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11.08.2022

14:34

Immobilien

Stornierungswelle im Wohnungsbau gefährdet Ziele der Bundesregierung

Laut dem Ifo-Institut beklagt etwa jede neunte Baufirma gestrichene Vorhaben. Die gestiegenen Baukosten und höheren Zinsen stellen viele Bauprojekte infrage.

Laut dem Ifo-Institut sorgen höhere Zinsen und explodierende Baukosten für mehr und mehr Stornierungen. 11,5 Prozent der Bauunternehmen sind  im Juli von gestrichenen Vorhaben betroffen. IMAGO/Martin Müller

Baustelle in Potsdam

Laut dem Ifo-Institut sorgen höhere Zinsen und explodierende Baukosten für mehr und mehr Stornierungen. 11,5 Prozent der Bauunternehmen sind im Juli von gestrichenen Vorhaben betroffen.

Berlin Der Verzicht auf neue Projekte durch höhere Baukosten und steigende Zinsen lassen einer Umfrage zufolge die Wohnungsbauziele der Bundesregierung in weite Ferne rücken. Der Anteil der von gestrichenen Vorhaben betroffenen Unternehmen lag im Juli bei 11,5 Prozent, nach 12,3 Prozent im Vormonat. Im Mai hatte der Anteil sogar 15,8 Prozent betragen, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht.

„Noch sind die Auftragsbücher prall gefüllt“, sagte Ifo-Forscher Felix Leiss. „Aber die explodierenden Baukosten, höheren Zinsen und schlechteren Fördermöglichkeiten stellen mehr und mehr Projekte infrage. Wir beobachten seit April eine Stornierungswelle. Die ehrgeizigen Neubauziele der Bundesregierung rücken damit in weite Ferne.“ Diese hat sich den Bau von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr zum Ziel gesetzt.

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