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07.09.2017

18:09 Uhr

Dax am Donnerstag

Draghi lässt die Kurse steigen

Der Dax schließt am Tag der EZB-Sitzung mit einem Fünfwochenhoch. Währungshüter Draghi bezeichnet den Euro als Quelle der Unsicherheit – der knackt daraufhin erneut die magische Marke von 1,20 Dollar.

Dax-Ausblick

EZB-Sitzung beflügelt Dax und Euro

Dax-Ausblick: EZB-Sitzung beflügelt Dax und Euro

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FrankfurtDer Dax zeigte sich am Donnerstag von seiner robusten Seite. Um die Mittagszeit konnte der deutsche Leitindex einen deutlichen Zugewinn von 1 Prozent verzeichnen. Nachmittägliche Kursschwankungen mündeten in einem ebenfalls unsteten Späthandel. Bei Börsenschluss wies der Dax einen Stand von 12.296,63 Zählern auf – ein Fünfwochenhoch. Der paneuropäische Euro-Stoxx-50 legte auf 3448,53 Zähler zu.

Bereits seit Wochenmitte widersetzt sich das deutsche Börsenbarometer dem seit Ende Juni andauernden Abwärtstrend. Positive Signale im Nordkoreakonflikt strichen den Anlegern zuletzt die Sorgenfalten von der Stirn: Auf der Halbinsel werde es keinen Krieg geben, sagte der südkoreanische Präsident Moon-Jae in. Auch Waldimir Putin sieht die US-Regierung gewillt, die andauernden Spannungen friedlich zu lösen.

Thema Nummer Eins auf dem Frankfurter Parkett war die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Spekulationen auf straffere Zügel in der Geldpolitik gaben dem Euro Auftrieb Die Gemeinschaftswährung stieg während einer Pressekonferenz von EZB-Chef Mario Draghi um 1,1 Prozent auf 1,2051 Dollar. Zuvor hatte sie bei 1,1970 Dollar gelegen.

So sparen die Deutschen

Geldvermögen

Das Geldvermögen der deutschen Bürger beträgt insgesamt 5,6 Billionen Euro. Auf verschiedene Anlageklassen ist es wie folgt verteilt:

Stand Dezember 2016

Quelle: Bundesverband deutscher Banken, Bundesbank

Versicherungen und Pensionskassen

2,15 Billionen Euro

Spar-, Sicht- und Termineinlagen

2 Billionen Euro

Investmentfonds

518 Milliarden Euro

Aktien

373 Millionen Euro

Bargeld

166 Milliarden Euro

Schuldverschreibungen

127 Milliarden Euro

Sonstige Sparanlagen

218 Milliarden Euro

Die europäischen Währungshüter entschieden sich dazu, ihren geldpolitischen Standpunkt beizubehalten – der Leitzins verharrt demnach unverändert auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Zudem beließen die Währungshüter die Strafzinsen für Banken auf dem bisherigen Niveau. Auch die Option auf Verlängerung ihres billionenschweres Anleihen-Kaufprogramms behielt sich die EZB weiterhin vor. Über das weitere Vorgehen will die EZB am 26. Oktober informieren – dann steht der nächste Notenbanker-Gipfel ins Haus.

Für die Anleger kamen die Ankündigungen der Zentralbank wenig überraschend, deutliche Kursschwankungen blieben demnach aus.

Dennoch nannte Klaus Wiener vom Gesamtverband Deutsche Versicherungswirtschaft die Entscheidungen „bedauerlich“. Die Währungshüter arbeiteten immer noch im Krisenmodus, obwohl schon länger keine Krise mehr vorläge.

Dabei traut die EZB dem Währungsraum für das laufende Jahr ein kräftiges Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent zu. Damit wäre 2017 für die Eurozone nach Angaben der Förderbank KfW „das wirtschaftlich erfolgreichste der zurückliegenden zehn Jahre“. Für 2018 und 2019 erwartet die EZB unverändert 1,8 beziehungsweise 1,7 Prozent Wachstum in den 19 Ländern der Eurozone.

Für Commerzbank-Strategin Thu Lan Nguyen ist das Glas somit durchaus halbvoll: „Die Anleger konzentrieren sich auf das positive Bild, das Draghi von der Konjunktur der Euro-Zone malt.“

Kommentare (1)

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Herr Carlos Santos

07.09.2017, 12:28 Uhr

BÖRSE FRANKFURT
EZB-Sitzung dominiert Frankfurter Parkett
Ein deutliches Plus sorgte bei den Dax-Anlegern am Vormittag für Entspannung. Besonders deutsche Energiekonzerne verzeichneten Kursgewinne. Die anstehende EZB-Sitzung ist heute das Zünglein an der Börsenwaage.

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KRANKE BÖRSENWAAGE !!!

Eine Kranken Börsenwaage ist es wenn man trotz WAREN GEWICHT und GEWICHTSKÖRPER DIE NORMALERWEISE GEEICHT SEIN SOLLTEN, MAN DANN MIT DEN FINGER DER EUROPÄISCHE UNION ODER MIT DEN FINGER DER EUROPÄISCHER ZENTRALBANK DAS GEWICHTS AUSMASS MANIPULIEREN MUSS !!!

JEDER HÄNDLER WÜRDE WEGEN BETRUG VERHAFTET WERDEN !!!

DIESE " EU " und diese " EZB " VERHAFTET NIEMANDEN !!!

WOHL WEIL DIE KLÄGER DIE GEWINNE EINSACKENDE AUS DIESER KORRUPTION SIND ???

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