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19.11.2010

16:03

Betriebsrenten

Wenn die Firma die Rentenlücke stopft

Von: Christoph Sandt

Jeder kann über seinen Arbeitgeber fürs Alter sparen. Der Staat fördert die Betriebsrenten massiv. Doch nach Zahlen des Bundesarbeitsministeriums verfügt jeder dritte Berufstätige, der in die Sozialversicherung zahlt, noch nicht über eine Betriebsrente. Welche Varianten sich für wen eignen.

Rentner auf der Parkbank: Altersvorsorge ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. dpa

Rentner auf der Parkbank: Altersvorsorge ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln.

FRANKFURT. Steuerfrei. Keine Sozialabgaben. Zuschuss vom Arbeitgeber. Das sind die Hauptargumente, die für die betriebliche Altersvorsorge sprechen. Kein Wunder, dass Versicherungskaufleute wie Harald Hagedorn aus Siegen das Sparen über den Betrieb eine „charmante Angelegenheit“ nennen. Doch bei vielen Arbeitnehmern scheint sich das noch nicht herumgesprochen zu haben. Denn nach Zahlen des Bundesarbeitsministeriums verfügt jeder dritte Berufstätige, der in die Sozialversicherung zahlt, noch nicht über eine Betriebsrente. Und jüngste Meinungsumfragen bestätigen, dass die betriebliche Altersvorsorge für viele Beschäftigte ein Buch mit sieben Siegeln ist.

Arbeitgeber müssen etwas anbieten

Dabei hat seit 2002 jeder Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, eine Betriebsrente abzuschließen. Damit kann er einen Teil der gekürzten gesetzlichen Rente wettmachen. Denn mit den Überweisungen der Deutschen Rentenversicherung allein lässt sich der gewohnte Lebensstandard im Alter kaum aufrechterhalten. Welche Betriebsrente in Frage kommt, das bestimmt der Arbeitgeber.

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Kommentare (7)

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Stony

19.11.2010, 21:45 Uhr

Vorsicht vor der Direktversicherung, die Sie in dem Artikel so anpreisen. Zumindest gesetzlich Krankenversicherte sollten sich den Abschluß einer Direktversicherung gut überlegen, denn die gesetzliche KV hält bei der Auszahlung einer Direktversicherung ganz weit die Hand auf: Von z.b. 70000 Euro Auszahlungssumme müssen knapp 13000 Euro an eine gesetzliche Krankenkasse abgeführt werden. besser privat vorsorgen !!!

Hansi

20.11.2010, 13:58 Uhr

Gute idee, ich verdiene ja jetzt schon soviel, dass ich gar nicht mehr weiss, wohin mit meinem Einkommen. Also noch mehr für die Rente machen.
Ah, ich vergaß, eine unbefristete Festanstellung mit Langfrist-Perspektive wäre auch ganz gut für ne betriebsrente o.ä., leider hab' ich die nicht - wie übrigens 80% der Uni-Absolventen, die ich so kenne. Alles nur noch befristet heutzutage.

@Stony

20.11.2010, 15:53 Uhr

Zur Ergänzung: Für jemanden, der unter der beitragsbemessungsgrenze verdient (weniger als 45 TEUR/Jahr), verringert sich dafür aber der heute zu zahlende KV-beitrag, da auf in die Direktversicherung eingezahlte beträge keine gesetzliche KV-beiträge anfallen.

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