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09.08.2022

13:24

Investmentbanking

Banker rechnen mit weniger Boni – Droht nun die große Kündigungswelle?

Von: Astrid Dörner, Peter Köhler

PremiumVerschobene Fusionen und die Talfahrt an den Börsen bringen Banken in Bedrängnis. Talente sind plötzlich weniger gefragt – und es dürfte noch härter kommen.

Experten rechnen mit Stellenstreichungen in den kommenden Monaten, wenn sich die Lage an den Märkten nicht deutlich verbessern sollte. Reuters

JP Morgan Mitarbeiter an der Wall Street

Experten rechnen mit Stellenstreichungen in den kommenden Monaten, wenn sich die Lage an den Märkten nicht deutlich verbessern sollte.

New York, Frankfurt Es ist noch gar nicht so lange her, als die Anrufe bei Headhunter Paul Webster ungefähr so abliefen: „Der Kunde suchte dringend einen Banker mit einem bestimmten Profil. Und er war bereit, praktisch jeden Preis zu bezahlen, um den Banker zu bekommen“, erinnert sich der Partner der Personalberatung von Page Executive, der sich auf die Bankenwelt spezialisiert hat.

Es war ein vergleichsweise einfaches Geschäft. Denn Finanzinstitute suchten möglichst schnell neue Mitarbeiter, und die Banker waren nach der Pandemie wie viele andere Arbeitnehmer so wechselwillig wie lange nicht mehr.

Mittlerweile jedoch haben die Anrufe eine andere Qualität. „Die Kandidaten sind in den vergangenen zwei Monaten deutlich weniger motiviert, Jobs zu wechseln“, sagt Webster. „Wir rufen Kandidaten an mit einem super Jobangebot, doch auf einmal sind alle zögerlich, wollen erst mal auf ihrer alten Position bleiben, bis sich die Lage an den Märkten beruhigt.“

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