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16.05.2018

03:56 Uhr

Dow Jones, S&P 500, Nasdaq

Steigende Anleiherenditen belasten US-Börsen

Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen klettern erneut über drei Prozent. Einzelhandelsdaten bremsten den daraus resultierenden Fall der Aktienkurse.

Die Händler müssen sich an steigende Zinsen gewöhnen. AP

New Yorker Börse

Die Händler müssen sich an steigende Zinsen gewöhnen.

New YorkDie US-Börsen haben am Dienstag unter Inflationssorgen und dem anhaltenden Handelsstreit mit China gelitten. Zwar trafen die US-Einzelhandelsdaten für April genau die Vorhersagen der Experten. Allerdings wurden die Angaben für März wegen höherer Benzinkosten nach oben korrigiert, was die Sorge vor insgesamt steigenden Preisen nährte.

In der Folge legten die Renditen der US-Staatsanleihen zu, übersprangen im zehnjährigen Bereich die Marke von drei Prozent und notierten zeitweise so hoch wie seit Juli 2011 nicht mehr. Das sei „beunruhigend“ gewesen, sagte der Investmentstratege Bruce Bittles von Robert W. Baird & Co.

Allerdings beflügelten die Einzelhandelsdaten die Aktienkurse von Unternehmen aus der Branche. Macy's stiegen um ein Prozent, J.C. Penney um 3,6 Prozent.

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Der Dow-Jones-Index fiel um 0,8 Prozent auf 24.706 Punkte. Der breiter gefasste S&P gab um 0,7 Prozent auf 2711 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,8 Prozent auf 7351 Zähler. Der Dax in Frankfurt hatte kaum verändert bei 12.980 Stellen geschlossen.

Erneut war Tesla mit einem Abschlag von 2,6 Prozent im Rückwärtsgang unterwegs. Analysten äußerten sich skeptisch über den Elektroauto-Bauer, der nun auch noch eine Umstrukturierung in Angriff nehmen will. Die Titel fielen nach einer Reuters-Meldung über eine Produktionspause im kalifornischen Werk zeitweilig um fast 3,3 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 814 Millionen Aktien den Besitzer. 1164 Werte legten zu, 2173 gaben nach und 153 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,1 Milliarden Aktien 1382 Werte im Plus, 1573 im Minus und 189 unverändert.

Die zehnjährigen Papiere fielen um 21/32 auf 98-11/32 Dollar und rentierten mit 3,07 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 1-10/32 auf 98-21/32 Dollar. Sie hatten eine Rendite von fast 3,2 Prozent.

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Von

rtr

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