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18.11.2022

14:41

Corestate-Krise

Die fragwürdige Rolle von Investor Karl Ehlerding

Von: Jakob Blume, Martin Murphy, Arno Schütze, Harald Thomeczek

PremiumIm Juni hat der Investor seine Anteile an Corestate verkauft – doch hinter den Kulissen nimmt Ehlerding weiter Einfluss. Die Krise beim Immobilienkonzern spitzt sich zu.

Logo der Corestate Capital  mauritius images / Timon Schneider / Alamy / Alamy Stock Photos

Immobilienkonzern Corestate

Der Immobilienkonzern steckt nach zahlreichen Führungswechseln in den vergangenen Jahren, Missmanagement und dem Einbruch in der Immobilienwirtschaft tief in der Krise.

Zürich, Frankfurt, Berlin Der neue Retter des Immobilienkonzerns Corestate könnte ein alter Bekannter werden: Investor Karl Ehlerding, 80, könnte sich an einer geplanten 45 Millionen Euro schweren Kapitalspritze des krisengeplagten Konzerns beteiligen. Das bestätigten drei mit den Vorgängen vertraute Personen dem Handelsblatt. Corestate und Ehlerding lehnten eine Stellungnahme ab.

Der Schritt mag Außenstehende überraschen: Erst Ende Juni hatte Ehlerding via Börsen-Pflichtmitteilung bekannt gegeben, dass er seinen Anteil von rund sechs Prozent an Corestate auf null Prozent reduziert habe. Der Investor war im Dezember 2021 zusammen mit Stavros Efremidis bei dem Konzern eingestiegen.

Nach kaum mehr als einem halben Jahr, so schien es im Juni, beendete Ehlerding das Abenteuer Corestate unter hohen Verlusten.

Bei seinem Einstieg hatte die Aktie des Immobilienkonzerns noch bei rund acht Euro notiert. Bei seinem Ausstieg lag der Kurs nur noch bei etwa 1,40 Euro. Das entspricht einem Minus von mehr als 80 Prozent.

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