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28.06.2022

15:56

Staatsschulden

Nach Zahlungsausfall: Ratingagentur Moody’s hält weitere Ausfälle für wahrscheinlich

Von: Mareike Müller

Investoren bemängeln, dass sie ihre Zinsen auf russische Anleihen nicht erhalten. Die Ratingagentur Moody’s hält weitere Ausfälle für wahrscheinlich.

Weitere Ausfälle drohen. action press

Das Gebäude der russischen Zentralbank in Moskau

Weitere Ausfälle drohen.

Riga Der Zahlungsausfall Russlands gegenüber internationalen Investoren zieht weitere Kreise. So haben mittlerweile sieben taiwanesische Versicherer die fälligen Zinszahlungen für ihre russischen Staatsanleihen auch nach Ablauf der Schonfrist nicht erhalten. Das teilte die Finanzaufsicht in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh am Dienstag mit.

Die Zinszahlungen wären eigentlich schon am 27. Mai fällig gewesen. Die anschließende Nachfrist von 30 Tagen endete, je nach juristischer Auslegung, am vergangenen Sonntag- oder Montagabend. Bei den Zahlungen geht es um Zinsen für zwei Anleihen, eine in US-Dollar und eine in Euro, bei denen insgesamt rund 100 Millionen Dollar fällig gewesen wären.

Am frühen Dienstagmorgen erklärte dann die Ratingagentur Moody’s, sie betrachte die nicht geleisteten Zahlungen „nach unserer Definition als Ausfallereignis“. Ratingagenturen dürfen wegen der westlichen Sanktionen derzeit eigentlich keine Bewertungen Russlands durchführen, können sich allerdings zu den Entwicklungen äußern.

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