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16.08.2022

07:45

Gazprom, Rosneft & Sberbank

Zehn Cent statt 40.000 Euro: Russland-Anleger kämpfen um ihr Geld

Von: Ben Mendelson, Andreas Neuhaus

PremiumRussische Unternehmen sollen vom Kapitalmarkt abgeschnitten werden. Doch getroffen werden auch deutsche Anleger. Das Handelsblatt erzählt ihre Geschichten.

Die Moskauer Börse ist für deutsche Anleger mit russischen Aktien nicht zugänglich AFP/Getty Images

Börse Moskau

Der Weg zum russischen Kapitalmarkt ist für deutsche Anleger aktuell abgeschnitten. Dadurch drohen ihnen hohe Verluste.

Frankfurt, Düsseldorf Mehr als zehn Jahre ist es her, dass Stefan Czernin Aktien des russischen Erdgasunternehmens Gazprom kaufte. Es war eine seiner ersten Investitionen am Aktienmarkt. „Ich fand die Dividende attraktiv. Die Aktien wollte ich eigentlich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag halten.“ Sie sind Teil seiner Altersabsicherung.

Dann kam der Ukrainekrieg und veränderte alles. Die Aktie brach erst ein, dann wurde der Handel verboten – und seitdem hat Czernin ein Problem: Im schlimmsten Fall bleiben ihm nur wenige Cent seines Investments.

Und er ist nicht der Einzige: Allein die ING spricht von mehreren Tausend Fällen. Das Handelsblatt hat Betroffene verschiedener Seiten gesprochen und zeigt, was Anleger jetzt tun können.

Es ist von „kalter Enteignung“ die Rede, von „Kollateralschäden“ und westlichen Sanktionen, die eigentlich russische Unternehmen vom Kapitalmarkt abschneiden sollen, stattdessen aber Kleinanleger treffen. Profitieren könnten ausgerechnet russische Anleger und der russische Staat sowie Profiinvestoren.

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