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07.02.2023

08:36

Bitcoin-Kurs aktuell

Binance-Versehen: Kunden-Token lagern vermischt mit Sicherheiten – Binance machte Millionen-Geschäfte mit gesperrtem Rivalen Bitzlato

Die weltgrößte Kryptobörse hat eingeräumt, fälschlicherweise Sicherheiten für einige der von ihr ausgegebene Token im selben Wallet gelagert zu haben wie Tokenbestände ihrer Kunden. Der Gründer der Kypto-Börse Bitzlato wurde verhaftet. Die neuesten Entwicklungen im News-Blog.

  • Bitcoin ist die weltweit älteste und wichtigste Cyber-Devise. Seit 2008 hat sie eine rasante Wertsteigerung hingelegt.

  • Auch das Interesse an anderen Kryptowährungen wie Ethereum (Ether), Cardano oder Solana ist hoch.
     
  • Was bewegt den Krypto-Sektor, wo liegen Perspektiven und Trends? Neue Entwicklungen aus der Branche lesen Sie hier.
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Julius Fintelmann

Bitcoin weiter unter 23.000 US-Dollar

Nach einem kurzzeitigen Anstieg auf über 24.000 US-Dollar zu Monatsbeginn liegt die Kryptowährung nun bei 22.942 US-Dollar. 
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George Timm
Die DekaBank hat bei der Bafin eine Kryptoverwahrlizenz beantragt. Das erfuhr Bloomberg von dem Fondshaus der Sparkassen. Damit erreicht das Thema digitale Assets immer stärker auch die größeren deutschen Geldhäuser. Schon seit ein paar Monaten bemüht sich die Commerzbank AG um eine solche Lizenz von der deutschen Aufsichtsbehörde.

“Digitale Assets sind ein Schlüsselfaktor, um die Deka und die Sparkassen beim Wertpapiergeschäft wettbewerbsfähig zu halten”, so Vorstand Martin K. Müller. Das Angebot der DekaBank, die zu 100% den Sparkassen gehört, richtet sich an institutionelle Investoren.
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Charlotte Raskopf
Bitcoin unter 23.000 Dollar
Vor den Notenbank-Entscheidungen der kommenden Tage notierte der Bitcoin am Dienstagmorgen bei 22.846 US-Dollar. Auf Jahressicht steht damit ein Gewinn von fast 40 Prozent zu Buche.
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George Timm
Die von der DekaBank ins Leben gerufene Blockchain-Plattform Swiat erweitert ihren Eigentümerkreis. Die LBBW, Standard Chartered sowie das Fintech Comyno werden neue Gesellschafter

Der Vollzug des Joint Ventures wird für das erste Halbjahr 2023 erwartet und steht unter dem Vorbehalt von kartellrechtlichen und regulatorischen Genehmigungen, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag hieß.

Ziel des Joint-Ventures ist es, mittels Swiat einen einheitlichen Standard für die Verarbeitung von Blockchain-basierten Wertpapieren zu schaffen. Auf der dezentralen Finanzinfrastruktur soll künftig die Abwicklung von Wertpapierleihe, Pensionsgeschäften, Derivaten und Anleiheemissionen in Echtzeit möglich sein. Etabliert wurde die Swiat GmbH im Februar 2022 von der DekaBank.
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Lena Janßen

Binance-Versehen: Kunden-Token lagern vermischt mit Sicherheiten

Die weltgrößte Kryptobörse hat eingeräumt, fälschlicherweise Sicherheiten für einige der von ihr ausgegebene Token im selben Wallet gelagert zu haben wie Tokenbestände ihrer Kunden. 

Reserven für fast die Hälfte der 94 Coins, die Binance Holdings Ltd. ausgibt, werden derzeit in einem einzigen Wallet aufbewahrt, wie aus Auflistungen auf der Website des Unternehmens am Montag hervorgeht. 

Das Wallet mit dem Namen “Binance 8” enthält deutlich mehr Token als für die Menge der von Binance ausgegebenen B-Token erforderlich wäre. Dies deutet darauf hin, dass die Sicherheiten mit den Coins der Kunden gemischt werden, statt separat gelagert zu werden, wie es bei anderen Binance-Token gemäß den eigenen Richtlinien des Unternehmens der Fall war.

“‘Binance 8’ ist eine Exchange Cold Wallet. Sicherheiten sind irrtümlich in dieses Wallet verschoben und auf der Seite B-Token Proof of Collateral entsprechend referenziert worden”, erklärte ein Binance-Sprecher gegenüber Bloomberg News in Reaktion auf Fragen zum Thema. “Binance ist sich dieses Fehlers bewusst und ist dabei, diese Vermögenswerte auf spezielle Sicherheiten-Wallets zu übertragen.”

Alle Vermögenswerte der Nutzer, die bei der Börse gehalten werden, “wurden und werden weiterhin 1:1 abgesichert”, fügte der Sprecher hinzu, ungeachtet dessen, was Binance als “historisches operatives Versehen” bezeichnete. Binance gab nicht an, wann das Problem festgestellt wurde.
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Charlotte Raskopf
Kryptobörse Binance machte Millionen-Geschäfte mit gesperrtem Rivalen Bitzlato

Der weltgrößten Kryptobörse Binance könnte Ärger mit den US-Behörden drohen. Von der Analysefirma Chainalysis zusammengetragenen Daten zufolge wickelte sie mit der wegen angeblicher Geldwäsche gesperrten Handelsplattform Bitzlato Transaktionen im Volumen von 346 Millionen Dollar ab. Es blieb zunächst unklar, ob Binance wegen dieser Geschäfte ins Visier der Ermittler gerückt ist.

Die US-Finanzpolizei FinCEN zählt Binance allerdings zu den drei größten Geschäftspartnern von Bitzlato. Diese Einstufung sei mehr als nur ein Warnschuss, sagte ein Anwalt und früherer Bankenaufseher. Weder das US-Justizministerium noch FinCEN wollten sich dazu äußern. Binance betonte, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Man habe die Ermittlungen „substanziell unterstützt“.

Vor etwa einer Woche hatten die USA Bitzlato-Chef Anatoly Legkodymow verhaftet. Der in China lebende Russe leitete den Behörden zufolge seit 2018 4,58 Milliarden Dollar an Kryptowährungen über seine Börse. Ein großer Teil dieses Geldes stamme wohl aus kriminellen Aktivitäten.
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Sarah Sendner

Bitcoin über 22.000 Dollar 

Anleger decken sich mit Bitcoin ein. Die Kryptowährung klettert am Freitag um 5,4 Prozent auf 22.387 Dollar und damit wieder über die Marke von 22.000 Dollar. Das ist der höchste Stand seit Mitte September. Seit Jahresbeginn hat die Digitalwährung 34 Prozent zugelegt.
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Katharina Schnurpfeil

Coindesk sucht nach Käufern

Die Turbulenzen nach dem Kollaps der Kryptobörse FTX bringen Coindesk finanziell in die Bredouille. Gemeinsam mit der Investmentbank Lazard wolle er Optionen ausloten, um an frisches Kapital zu kommen, teilte Kevin Worth, Chef der auf Nachrichten aus der Kryptobranche spezialisierten Webseite, am Donnerstag mit. „Das könnte einen teilweisen oder kompletten Verkauf beinhalten.“

Coindesk ist eine Tochter der Digital Currency Group (DCG), zu der auch die Kryptobörse Genesis gehört. Diese steht einem Medienbericht zufolge kurz vor der Insolvenz.


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Katharina Schnurpfeil

Bitzlato-Gründer unter Verdacht der Geldwäsche

Der Mehrheitsaktionär und Mitbegründer der Krypto-Börse Bitzlato, Anatoly Legkodymow, ist in den USA wegen des Vorwurfs der Geldwäsche verhaftet worden. Der in China lebende Russe soll Hunderte Millionen Dollar verschoben haben. Kunden der Börse sollen nach Legkodymows eigenen Worten auch „bekannte Gauner“ gewesen sein, erklärte ein leitender Beamter des Justizministeriums.

Am Mittwoch wurde die Website von Bitzlato gesperrt. Bereits am Dienstag hatten die Behörden Legkodymow in Miami festgenommen. Bitzlato soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft seit Mai 2018 Kryptowährungen im Wert von 4,58 Milliarden Dollar verarbeitet haben.

Es war der erste größere Einsatz der Sonderermittlungsgruppe im US-Justizministerium für Kryptowährungen. Nach Angaben der Sonderermittlungsgruppe für Finanzverbrechen im US-Finannzministerium steht Bitzlato in Zusammenhang mit Geldwäsche und illegalen russischen Finanztransaktionen.
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Katharina Schnurpfeil

Genesis bereitet Gläubigerschutzantrag vor

Der angeschlagene Kryptowährungsbroker und -verleiher Genesis bereitet einem Medienbericht zufolge einen Antrag auf Gläubigerschutz vor. Genesis plane diesen Schritt noch in dieser Woche, berichtete die Agentur „Bloomberg“ am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Bei dem New Yorker Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Genesis war nach dem Kollaps der Kryptobörse FTX im November ins Taumeln geraten und hatte einen großen Teil der Belegschaft vor die Tür gesetzt.
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Katharina Schnurpfeil

Bitcoin überwindet 21.000-Dollar-Marke

Der Bitcoin ist am Wochenende zeitweise über die Marke von 21.000 Dollar geklettert – und damit auf den höchsten Stand seit November des vergangenen Jahres. Damals hatte der Kollaps der Kryptobörse FTX zu einem Vertrauensverlust und einem Kursverfall bei Digitalwährungen geführt.

Seit Jahresbeginn hat sich die älteste und wichtigste Cyberdevise aber wieder etwas erholt und rund 25 Prozent an Wert gewonnen. Derzeit profitiert der Bitcoin unter anderem von der US-Inflation, die auf den tiefsten Stand seit Herbst 2021 gefallen ist. Die Hoffnung auf eine Drosselung des Tempos im Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank Fed habe den Risikoappetit offensichtlich zum Leben erweckt, kommentierte Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus.
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Sarah Sendner
Anleger decken sich mit Bitcoin ein. Die Kryptowährung kletterte am Freitag 5,5 Prozent auf 19.897 Dollar. Die Cyber-Devise hat seit ihrem Jahrestiefstand am 1. Januar damit 20,6 Prozent zugelegt. Auch bei Ether ging es bergauf. Die Digitalwährung legte knapp drei Prozent auf 1458 Dollar zu.
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Jan-Pascal Nöthe
Bitcoin verteuerte sich am Donnerstag um mehr als 7 Prozent und kam damit so stark voran wie seit Mitte November nicht mehr. Zuvor war der Preis der weltgrößten Digitalmünze bereits acht Tage in Folge gestiegen. Während der Bitcoin-Preis sich der Marke von 19.000 Dollar nähert, waren auch andere Token gefragt. Ether kletterte beispielsweise um mehr als 6 Prozent.

Am heutigen Freitag notiert der Bitcoin minimal im Plus bei 18.857 Dollar und geht damit der längsten Rally seit Juli 2020 entgegen. 

Die Märkte waren in diesem Jahr bisher eher risikofreudig, und das hat der Kryptowährung geholfen. Sie wird eher aufgrund von Risikofaktoren als aufgrund von Fundamentaldaten gehandelt.

Chris Gaffney, President des Bereichs World Markets bei der TIAA Bank


Nach den Monaten des Ausverkaufs dürften nun Schnäppchenjäger auf den Plan getreten sein.
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George Timm
Die Verunsicherung der Investoren nach dem Kollaps von FTX zwingt immer mehr Kryptofirmen zu Einsparungen. Die Handelsplattform Crypto.com kündigte am Freitag den Abbau weiterer 20 Prozent der Stellen an.

Vor einem halben Jahr hatte das Unternehmen wegen der eingetrübten Konjunkturaussichten bereits Jobs gestrichen. Seit November haben zahlreiche Firmen aus dem Kryptowährungssektor Beschäftigte in großem Stil vor die Tür gesetzt.
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Leonard Frick
Die weltgrößte Digitalwährung, der Bitcoin, legt neun Tage in Folge zu – die längste derartige Serie seit 2020, wie aus von Bloomberg zusammengestellten Daten hervorgeht. In diesem Monat ist die Kryptowährung bereits um mehr als zehn Prozent gestiegen und der zweitgrößte Token Ether um etwa 17 Prozent.

Anleger wetteten seit Anfang des Jahres darauf, dass sich die Inflation abkühlt und die US-Notenbank das Tempo der Zinserhöhungen verlangsamt. Hiervon profitierten alle Arten von Anlagen. Für den Bitcoin sind die jüngsten Zuwächse ein starker Kontrast zum letztjährigen Einbruch von mehr als 60 Prozent im Zuge einer Reihe von Krypto-Pleiten, darunter der Zusammenbruch der Börse FTX.

„Ich denke, dass sich die Risikoanlagen aus dem Grund erholt haben, dass der Maximalzins langsam aber sicher in den Vordergrund rückt und die Positionierung bärisch war und sich verändert hat, was kurzfristig bullische Preisbewegungen bedeutet“, sagte Michael Purves, Gründer von Tallbacken Capital Advisors.

Laut Noelle Acheson, Autorin des Newsletters „Crypto Is Macro Now“, könnten institutionelle Anleger ein Comeback starten, sobald sich die Probleme, die den Markt für digitale Vermögenswerte belasten, geklärt haben.

„Es besteht wenig Zweifel daran, dass große Akteure wieder in den Markt zurückkehren werden, wenn die Aussichten weniger trübe sind, was die Transaktionen und auch den Preis in die Höhe treiben wird“, schrieb sie diese Woche in einer Analyse.
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George Timm
Von der freundlicheren Stimmung am Finanzmarkt profitieren auch Kryptowährungen. Die älteste und wichtigste Cyberdevise Bitcoin stieg dadurch das erste Mal seit Mitte Dezember über die Marke von 17.000 Dollar.

Am Dienstag zeichnete sich für dieses Jahr der neunte Tagesgewinn in zehn Handelstagen ab, nachdem 2022 auf Jahressicht ein Minus von 64 Prozent zu Buche stand. „Der Bitcoin zeigt, dass er vielleicht am Boden ist, aber nicht am Ende“, kommentiert Analyst Josh Gilbert vom Onlinebroker Etoro die Entwicklung.

Unterstützt wurde die Erholung zuletzt durch die Arbeitsmarktdaten in den USA, die darauf hindeuten, dass die US-Konjunktur möglicherweise nicht in eine Rezession fällt. Als wichtigsten Marktreiber sieht Gilbert aber die Inflation: „Ein weiterer Rückgang der Verbraucherpreise könnte ein Katalysator für einen weiteren Anstieg sein und den Marktton für 2023 vorgeben.“ Die neuen Preisdaten werden am Donnerstag veröffentlicht.

Um den starken Anstieg der Verbraucherpreise zu stoppen, hatte die US-Notenbank Fed im vergangenem Jahr deutlich die Zinsen erhöht. Darunter leiden Risikoassets wie Kryptowährungen. Sollte die Inflation nun dauerhaft zurückgehen, so die Hoffnung vieler Marktteilnehmer, könnte die Fed die Zinsen senken. „Damit würde sie die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Anleger wieder mehr Risiken für ihre Portfolios eingehen“, sagt Gilbert.
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George Timm
Neue Entlassungswelle bei Coinbase: Die Kryptowährungsbörse kündigte am Dienstag den Abbau weiterer 950 Stellen an. Damit summieren sich die Streichungen der vergangenen Monate auf etwa 2200 Beschäftigte oder rund ein Drittel der Belegschaft. Die Branche leidet unter dem Kursverfall von Bitcoin & Co. Verschärft wurde der Vertrauensverlust in Cyber-Devisen durch den Kollaps des Coinbase-Rivalen FTX Ende 2022.
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Charlotte Raskopf
Die Entlassungswelle in der Kryptowährungsbranche erfasst immer mehr Unternehmen. Die Handelsplattform Huobi wolle rund 20 Prozent der Stellen streichen, kündigte Justin Sun, Mitglied im Beratergremium der Firma und Gründer des Krypto-Tokens Tron, am Freitag an. Er bezeichnete dies als „kurzfristigen Rückschlag“, aus dem Huobi gestärkt hervorgehen könnte. Huobi war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Es blieb auch unklar, wie viele Personen die Börse beschäftigt. Dem Branchendienst CoinMarketCap.com zufolge ist Hubi weltweit die Nummer 14 der Handelsplattformen für Bitcoin & Co.
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Anne Schwedt
Der angeschlagene Kryptowährungsbroker und -verleiher Genesis hat einem Insider zufolge 30 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Grund sei der zunehmende Druck auf die Kryptobranche zur Kostensenkung im Zuge des Abschwungs, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag. Die in New York ansässige Firma hatte bereits 20 Prozent der Belegschaft im August vor die Tür gesetzt. Das Unternehmen beschäftige jetzt nur noch 145 Mitarbeiter, fügte der Insider hinzu. Das „Wall Street Journal" berichtete, das Genesis einen Antrag auf Gläubigerschutz erwäge. Bei Genesis war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Im November hatte Genesis nach dem Kollaps der Kryptobörse FTX zur Sicherung der Liquidität keine neuen Kredite mehr vergeben und die Rückzahlung vorläufig eingestellt.
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Anne Schwedt
Die US-Börsenaufsicht SEC hat Einspruch gegen die Übernahmeofferte von Binance.US für die insolvente Kryptobank Voyager Digital in Höhe von einer Milliarde US-Dollar eingereicht. Die Regulierungsbehörde wies darauf hin, dass notwendige Informationen in der Offenlegungserklärung von Binance.US fehlten, wie aus einem Insolvenzgerichtsantrag am Mittwoch hervorgeht. Die SEC forderte weitere Informationen über die Art der Geschäftstätigkeit des Unternehmens nach dem Deal. Voyager war durch den Kurseinbruch der Kryptowährung TerraUSD im Frühjahr in die Pleite geschlittert. Die Anwälte von Voyager und Binance.US reagierten zunächst nicht auf Anfragen von Reuters zur Stellungnahme.
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Was ist der Bitcoin?

Gemessen an der Marktkapitalisierung ist der Bitcoin aktuell die größte Kryptowährung der Welt. Die ersten Bitcoins wurden im Januar 2009 geschürft. Das macht die Cyberdevise gleichzeitig zur ältesten der Welt. Angesichts der zunächst fehlenden Nachfrage wurde der Wert der Digitalwährung auf Grundlage der Miningkosten bestimmt. Der lag 2010 bei 0,08 Cent.

Dabei skizzierte Satoshi Nakamoto, so lautet das Pseudonym des Bitcoin-Entwicklers, bereits im Jahr 2008 die Idee einer unabhängigen Digitalwährung. Ob es sich beim Erfinder tatsächlich um einen Japaner handelt, ist bis heute unklar.

Wie funktioniert das Mining von Bitcoin?

Mining beschreibt den Prozess rund um die Erzeugung (Schürfen) neuer Coins. Beim Bitcoin basiert das Mining auf dem sogenannten Proof-of-Work-Verfahren. Das bedeutet: Computersysteme der Miner lösen komplexe mathematische Aufgaben, verifizieren darüber Transaktionen und speichern sie auf der Blockchain. Letztere wird im Laufe der Zeit immer länger, da beim Mining stetig neue Blöcke an die Blockchain gekettet werden. Für die Bereitstellung der Rechenleistung erhalten die Miner eine Belohnung – die neu geschürften Coins.

Wie viele Bitcoins gibt es?

Die Geldmenge von Bitcoin ist begrenzt. Maximal 21 Millionen Coins fasst die Software. Tatsache ist: Je mehr Coins im Umlauf sind, desto komplexer werden die mathematischen Aufgaben, um weitere Coins zu schürfen. Das wiederum erfordert noch höhere Rechenleistungen, sodass sich mittlerweile das Schürfen von Bitcoin zu einem hart umkämpften Geschäft entwickelt hat. Aus Kostengründen rentiert sich das Mining über Geräte von Privatnutzern inzwischen nicht mehr. Derweil beläuft sich die Zahl existierender Bitcoins auf mehr als 19 Millionen. Die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins wird voraussichtlich allerdings erst im Jahr 2140 erreicht.

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