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11.09.2017

17:43 Uhr

Börse Frankfurt

Dax hat plötzlich 12.500 Punkte im Visier

Angeschoben von starken Rückversicherern-Aktien setzt der deutsche Aktienmarkt zu einer stürmischen Herbst-Rally an. Der Dax legt um mehr als 170 Punkte zu und schließt auf dem höchsten Stand seit sechs Wochen.

Börse am Abend

Waffenstillstand zwischen Trump und Kim Jong-Un beflügelt Dax

Börse am Abend: Waffenstillstand zwischen Trump und Kim Jong-Un beflügelt Dax

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FrankfurtAnleger haben sich zum Auftakt in die neue Handelswoche wieder mit Aktien eingedeckt. Der Dax stieg seit Handelsbeginn kontinuierlich und ging mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 12.475 Punkten (171 Zähler mehr gegenüber dem Vortagesschluss) aus dem Handel – der höchste Stand seit sechs Wochen. Als sicher geltende Anlagen wie Gold flogen dagegen aus den Depots. „Die Stimmung dreht sich schneller wieder ins Positive als viele erwartet haben“, sagte Börsenspezialist Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.

Das volle Ausmaß der Verwüstungen durch Hurrikan „Irma“ im US-Bundesstaat Florida war zwar noch nicht absehbar, ersten Schätzungen zufolge fielen die Kosten für die Versicherer aber geringer aus als befürchtet. Der Branchendienst Air Worldwide bezifferte die versicherten Schäden auf 20 bis 40 Milliarden Dollar. „Weil "Irma" an der Westküste Floridas aufgeschlagen ist und Miami weitgehend verschont blieb, dürften die Schäden unter dem 'Worst-Case-Szenario' liegen“, erklärten die Analysten der Investmentbank KBW.

Rückversicherer-Konferenz: Irma kostet die Versicherer Milliarden

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Irma kostet die Versicherer Milliarden

Hurrikan „Irma“ könnte die Versicherer bis zu 40 Milliarden Dollar kosten. Diese Schadenbilanz wird Thema sein, wenn sich in Monte Carlo die großen Rückversicherer beraten. Zwei Topmanager schildern ihre Erwartungen.

Positiv kam bei Anlegern außerdem an, dass die Konzerne mit stabileren Preisen und besseren Marktbedingungen rechnen. Entsprechend gefragt waren die Titel von Rückversicherern. Münchener Rück legten um 3,9 Prozent zu und waren Top-Favorit im Dax. Hannover Rück stiegen im MDax um 5,4 Prozent. Swiss Re gewannen an der Börse in Zürich 4,2 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Werte stieg um 1,3 Prozent auf 25.230 Punkte . Der Technologiewerte-Index TecDax kletterte um 1,5 Prozent auf 2365 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,3 Prozent aufwärts auf 3492 Punkte

Daneben bewegten zahlreiche Analystenstimmen: Keinen Kauf mehr wert sind für die Berenberg-Bank die Anteile am Versorger Eon. Nach anfänglichen Verlusten konnten die Papiere zuletzt aber wieder moderat zulegen. Analyst Lawson Steele favorisiert dagegen Uniper – die Anteile am Energiekonzern stiegen um 1,8 Prozent.

So sparen die Deutschen

Geldvermögen

Das Geldvermögen der deutschen Bürger beträgt insgesamt 5,6 Billionen Euro. Auf verschiedene Anlageklassen ist es wie folgt verteilt:

Stand Dezember 2016

Quelle: Bundesverband deutscher Banken, Bundesbank

Versicherungen und Pensionskassen

2,15 Billionen Euro

Spar-, Sicht- und Termineinlagen

2 Billionen Euro

Investmentfonds

518 Milliarden Euro

Aktien

373 Millionen Euro

Bargeld

166 Milliarden Euro

Schuldverschreibungen

127 Milliarden Euro

Sonstige Sparanlagen

218 Milliarden Euro

Einziger Verlierer im Dax waren Daimler-Aktien mit einem Kursminus von 0,3 Prozent. Der Autobauer sorge mit zurückhaltenden Aussagen unter anderem zur Margenentwicklung auf seinem Kapitalmarkttag für Verunsicherung, sagte ein Händler.

Strahlende Gesichter gab es dagegen bei den Aktionären des weltweit führenden Generikahersteller Teva. Die Aktien der israelischen Ratiopharm-Mutter schossen um über zehn Prozent in die Höhe, nachdem der Konzern den früheren Lundbeck-Chef zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen hat. Lundbeck-Titel brachen in Kopenhagen um zwölf Prozent ein.

Aixtron-Papiere erreichten mit mehr als zehn Prozent Kursaufschlag bei 10,74 Euro den höchsten Kurs seit fast drei Jahren. Sie profitierten von einer Kaufempfehlung durch Oddo, die das Papier mit einem Kursziel von 11,50 Euro wieder in die Bewertung aufnahmen. Bereits in der vergangenen Woche hatte eine sehr positive Einschätzung der Deutschen Bank die Aktie beflügelt.

Fernab der großen Indizes sprangen die Aktien der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin zeitweise um mehr als 15 Prozent an, gaben aber im Handelsverlauf einen Großteil der Gewinne wieder ab. Zuvor hatte sich Eurowings mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo grundsätzlich auf einen Tarifvertrag für das Personal von Air Berlin geeinigt, von der die Lufthansa-Tochter bis zu 90 Jets übernehmen will.

Kommentare (2)

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Herr hartmut braune

11.09.2017, 11:19 Uhr

......und so wird weiter geschwoft.....gibt es einen neuen Tanz......mit der Kugel...auf der Fläche....jeder muß sie berühren.....je öfter...desto mehr Punkte auf dem Konto....
....also Spaß muß sein.....haben uns doch heute.....wieder schick gemacht.....in voller Erwartung....auf den Aufstieg.....Trekkingschuhe an....Rucksack gefüllt...auf den Rücken geschnallt.....und ab nach oben....
.....und so sind alle gestärkt.....nach dem einzig wahren Frühstück....voller Tatendrang....keinen Wanderweg zu nehmen....sondern direkt...kerzengrade nach oben....übers Gestrüpp hinweg....
...und so sind unter den Zuschauern.....der rundliche Herr von der Halbinsel.....und sein Widerpart dort Drüben.....vollauf zufrieden....daß keiner von beiden....sich die Uniform anzieht....und in den Krieg zieht.....
....dazu kommt....daß die liebe Janet dort Drüben auch.....nicht will....was immer wieder getuschelt wird.....hat se (sie) doch gesagt....nich?..(nicht)....
...und unser Mario.....also....dieser Goldjunge....unser "Stern" am Himmel.....hat er immer noch...... das gleiche Gericht im Topf....ist aber zwischenzeitlich....eingedickt....und kann nur noch mit Messer und Gabel.....gegessen werden.....also....das sind doch alles Ankerpunkte....an die man sich festhalten kann.....
....soll doch nix Instabiles....jetzt und zukünftig....aufs Parkett gestellt werden.....nein....dat In muß weg...sagt man....und so wird´s getan.....
.....will man sich weiter....die Hand geben.....und in Frieden weiter leben und arbeiten.....
....ist das Getöse....also nur eine Zugabe....zum Alltag?.....ja....so isset....
...früher gabet sowat nich.....ja...genau....aber man muß heute eben wat machen....damit die Leute sich nich langweilen....
.....können wir also weiter ruhig schlafen....ja...so isset........prima so.....

Herr Peter Spiegel

11.09.2017, 19:06 Uhr

Obwohl das Tier krank ist, haben die Gierigen mit Gewalt den Dax nach oben getrieben. Man kann nur hoffen, daß der Ärmste dieses Trauma überlebt.

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