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20.09.2019

08:48

Nikkei, Topix & Co.

Anleger in Asien setzen auf Konjunkturhilfe der Notenbanken

Anleger schöpfen Hoffnung aus den konjunkturstützenden Maßnahmen diverser Notenbanken. Für Optimismus sorgten auch ermutigende US-Konjunkturdaten.

Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. AP

Tokio

Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

Berlin Die Börsen in Asien haben zum Wochenschluss dank der jüngsten Konjunkturstützen von Notenbanken Gewinne eingefahren. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Freitag 0,1 Prozent höher bei 22.079 Punkten. Auf Wochensicht gewann er damit 0,3 Prozent.

Auch in China, Südkorea und Hongkong legten die Kurse zu. Die Zinssenkung der US-Notenbank Fed am Mittwoch sowie die niedrigeren Zinsen in China hoben die Stimmung der Investoren, wie Händler erläuterten. Die chinesische Notenbank kappte den neuen Referenzzins LPR leicht auf 4,2 von 4,25 Prozent.

„Der direkte und unmittelbare Einfluss auf die Wirtschaft wird angesichts der geringen Senkung begrenzt sein, aber der Schritt macht deutlich, dass die chinesischen Behörden einen lockeren Kurs in der Finanz- und Geldpolitik fahren, und das sollte den Investoren in der Volksrepublik Zuversicht geben“, sagte Wang Shenshen, Volkswirt beim Analysehaus Tokai Tokyo.

Für Optimismus sorgten auch zuletzt ermutigende Konjunkturdaten aus den USA, etwa vom Immobilienmarkt. Auch stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weniger als erwartet. „Die Investoren beginnen allmählich, die Möglichkeit einer Beschleunigung der Weltwirtschaft im kommenden Jahr einzupreisen“, sagte Nobukiho Kuramochi, Chefstratege bei Mizuho Securities.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 107,91 Yen und gab 0,1 Prozent auf 7,0866 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,9909 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1055 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0957 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,2 Prozent auf 1,2545 Dollar.

Mehr: Die US-Wirtschaft sendet uneinheitliche Signale und die Währungshüter wollen lieber proaktiv als zu spät reagieren. Trump geht das dennoch nicht weit genug.

Handelsblatt Premium

Von

rtr

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