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28.04.2022

14:17

Staatsanleihen

Griechenland gibt neue Anleihen aus – und will zum vertrauenswürdigen Schuldner werden

Von: Gerd Höhler

Mit einer Anleihe testet der Athener Finanzminister das Interesse der Anleger. Griechenland will ab 2023 nicht länger auf „Ramsch-Niveau“ eingestuft werden.

Griechenland AFP

Griechische Flagge

Die Regierung möchte mit regelmäßigen Emissionen ihren Marktzugang demonstrieren und Vertrauen aufbauen.

Athen Die Bedingungen für den Schuldner Griechenland sind schwierig: Der Krieg in der Ukraine und die Angst vor einem drohenden Gas-Lieferstopp verunsichern die Marktteilnehmer. Inflation und Zinswende bringen die Bond-Kurse unter Druck. Die Rendite der zehnjährigen griechischen Anleihe, die sich im vergangenen Sommer noch mit 0,6 Prozent rentiert hatte, stieg zum ersten Mal seit drei Jahren wieder über die Drei-Prozent-Marke.

Dennoch hat Athen diese Woche den Kapitalmarkt angezapft. Die staatliche Schuldenagentur PDMA beauftragte sechs Banken mit der Re-Emission einer bereits im April 2020 begebenen siebenjährigen Anleihe. Das Land nahm mit den Papieren 1,5 Milliarden Euro auf, der Kupon beträgt nach Angaben des Finanzministeriums 2,4 Prozent. Die Emission war mit 4,8 Milliarden Euro mehr als dreifach überzeichnet.

Mit dem ursprünglichen Bond hatte das Land vor zwei Jahren zwei Milliarden Euro aufgenommen, zu einem Kupon von zwei Prozent. Die Restlaufzeit der jetzt zusätzlich begebenen Papiere beläuft sich auf fünf Jahre.

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