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26.04.2019

13:44

Immobilien

Volksbegehren will Mieten in Bayern einfrieren

Der Mieterverein München plant ein Volksbegehren gegen häufige Mieterhöhungen im Freistaat. Unterstützung erhalten sie bereits von der Münchener SPD.

Ein Volksbegehren will erreichen, dass bestehende Mieten für einen befristeten Zeitraum nicht mehr erhöht werden dürfen. dpa

Angespannte Mietsituation in München

Ein Volksbegehren will erreichen, dass bestehende Mieten für einen befristeten Zeitraum nicht mehr erhöht werden dürfen.

München Bayerns Bürger können bald für ein Volksbegehren gegen häufige Mieterhöhungen unterschreiben. Um den angespannten Mietmarkt in vielen Städten im Freistaat zu beruhigen, will der DMB Mieterverein München das Volksbegehren „Uns glangt's! Mieten-Stopp in Bayern“ auf den Weg bringen. Zentrale Forderung ist es, Bestandsmieten einzufrieren, wie der Mieterverein am Freitag in München erklärte.

Die Organisatoren fordern, dass Mieten bestehender Mietverhältnisse für einen befristeten Zeitraum nicht mehr erhöht werden dürfen. Weiterhin sollen Mieten bei Wiedervermietungen nicht höher als der Mietspiegel liegen dürfen. Den Gesetzentwurf für das Volksbegehren sollen zwei Rechtsprofessoren der Universität Bielefeld ausarbeiten, die schon in einem Gutachten für das Land Berlin dargelegt hätten, dass ein „Mietendeckel“ auf Landesebene möglich wäre.

Nach dem Oktoberfest soll die Unterschriftensammlung für die Zulassung des Volksbegehrens starten, 25.000 Stimmen sind dafür nötig. Unterstützt wird das Volksbegehren von der Münchner SPD. Weitere Initiativen wolle man ansprechen, hieß es vom Mieterverein.

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