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25.09.2017

22:37 Uhr

Börse New York

Nordkorea und Tech-Werte ziehen US-Börsen nach unten

Neue Drohungen Nordkoreas haben die Wall Street zum Wochenbeginn ins Minus gedrückt. Für eine zusätzliche Belastung sorgten anhaltende Kursverluste bei Technologiewerten wie Facebook und Apple.

Unter den Einzelwerten zogen am Montag die Aktien von GM die Aufmerksamkeit auf sich. Analysten der Deutschen Bank empfahlen die Papiere zum Kauf. Reuters

Händler an der Börse New York

Unter den Einzelwerten zogen am Montag die Aktien von GM die Aufmerksamkeit auf sich. Analysten der Deutschen Bank empfahlen die Papiere zum Kauf.

New YorkAnleger reagierten verschreckt auf Äußerungen des nordkoreanischen Außenministers Ri Yong Ho. "Da die USA unserem Land den Krieg erklärt haben, haben wir jedes Recht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen", sagte Ri. "Dazu gehört das Recht, strategische Bomber der USA abzuschießen, auch wenn sie sich nicht im Luftraum unseres Landes befinden." Die Vereinigten Staaten hatten zuletzt Langstreckenbomber in den internationalen Flugraum östlich des abgeschotteten Landes geschickt.

Für zusätzlichen Druck auf die Kurse sorgten zunehmende Aussichten auf eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr. Auslöser waren Äußerungen des Chefs der New Yorker Fed, William Dudley. Seinen Worten zufolge ist die Zentralbank auf Kurs, die Leitzinsen in mehreren Schritten anzuheben. Weitere Aufschlüsse über die künftige Geldpolitik erhoffen sich die Investoren von einer Rede der Fed-Chefin Janet Yellen in dieser Woche.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer auf 22.296 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2496 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,9 Prozent auf 6370 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax am Tag nach der Bundestagswahl kaum verändert bei knapp 12.595 Punkten.

An der Wall Street machten Anleger weiter Kasse bei Technologiewerten. Facebook sackten um mehr als vier Prozent ab. Nach Schätzung von Börsianern hat der Konzern seit Freitagabend über 18 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verloren. Auch Apple setzten ihre Talfahrt fort und büßten 0,9 Prozent ein. "Technologieaktien haben sich eine Zeit lang überdurchschnittlich stark entwickelt", sagte Randy Frederick vom Wertpapierhändler Charles Schwab. Daher komme es nun zu Gewinnmitnahmen.

Zu den Gewinnern zählten Energiewerte, die im Schnitt 1,5 Prozent anzogen. Sie profitierten von gestiegenen Ölpreisen. GM stachen mit einem Kursanstieg von 2,2 Prozent hervor. Die Analysten der Deutschen Bank empfahlen die Aktien des Autoherstellers zum Kauf.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 840 Millionen Aktien den Besitzer. 1613 Werte legten zu, 1246 gaben nach und 190 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,02 Milliarden Aktien 1286 im Plus, 1619 im Minus und 217 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren als sicherer Hafen gefragt. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 12/32 auf 100-8/32. Die Rendite sank auf 2,2198 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 24/32 auf 99-26/32 und rentierte mit 2,7592 Prozent.

Von

rtr

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