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21.09.2022

12:42

Britische Neobank

Cyberangriff auf Revolut: Hacker verschaffen sich Zugang zu Daten von 50.000 Nutzern

Von: Dennis Schwarz

Zu den einsehbaren Daten zählen etwa Namen, Adressen, Telefonnummern sowie Kontodaten. Die britische Neobank betont, dass keine Gelder gestohlen wurden.

Ob deutsche Kunden von dem Cyberangriff betroffen sind, wollte die britische Neobank auf Anfrage nicht kommentieren. obs

Debit-Karte von Revolut

Ob deutsche Kunden von dem Cyberangriff betroffen sind, wollte die britische Neobank auf Anfrage nicht kommentieren.

Frankfurt Kriminelle haben sich Zugang zu persönlichen Daten von 50.150 Kunden der britischen Neobank Revolut verschafft. Das geht aus einer Mitteilung der litauischen Datenschutzbehörde hervor. Zu den einsehbaren Daten zählen etwa Namen, Adressen, Telefonnummern sowie Kontodaten.

Eine Revolut-Sprecherin bestätigte auf Anfrage den Cyberangriff: Unbekannte Dritte hätten sich demnach für einen kurzen Zeitraum Zugang zu Kundendaten verschafft. „Wir haben den Angriff sofort identifiziert und isoliert, um die Auswirkungen zu begrenzen, und die betroffenen Kunden kontaktiert“, teilte die Sprecherin mit. Kunden, die keine E-Mail erhalten haben, seien demnach nicht betroffen.

Zudem betonte sie, dass keine Gelder gestohlen wurden. „Das Geld unserer Kunden ist sicher“, alle Kunden könnten ihre Karten und Konten wie gewohnt weiter nutzen, so die Sprecherin. Der Vorfall soll sich bereits am 11. September ereignet haben.  

Ob deutsche Kunden betroffen sind, wollte Revolut auf Anfrage nicht kommentieren. Aus der Mitteilung der litauischen Behörde geht lediglich hervor, dass 20.687 der betroffenen Kunden aus dem Europäischen Wirtschaftsraum kommen. Revolut verfügt über eine Banklizenz in Litauen, dementsprechend sind auch die litauischen Behörden zuständig.

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    Die Datenschutzbehörde hat bereits eine Untersuchung eingeleitet und will prüfen, ob es zu einem Verstoß gegen die Bestimmungen der EU-Datenschutzgrundverordnung gekommen ist.

    Revolut wirbt damit, eine „Finanz-Super-App“ für alle geschäftlichen Angelegenheiten zu sein. Der N26-Rivale bietet unter anderem ein kostenloses Bankkonto an. Kunden können auch in Wertpapiere oder auch Kryptowährungen investieren. Revolut hat nach eigenen Angaben mehr als 20 Millionen Kunden in über 200 Ländern und Regionen. In Deutschland hat die Neobank etwa eine halbe Million Kunden.

    Im Zuge ihrer letzten Finanzierungsrunde von Juli des vergangenen Jahres erreichte die Firma eine Bewertung in Höhe von 33 Milliarden Dollar.

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