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26.03.2018

22:49

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500

US-Anleger hoffen auf Entspannung im Handelsstreit mit China – Dow klettert um mehr als 650 Punkte

Nach mehreren Verlusttagen steigen Dow Jones und S&P 500 am Montag deutlich. Mit den Aktien von Facebook geht es hingegen weiter bergab.

NYSE

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New YorkDie Hoffnung auf eine Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China hat der Wall Street zu den größten Tagesgewinnen seit mehr als zweieinhalb Jahren verholfen. Der Leitindex Dow Jones schloss am Montag 2,8 Prozent höher bei 24.202 Punkten.

Der S&P500 stieg um etwa 2,7 Prozent auf 2658 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq notierte sogar knapp 3,3 Prozent fester bei 7220 Punkten. Alle drei Indizes legten damit prozentual an einem Tag so sehr zu wie seit dem 26. August 2015 nicht mehr.

Analysten äußerten sich in New York zuversichtlich, dass es wohl vorerst nicht zu einer Eskalation des Handelsstreits kommen dürfte. Es gebe vorsichtige Anzeichen für eine anfängliche Entspannung.

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Trotz des Handelsstreits war der Leitindex mit Gewinnen in den Tag gestartet. Doch bis Börsenschluss rutschte er deutlich in die Verlustzone.

Zu den größten Gewinnern zählten Aktien von Microsoft. Sie verteuerten sich um 7,6 Prozent. Grund war wie bei Intel ein positiver Analystenkommentar. Die Intel-Aktie zog um 6,3 Prozent an.

Die Papiere des Baustoffherstellers USG schossen um 19 Prozent auf 40,03 Dollar in die Höhe. Der unterfränkische Gips-Hersteller Knauf hat laut USG-Großaktionär Berkshire Hathaway 42 Dollar je Aktie für das Unternehmen aus Chicago geboten.

Die Aktien der Reise-Softwarefirma Travelport verteuerten sich um 17 Prozent, nachdem der Hedgefonds Elliott Management Corp ankündigte, die Firma womöglich ganz zu übernehmen.

Im Fokus stand erneut auch die Facebook-Aktie. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC kündigte wegen des mutmaßlich zu laxen Umgangs mit persönlichen Informationen eine Überprüfung der Facebook-Datenschutzregeln an. Im schlimmsten Fall droht eine Milliardenstrafe. Zeitweise kostete das Papier nur noch 149 Dollar - so wenig wie seit Anfang Juli 2017 nicht mehr. Doch zum Handelsschluss fing es sich und ging 0,4 Prozent höher bei 160 Dollar aus dem Handel.

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In Europa verdarb dagegen die Eskalation des Streits zwischen Russland und dem Westen im Sog eines Giftanschlags auf einen russischen Ex-Agenten in Großbritannien Anlegern die anfängliche Kauflaune. Die USA und EU üben hier den Schulterschluss und weisen etliche russische Diplomaten aus. Der Dax fiel um 0,8 Prozent auf 11.787 Punkte und schloss damit so niedrig wie zuletzt vor gut zwei Jahren. Der EuroStoxx50 verlor gut ein halbes Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,9 Milliarden Aktien den Besitzer. 2248 Werte legten zu, 682 gaben nach und 121 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,3 Milliarden Aktien 2123 im Plus, 854 im Minus und 170 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben leicht nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 7/32 auf 99-04/32. Die Rendite stieg auf 2,8520 Prozent. Der 30-jährige Bond gab um 5/32 auf 98-13/32 nach und rentierte mit 3,0819 Prozent.

Kommentare (4)

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Baron v. Fink

26.03.2018, 16:32 Uhr

Krisen sind für Investoren top, vor allem die in des Anderen Kop, daher wird das Öl auch teuer.
Solar-Module kauft der schlaue Häuslebauer, hat er doch das Öl im Kopf, weil sehr teuer
und weil der Fink dies alles weiß, kauft er Solar-Aktien zum kleinen Preis. Ha Ha Ha

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Herr Carlos Santos

26.03.2018, 19:04 Uhr

DOW JONES, NASDAQ, S&P 500
Wall Street deutlich im Plus

..................

genau wie ich es ende 2017 hier im Handelsblatt voraus geschrieben hatte.

Der DAX kennt nur den weg nach unten im 2018 , während der DOW JONES nach oben geht.

SIEHE DEN HEUTIGEN HANDELSTAG !

Aber 2017 hat das Handelsblatt alle meine Kommentare gelöscht.

Hätte Herr Weidmann es aber angesagt, dann fände das Handelsblatt bestimmt erneuten Lob für Herr Weidmann und bestimmt wäre Herr Weidmann erneut der besserer Hellseher gewesen ?

Na dann lebt weiter in eure Fantasien !

Herr Carlos Santos

26.03.2018, 19:07 Uhr

Baron v. Fink
26.03.2018, 16:32 Uhr
Krisen sind für Investoren top,

........................................................

Kluge Investoren gehen nicht gleichgültig mit Ihrem Kapital um, und investieren eher in sichere Häfen wie der DOW JONES !

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