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21.01.2022

16:45

Leerverkäufe

Überbewertete Aktien und Sanierungsfälle: Shortseller passen die Wetten an

Von: Andreas Neuhaus, Jürgen Röder

Hedgefonds bereiten sich auf einen Umbruch am Aktienmarkt vor. Seit Dezember gab es Dutzende neue Wetten auf fallende Kurse bei Dax-Unternehmen. 

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Corona-Gewinner

Düsseldorf Hedgefonds reagieren auf die veränderte Lage am Finanzmarkt: 2022 wird das Jahr der geldpolitischen Wende, verbunden mit steigenden Zinsen. Dazu kommt die Hoffnung, dass sich die Coronapandemie dem Ende zuneigt. Das bedeutet Gegenwind für Wachstumsaktien und Corona-Gewinner. Darauf reagieren Fondsmanager, die mit sogenannten Short-Wetten auf fallende Aktienkurse setzen. Das zeigt eine Auswertung des Handelsblatts von Daten im Bundesanzeiger zu 160 in Dax, MDax und SDax notierten Aktien.

Zwar ist die Gesamtzahl der Short-Positionen mit aktuell 157 gegenüber 153 im Jahresvergleich nahezu unverändert. Allerdings wurden allein seit Dezember 39 neue veröffentlichungspflichtige Short-Positionen gemeldet. Die Hedgefonds schichten also ihre Wetten um. „Geshortet werden vor allem Sanierungsfälle und überbewertete Aktien“, beobachtet Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies der Frankfurter Goethe-Universität.

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