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25.04.2017

23:24 Uhr

Börse New York

Nasdaq knackt die 6000er Marke

An der Wall Street hat es am Dienstag „Partystimmung fast wie im Jahr 1999“ gegeben: Erstmals stieg der Nasdaq über 6000 Punkte. Investoren spekulieren auf einen Boom durch Trumps Steuerpolitik.

Die NYSE gilt als die wichtigste Börse der Welt. AFP

New Yorker Börse

Die NYSE gilt als die wichtigste Börse der Welt.

New YorkStarke Quartalsergebnisse, die Aussicht auf Steuersenkungen in den USA und Erleichterung nach der Präsidentenwahl in Frankreich haben der Wall Street am Dienstag Auftrieb gegeben. Der Technologie-Index Nasdaq schloss dabei erstmals über der Marke von 6000 Punkten.

Die gute Stimmung an den New Yorker Börsen wurde Händlern zufolge unter anderem vom Sieg des EU-freundlichen Kandidaten Emmanuel Macron in der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen getragen. Umfragen deuten darauf hin, dass Macron auch die Stichwahl am 7. Mai gewinnt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,12 Prozent im Plus bei 20.996 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,6 Prozent auf 2388 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,7 Prozent auf 6025 Stellen. Die Aussicht auf einen Wahlsieg Macrons beflügelte auch die Börsen in Europa. Der Dax kletterte kurzzeitig auf ein Rekordhoch von 12.482,90 Punkten und schloss 0,1 Prozent im Plus bei 12.467,04 Zählern. Der EuroStoxx50 stieg um 0,2 Prozent.

„Partystimmung fast wie im Jahr 1999“, meinte Marktanalyst Neil Wilson von ETX Capital. Die Anleger seien nach dem ersten Wahlergebnis der französischen Präsidentschaftswahlen erleichtert, und zusammen mit den von US-Präsident Donald Trump geplanten Steuererleichterungen und den starken Unternehmenszahlen lasse dies US-Aktien weiter abheben, kommentierte Experte Wilson.

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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, am Mittwoch seine Pläne dazu vorzulegen. Es werde sich um die größte Steuersenkung handeln, die es je gegeben habe. Medienberichten zufolge soll die Unternehmenssteuer auf 15 Prozent gesenkt werden.

Die großen Techwerte Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft befänden sich alle im Bereich ihrer Rekordhochs, sagte Wilson. Sie seien die großen Nutznießer der geplanten Steuerreform, sodass die Aktienkursstärke dieser Tech-Riesen anhalte.

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