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09.03.2022

18:48

Sanktionsfolgen

Warum ein Staatsbankrott Russlands kaum zu vermeiden ist

Von: Andrea Cünnen

PremiumDie Sanktionen des Westens treffen Russland hart: das Land gilt als Pleitekandidat. Der Markt hat diese Entwicklung bereits vorweggenommen. Der nächste große Test für den Kreml steht am 16. März an.

Frankfurt Ratingagenturen, Investoren und Banken haben ihre Urteile gefällt. Eine Staatspleite Russlands ist kaum zu vermeiden. Fitch Ratings senkte als letzter der großen Bonitätsbewerter den Daumen und hält einen Zahlungsausfall des Landes für „unmittelbar bevorstehend“.

Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege beim Fondshaus Fidelity International, kann sich nicht vorstellen, wie die Staatspleite Russlands noch verhindert werden kann, und Simon Weaver, leitender Stratege für Schwellenländeranleihen bei der US-Bank Morgan Stanley, hält einen Zahlungsausfall für „das wahrscheinlichste Szenario“.

Der Markt hat diese Entwicklung bereits vorweggenommen. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor zwei Wochen sind die Anleihekurse des Landes abgestürzt.

Gleichzeitig schnellten die Kosten für die Absicherung eines Zahlungsausfalls in die Höhe. Die Kurse der unter dem Fachbegriff Credit Default Swaps (CDS) bekannten Kreditderivate implizieren mittlerweile eine über 80-prozentige Wahrscheinlichkeit dafür, dass Russland seine Schulden nicht bedienen kann.

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