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04.07.2022

14:52

Fondsmanager

Jens Ehrhardt: „Die US-Notenbank macht vielleicht den größten Politikfehler der Nachkriegszeit“

Von: Ingo Narat

Noch vor einiger Zeit hielt der Investor beim Börsenindex Dax einen Anstieg auf 17.000 Punkte für denkbar. Inzwischen ist er skeptischer: Ehrhardt erwartet eine Rezession – mit unangenehmen Folgen für die Aktienmärkte.

Jens Ehrhardt Thomas Dashuber für Handelsblatt

Jens Ehrhardt

Der Vorstandsvorsitzende der DJE Kapital sieht noch Abwärtspotenzial beim Dax.

Frankfurt Seit einem halben Jahrhundert arbeitet Jens Ehrhardt im Finanzgeschäft. Mit dieser langen Börsenerfahrung blickt der 80-Jährige auf die nervösen Aktienmärkte im Schatten des Ukrainekriegs. Noch vor einiger Zeit hatte der renommierte Börsenstratege einen Dax-Stand von 17.000 Punkten für möglich gehalten. Doch dieser Optimismus ist vorerst verflogen.

Der bekannte Investor stellt sich auf eine Rezession ein. Die könnte in Deutschland und Europa noch durch einen Gas-Lieferstopp aus Russland verschärft werden. Unter dieser Voraussetzung sieht der Gründer der Vermögensverwaltung DJE Kapital den Dax auf 10.000 Punkte einbrechen. „Wir gehen in Deutschland sehr schweren Zeiten entgegen“, urteilt er.

Die Zinspolitik der US-Notenbank hält der Profi, der zu den bekanntesten Börsenstrategen Deutschlands zählt, für einen Fehler. Die Fed habe viel zu spät und dann zu heftig auf den Inflationsanstieg reagiert, kritisiert er. Sie mache damit den „vielleicht größten Politikfehler in der Nachkriegszeit“.

Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Jens Ehrhardt:

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