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09.11.2018

04:05 Uhr

Die nächste Rezession

Abschwung oder Crash? Warten auf den großen Knall

VonJens Münchrath, Christian Rickens, Daniel Schäfer, Ulf Sommer, Frank Wiebe

Die Zeichen für einen Abschwung mehren sich. Normaler Konjunkturzyklus – oder Vorbote des Crashs? Worauf Anleger und Unternehmen jetzt achten müssen.

Luca D’Urbino

Als Daniel Stelter beschloss, ein hauptberuflicher Krisenprophet zu werden, war die Krise eigentlich schon wieder vorbei. Den Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers vor zehn Jahren und die anschließende Rezession hatte Stelter als Partner und Mitglied im Vorstand der Boston Consulting Group (BCG) erlebt.

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Kommentare (4)

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Herr Lothar Bitschnau

09.11.2018, 10:58 Uhr

Aktienkultur.
Der Besitz von Aktien ist eine Unternehmensbeteiligung mit vielen Rechten und wenig Pflichten.
Die Unternehmen bilden die wirtschaftliche und soziale Basis unserer Gesellschaft.
Spekulanten, Finanzjongleure und Medien sehen dieses Thema eher als Spieltisch.
Deswegen: Aktienkultur?

Herr H. P. Siegemund

09.11.2018, 12:45 Uhr

Da kommt was auf uns zu: Man kann es noch nicht genau sehen aber man kann es riechen!

Aber wohin fließt das viele Geld (...Billionen...) im Falle eines zweifellos herandrohenden "Knall`s", welches durch Kredite und ein wenig eigenes Kapital angelegt wurde?
Antwort: Es bleibt zunächst in den "Büchern" der Schuldner, bis es nach dem "Knall" "bereinigt" wird (...d.h. es wird bis zu einem gewissen Grad abgeschrieben...). Oder die Organisation ist pleite, sie ist aber immer noch im Besitz der Sachwerte oder der Luftbuchungen mit den Buffet´schen Massenvernichtungswaffen (...in diesem Fall brauch man nur eine null zu null abschreiben...)
Die Profiteure sind also diejenigen, die mit kleinem Eigenkapital sehr große Kredite bekamen und damit Sachinvestitionen getätigt haben, die sie nun besitzen.
Die "Anderen" , d.h. die "Normalos" müssen nun den angerichteten Schaden (...Staats und Bankenschulden abbauen, Arbeitslosigkeit überleben, vielleicht sogar in den Krieg ziehen, den die dazu Berufenen ggf. ausrufen und danach auch noch den Schutt wegräumen...).
China, USA, Italien, Türkei, England und andere haben Ihre Schulden seit "Lehmann Brothers" um 100 bis 200 % erhöht (...ohne wirklich die Bankenlandschaft zu reformieren...) und es ist zu befürchten, dass China, Trump, die Brexiteers, Salvini, die EU und andere im Falle eines erneuten Crash`s sich nicht einigen werden wie 2009 die G20 (...das war ja noch harmonisch...).
Wahrscheinlich gilt dann: Rette sich wer kann, beggar the neighbor (...der Brexit lässt schön grüßen...), oder
Amerika First.
Dr. H. P. Siegemund

Herr Christian Faust

09.11.2018, 16:48 Uhr

Ich kann den Kommentatoren Siegemund und Bitschnau nur zustimmen. Solange die Kernroutine des Kapitalismus nämlich die Geldschöpfung aus Kredit nicht kräftig überarbeitet wird, sind alle Bemühungen der Kontrolle über das Finanzsystem in den höheren Layern umsonst. Eine ernsthafte Diskussion wird aber erst dann geführt wenn es wirklich ganz in der Grütze ist...die Zentralbanken, Geschäftsbanken und andere System Player manipulieren noch kräftig daher kann man immer noch nicht sagen wie lange dieses Finanzsystem durchhält aber Schuld basierte Kreditschöpfung mit Zins ist und bleibt ein Schneeballsystem ...da beißt die Maus keinen Faden ab

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