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02.02.2023

08:12

Immobilien

Nach Neubau-Stopp bei Vonovia stellt die IG-Bau drastische Forderung

Von: Julian Trauthig, Dietmar Neuerer

Der Neubau-Stopp des größten Vermieters Europas sorgt weiter für Unmut. Nach der Kritik aus dem Bauministerium kommen drastische Forderungen auf.

Experten fürchten weiteren Abbau von Kapazitäten für den Wohnungsbau. dpa

Wohnungsbau

Experten fürchten weiteren Abbau von Kapazitäten für den Wohnungsbau.

Düsseldorf Nach dem verkündeten Neubau-Stopp von Vonovia verschärft sich die Kritik an Europas größtem Vermieter. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, die Arbeitnehmer-Interessen der Baubranche vertritt, fordert eine signifikante Beteiligung des Bundes an Vonovia.

Harald Schaum, stellvertretender Bundesvorsitzender der IG Bau, sagte am Mittwoch: „Es wird höchste Zeit, dass der Bund bei Vonovia einsteigt. Er muss einen Anteil von 25 Prozent plus eine Aktie erwerben – also die geringste und damit günstigste Sperrminorität in der Hauptversammlung und einen entsprechend effektiven Einfluss in den Aufsichtsräten.“

Der Staat würde damit, so Schaum weiter, Einfluss auf die langfristige Strategie bei Vonovia bekommen, also auch auf den Neubau, die Modernisierungen und die Mietpreisentwicklung. „Außerdem wäre dies ein starkes Signal: Der Staat würde damit deutlich machen, dass er sich – nach vielen Privatisierungen – auf dem Wohnungsmarkt wieder einmischt.“

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