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22.11.2022

12:14

Fakt AG-Insolvenz

Probleme des Bauunternehmers waren schon im Februar bekannt

Von: Martin Murphy

Aufgrund von Kreditzahlungen mit bis zu 24 Prozent Zinsen musste die Immobilienfirma Insolvenz anmelden. Doch absehbar war die schon länger, zeigen interne Unterlagen.

Die Fakt AG im Ruhrturm imago/Jochen Tack

Ruhrturm in Essen, Zentrale der Fakt AG

In seiner Bilanz hatte das Unternehmen rund 500 Millionen Euro an Vermögen stehen.

Düsseldorf Die finanzielle Schräglage der Fakt AG ist dem Management der Immobilienfirma seit dem Frühjahr bekannt. Auf einer Sondersitzung beriet der Aufsichtsrat bereits am 25. Februar über die Finanzlage. Diese war zu diesem Zeitpunkt mehr als angespannt, wie aus dem Protokoll des Treffens hervorgeht. Das Dokument liegt dem Handelsblatt vor.

Dort heißt es weiter: „Das Problem des Unternehmens ist die aktuelle Liquiditätslage.“ Ein Sprecher wollte sich nicht dazu äußern.

Dass die Situation bedrohlich ist, zeigt sich im Februar schon an dem Umstand, dass Aufsichtsratschef Ernst Gerlach die übrigen sechs Mitglieder des Gremiums kurzfristig zu dem Treffen einlud. Um 11.01 Uhr startet die Sitzung im Ruhrturm, einem in die Jahre gekommenen Hochhaus, in dem früher die Ruhrgas beheimatet war und das heute der Fakt AG als Zentrale dient.

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