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24.02.2017

11:26

Anlegerfalle Falschgold

Wenn der Schein trügt

Von: Ingo Narat

Fälscher haben ein neues Terrain entdeckt: Immer öfter drehen sie Kunden unechte Edelmetalle an, auch über Online-Plattformen. Händler warnen bereits vor falschen Barren und Münzen. Worauf Anleger achten sollten.

Hier geht es seriös zu. Bloomberg

Produktion von Goldbarren in Australien

Hier geht es seriös zu.

Frankfurt Grünlich schimmert die Kunststoffverpackung. Drin steckt ein Goldbarren. „20 Gram“ steht darauf. Oben auf der Hülle ist der Hersteller zu lesen: The Perth Mint Australia, die australische Münze. Das Plastikteil misst 54 mal 85 Millimeter. Von oben betrachtet, sind Hülle und Inhalt unverdächtig. Ein Blick von der Seite aber zeigt, dass der Barren doppelt so hoch ist, wie er sein sollte. Ein Fachmann erkennt die Fälschung.

Der nächste Fall: ein Ein-Unzen-Krügerrand. Die Vorderseite ziert das Porträt von Paul Kruger, früher Präsident von Südafrika. Auf der Rückseite erkennt man die Springbock-Antilope in vollem Lauf. Bei der südafrikanischen Goldmünze scheint alles zu stimmen. Der Durchmesser ist mit 32,8 Millimetern ebenso korrekt wie die Dicke mit 2,8 Millimetern und das Gewicht von 33,9 Gramm. Der rötliche Farbeindruck ist ganz normal, er stammt von der typischen Kupferbeimischung. Alles okay so weit. Trotzdem: Das Exemplar ist gefälscht.

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