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03.08.2015

17:39 Uhr

Börse Frankfurt

Euro-Wirtschaft treibt den Dax ins Plus

China enttäuscht wieder mit schlechten Konjunkturdaten und Griechenland erlebt den größten Börsensturz aller Zeiten. Der Dax schließt dennoch im Plus. Für Zuversicht sorgen starke Bilanzen und Euro-Wirtschaftsdaten.

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FrankfurtAllen Widerständen zum Trotz präsentierte sich die Konjunktur in der Euro-Zone in guter Verfassung. Davon profitierte auch der Dax. Nach einem wechselhaften Start setzte sich der Leitindex im Handelsverlauf immer deutlicher ins Positive ab. Am Ende schloss der Dax den Handel mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 11.444 Punkten ab.

Der Einkaufsmanager-Index der Industrie im europäischen Währungsraum hält sich trotz Griechenland-Krise und schwächelnder China-Konjunktur erstaunlich stabil. Der Markit-Index fiel nur minimal um 0,1 auf 52,4 Punkte. Er hält sich damit deutlich über der Marke von 50 Zählern, ab der Wachstum signalisiert wird. „Die Konjunktur in der Euro-Zone dürfte nach dem Überwinden der letzten Hürde in der griechischen Schuldenkrise wahrscheinlich wieder an Dynamik gewinnen“, prophezeit Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Allerdings bleiben Zweifel, ob nicht vor allem der schwache Euro und die geringen Rohstoffkosten in erster Linie die Antreiber der europäischen Konjunktur sind.