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05.09.2017

09:12 Uhr

Börsen Asien

Indizes geben nach

Die Angst vor weiteren Eskalationen in der Krise um Nordkorea wirkt sich weiter auf die asiatischen Aktienmärkte aus. Nicht nur der japanische Nikkei verliert. Die Börse in Shanghai legt hingegen leicht zu.

Ein Mann vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. AP

Tokio

Ein Mann vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

TokioDie Unsicherheiten rund um den Nordkorea-Konflikt haben Anleger in Japan am Dienstag in Schach gehalten. „Solange die Furcht vor weiteren Raketentests bestehen bleibt, werden sich Investoren an die Seitenlinie stellen“, sagte Marktstratege Takuya Takahashi vom Brokerhaus Daiwa Securities.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen (UN), Nikki Haley, sagte am Montag im UN-Sicherheitsrat, der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bettele mit seinem jüngsten Atomtest um Krieg. Die Geduld der USA sei nicht grenzenlos. Zudem hieß es in einem Medienbericht, Nordkorea verlege eine Interkontinental-Rakete (ICBM) an seine Westküste.

Der japanische Leitindex Nikkei ging mit einem Verlust von 0,6 Prozent auf 19.385 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix gab 0,8 Prozent nach. Die Börse in Südkorea gab 0,1 Prozent nach. Börsianer in China blendeten die Nordkorea-Risiken dagegen aus und griffen bei Aktien zu. Die Börse in Shanghai legte 0,2 Prozent auf 3385 Punkte zu. Anleger spekulieren darauf, dass auf dem Kongress der Kommunistischen Partei Mitte Oktober neue Wirtschaftsreformen verkündet werden

Von

rtr

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