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Inflation in Deutschland

Wo Verbraucher aktuell sparen können

Das Leben in Deutschland wird tendenziell teurer. Ein wesentlicher Grund ist die Entwicklung der Energiepreise. Welche Preise ebenfalls gestiegen sind – und wofür Verbraucher im Vergleich deutlich weniger zahlen müssen.

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Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im August 2017 um 1,8  Prozent höher als im August 2016. Damit zog die Inflationsrate den dritten Monat in Folge leicht an. Im Vergleich zum Juli 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im August um 0,1 Prozent an. Ein wesentlicher Grund für den erneuten Anstieg der Inflationsrate ist die Entwicklung der Energiepreise. So ist im Vergleich zum Vorjahr besonders leichtes Heizöl teurer geworden – um 10,4 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Preise um 1,9 Prozent. Hingegen verbilligte sich Gas im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozent. Quelle: Statistisches Bundesamt dpa

Heizöl

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im August 2017 um 1,8 Prozent höher als im August 2016. Damit zog die Inflationsrate den dritten Monat in Folge leicht an. Im Vergleich zum Juli 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im August um 0,1 Prozent an. Ein wesentlicher Grund für den erneuten Anstieg der Inflationsrate ist die Entwicklung der Energiepreise. So ist im Vergleich zum Vorjahr besonders leichtes Heizöl teurer geworden – um 10,4 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Preise um 1,9 Prozent. Hingegen verbilligte sich Gas im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozent.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Bild: dpa

Doch nicht nur Heizöl ist im Vergleich zum Vormonat teurer geworden – Kraftstoffe ebenso. Hier zogen die Preise um insgesamt 0,9 Prozent an (darunter Superbenzin: plus 0,7 Prozent; Dieselkraftstoff: plus 1,3 Prozent). Seit August 2016 haben sich die Kraftstoffpreise sogar um insgesamt 3,9 Prozent erhöht. dpa

Kraftstoffe

Doch nicht nur Heizöl ist im Vergleich zum Vormonat teurer geworden – Kraftstoffe ebenso. Hier zogen die Preise um insgesamt 0,9 Prozent an (darunter Superbenzin: plus 0,7 Prozent; Dieselkraftstoff: plus 1,3 Prozent). Seit August 2016 haben sich die Kraftstoffpreise sogar um insgesamt 3,9 Prozent erhöht.

Bild: dpa

Bekleidung und Schuhe sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls teurer geworden. Im August 2017 zahlten Verbraucher fürs Outfit 2,7 Prozent mehr. Drastischer fällt die Preissteigerung im Vergleich zum Juli aus: Binnen eines Monats haben sich die Preise um 2,5 Prozent erhöht. dpa

Bekleidung und Schuhe

Bekleidung und Schuhe sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls teurer geworden. Im August 2017 zahlten Verbraucher fürs Outfit 2,7 Prozent mehr. Drastischer fällt die Preissteigerung im Vergleich zum Juli aus: Binnen eines Monats haben sich die Preise um 2,5 Prozent erhöht.

Bild: dpa

Um 1,3 Prozent günstiger geworden sind Pauschalreisen – zumindest im Vergleich zum Vormonat. Kein Wunder: Die Urlaubssaison neigt sich gen Ende. Im Vorjahresvergleich haben Pauschalreisen sich dagegen verteuert – um 2,5 Prozent. dpa

Pauschalreisen

Um 1,3 Prozent günstiger geworden sind Pauschalreisen – zumindest im Vergleich zum Vormonat. Kein Wunder: Die Urlaubssaison neigt sich gen Ende. Im Vorjahresvergleich haben Pauschalreisen sich dagegen verteuert – um 2,5 Prozent.

Bild: dpa

Bei Nahrungsmitteln fiel der Preisaufschlag mit drei Prozent besonders deutlich aus. dpa

Nahrungsmittel

Bei Nahrungsmitteln fiel der Preisaufschlag mit drei Prozent besonders deutlich aus.

Bild: dpa

Der leichte Rückgang der Nahrungsmittelpreise im Vormonatsvergleich lässt sich durch die Preisentwicklung des Gemüses erklären. Es wurde mit einem Minus von 2,2 Prozent deutlich günstiger. Im Vergleich zum August 2016 gingen die Preise sogar um 4,5 Prozent zurück. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel hätte die Inflationsrate im August 2017 bei 1,6 Prozent gelegen.  Jens Büdpa

Gemüse

Der leichte Rückgang der Nahrungsmittelpreise im Vormonatsvergleich lässt sich durch die Preisentwicklung des Gemüses erklären. Es wurde mit einem Minus von 2,2 Prozent deutlich günstiger. Im Vergleich zum August 2016 gingen die Preise sogar um 4,5 Prozent zurück. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel hätte die Inflationsrate im August 2017 bei 1,6 Prozent gelegen. 

Bild: Jens Büdpa

Teurer als ein Jahr zuvor waren im August 2017 hingegen vor allem Speiseöle und -fette. Hier zogen die Preise um 28,1 Prozent an. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich Speiseöle und -fette um 2,0 Prozent. dpa

Speiseöle und -Fette

Teurer als ein Jahr zuvor waren im August 2017 hingegen vor allem Speiseöle und -fette. Hier zogen die Preise um 28,1 Prozent an. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich Speiseöle und -fette um 2,0 Prozent.

Bild: dpa

Besonders drastisch erhöhten sich außerdem die Preise für Butter. Binnen eines Monats zogen sie um 3,3 Prozent an. Im Vergleich zum Vorjahr zahlten Verbraucher hier sogar 59,7 Prozent mehr. dpa

Butter

Besonders drastisch erhöhten sich außerdem die Preise für Butter. Binnen eines Monats zogen sie um 3,3 Prozent an. Im Vergleich zum Vorjahr zahlten Verbraucher hier sogar 59,7 Prozent mehr.

Bild: dpa

Schnaps, Bier und Kippen: Die Preise für Alkohol- und Tabakwaren legten im August im Vergleich zum Vormonat mit 0,1 Prozent nur minimal zu. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sie sich aber immerhin um 2,8 Prozent. dpa

Alkohol- und Tabakwaren

Schnaps, Bier und Kippen: Die Preise für Alkohol- und Tabakwaren legten im August im Vergleich zum Vormonat mit 0,1 Prozent nur minimal zu. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sie sich aber immerhin um 2,8 Prozent.

Bild: dpa

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im August 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent und damit etwas weniger stark als die Preise für Waren. Stark verteuerte sich mit 3,5 Prozent zum Beispiel die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen. dpa

Wartung und Reparatur von Fahrzeugen

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im August 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent und damit etwas weniger stark als die Preise für Waren. Stark verteuerte sich mit 3,5 Prozent zum Beispiel die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen.

Bild: dpa

Die Preise für stationäre Gesundheitsdienstleistungen (plus 3,5 Prozent) und Verpflegungsdienstleistungen (plus 2,4 Prozent) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls. Einige Dienstleistungen wurden aber auch günstiger, insbesondere Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (minus 7,2 Prozent). Grund dafür ist die Umsetzung des Pflegestärkungsgesetzes II im Januar 2017. dpa

Gesundheit und Pflege

Die Preise für stationäre Gesundheitsdienstleistungen (plus 3,5 Prozent) und Verpflegungsdienstleistungen (plus 2,4 Prozent) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls. Einige Dienstleistungen wurden aber auch günstiger, insbesondere Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (minus 7,2 Prozent). Grund dafür ist die Umsetzung des Pflegestärkungsgesetzes II im Januar 2017.

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