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01.10.2018

17:35

Wirtschaftswachstum

IWF prognostiziert trübere Konjunktur

Der Handelsstreit zwischen den USA und China könnten die Weltkonjunktur schwächen. Der Internationale Währungsfonds korrigiert die Wachstumsprognosen.

IWF-Chefin Lagarde bereiten die immer neuen Strafzölle der USA und Chinas Sorgen. dpa

Containerbahnhof Ulm

IWF-Chefin Lagarde bereiten die immer neuen Strafzölle der USA und Chinas Sorgen.

WashingtonHandelsstreitigkeiten und Schutzzölle trüben nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) allmählich den Ausblick für die Weltkonjunktur.

„Im Juli hatten wir noch ein Wachstum von 3,9 Prozent für 2018 und 2019 prognostiziert. Seitdem ist der Ausblick weniger hell geworden, wie man in unserer aktualisierten Prognose in der kommenden Woche sehen werden kann“, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Montag im Vorfeld des Jahrestreffens von IWF und Weltbank in Indonesien.

Wegen der anhaltenden Unsicherheit litten mittlerweile auch das produzierende Gewerbe und die Investitionen. In den USA wachse die Wirtschaft wegen der Steuersenkungen und den Finanzbedingungen kräftig, ergänzte Lagarde. In der Euro-Zone und in Japan gebe es dagegen Zeichen einer Verlangsamung. Auch in China zeigten sich Bremsspuren.

Wegen des Handelskonflikts und den milliardenschweren Schutzzöllen dürfte sich in der Volksrepublik die Lage verschlimmern. Die USA und China tragen gegenwärtig einen Handelskonflikt aus und überziehen sich gegenseitig mit Zöllen und Gegenzöllen.

Von

rtr

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