Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

01.07.2022

22:17

Bitcoin-Kurs aktuell

Bitcoin fällt unter 20.000 Dollar – Ethereum bricht ein

Die Kryptowährung Bitcoin fällt zurück unter die wichtige runde Marke. Noch größer sind die Verluste bei Ether. Aktuelle Nachrichten zu Bitcoin und Co. im News-Blog.

Krypto-Blog
Redaktionell
Redaktionell
Neueste zuerst
Älteste zuerst
Neuen Beitrag anzeigen
Neue Beiträge anzeigen
Andreas Neuhaus
  • Bitcoin ist die weltweit älteste und wichtigste Cyber-Devise. Seit 2008 hat sie eine rasante Wertsteigerung hingelegt.

  • Auch das Interesse an anderen Kryptowährungen wie Ethereum (Ether), Cardano oder Solana ist hoch.
     
  • Was bewegt den Krypto-Sektor, wo liegen Perspektiven und Trends? Neue Entwicklungen aus der Branche lesen Sie hier.
|
Kein Beitrag vorhanden
Anne Schwedt

Die Kryptobörse FTX hat sich eine Option zum Kauf von BlockFi für bis zu 240 Millionen Dollar gesichert, wie der Chef des Finanzdienstleisters am Freitag bekanntgab. Zac Prince gab auf Twitter zudem bekannt, dass FTX seinem Konzern mit einem revolvierenden Kredit von 400 Millionen Dollar ausgestattet habe. BlockFi sei nach dem Einfrieren der Krypto-Kreditplattform Celsius Network mit einem sprunghaften Anstieg von Abhebungen konfrontiert worden. Die Firma hatte Mitte Juni ankündigt, sich von etwa einem Fünftel der Belegschaft zu trennen.

|
George Timm
Kryptowährungen, die nicht an andere Werte gekoppelt sind, wie Bitcoin, werden vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht als riskant bewertet. Die Regulierer mahnen die Banken zur Vorsicht.
|
Leonidas Exuzidis
Digitalwährungen können sich der schwachen Stimmung an den Märkten nicht entziehen. Branchenweit liegen die Währungen in den vergangenen 24 Stunden fünf Prozent tiefer. Die wichtigste Währung Bitcoin fällt daraufhin auch unter die Marke von 20.000 Dollar. Ethereum bricht um fast zehn Prozent ein und fällt zurück auf 1000 Dollar.
|
Lisa Oenning
Die EU-Länder und das Europäische Parlament haben sich in der Nacht zu Donnerstag auf ein Gesetz geeinigt, um Krypto-Überweisungen nachverfolgbar zu machen.
|
Anastasia Zejneli
Die auf den Kryptobereich spezialisierte Anlagegesellschaft Grayscale Investments hat die US-Börsenaufsicht verklagt, nachdem diese die Umwandlung ihres Bitcoin-Trusts in einen börsengehandelten Fonds abgelehnt hatte. Das teilte Grayscale-Chef Michael Sonnenshein per Tweet mit. 

Die Securities and Exchange Commission erteilte den Grayscale-Plänen zur Umwandlung des Grayscale Bitcoin Trust in den ersten Bitcoin-ETF am Mittwoch eine Absage, da es Defizite bei den Vorkehrungen zur Verhinderung von Betrug und Manipulation gebe. Die Börsenaufsicht reagierte nicht sofort auf eine nach den üblichen Geschäftszeiten per Email gesandte Bitte um Stellungnahme.
|
Leonidas Exuzidis
Der Bitcoin hat sich mittlerweile über der psychologisch wichtigen Marke von 20.000 Dollar etabliert und einen ersten kleinen, aber robusten Boden gebildet. Am Dienstagnachmittag liegt die wichtigste Cyberdevise bei 21.000 Dollar und damit kaum verändert im 24-Stunden-Vergleich. In den vergangenen Tagen hat die Volatilität bei der schwankungsanfälligen Kryptowährung merklich abgenommen. 
|
Anastasia Zejneli
Bitpanda entlässt fast ein Drittel seiner Belegschaft. Die Kryptobörse aus Wien kämpft gegen Marktvolatilität und wegbrechende Kurse. Das von Peter Thiel unterstützte Unternehmen wird die Zahl der Mitarbeiter auf etwa 730 reduzieren. Der Stellenabbau ist Teil von als Reaktion auf das unsichere Marktumfeld angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen. Bitcoin, die größte Kryptowährung, ist von ihrem Allzeithoch im November um etwa 70% gefallen.

„Wir müssen fundamentale Änderungen an unserer Arbeitsweise vornehmen und unseren Fokus schärfen, indem wir zu den Grundlagen zurückkehren”, sagte Bitpanda in einem Brief an die Mitarbeiter, der auch auf der Website des Unternehmens veröffentlicht wurde. Das Unternehmen sagte, es werde sich auf Sicherheit, Compliance, das Kundenerlebnis, Bildung und Gemeinschaft konzentrieren. Alles andere habe nicht dieselbe Priorität. Ähnliche Stellenstreichungen gibt es derzeit in der gesamten Branche. 
|
Tobias Döring
Die durchschnittlichen Produktionskosten für den Bitcoin sind seit Mitte Juni schnell auf rund 15.000 Dollar gefallen. Dieser rasche Abfall der Kosten ist nach einer Studie von JP Morgan eine gute Nachricht.
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin hat am Donnerstag die Marke von 20.000 Dollar zurückerobert, nachdem er am Mittwoch unter die psychologisch wichtige Schwelle gefallen war. Zuletzt notierte die Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 20.500.

Damit zeigt sich der Bitcoin nachdem Ausverkauf am Wochenende weiter widerstandsfähig. Am Freitag könnte es mehr Bewegung geben, wenn Optionen auf den Bitcoin auslaufen, mit denen Anleger auf fallende oder steigende Kurse setzen können.
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin testet am Mittwoch wieder die Marke von 20.000 Dollar. Laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap fiel der Kurs auf bis zu 20.046 Dollar. Auf einzelnen Börsen lag der Kurs bereits unter der 20.000er-Marke. Die Erholung am Dienstag bis 21.621 Dollar war nach den schweren Verlusten vom Wochenende also nicht nachhaltig.

Die Marke von 20.000 Dollar ist psychologisch wichtig. Knapp darunter liegt zudem eine charttechnische Unterstützungsmarke bei 19.800 Dollar. Fällt diese, droht eine Abwärtsbewegung bis auf 17.500 Dollar.

„Bevor die Kryptomärkte einen Boden sehen, müssen sich die makroökonomischen Bedingungen verbessern und der aggressive geldpolitische Ansatz der Fed muss nachlassen”, hieß es in einer Analyse von Informa Global Markets, aus der der Finanzdienst Bloomberg zitiert.
|
Andreas Neuhaus
Vor acht Monaten ist der erste börsengehandelte Fonds (ETF) auf die Kryptowährung Bitcoin in den USA gestartet. Anleger sollten damit von den damals steigenden Kursen profitieren können. Nun gibt es auch einen ETF, mit dem Anleger auf fallende Kurse setzen können. Emittent ist in beiden Fällen derselbe: der Fondsanbieter Proshares.

Der Short-ETF soll unter dem Kürzel BITI ab Dienstag an der Wall Street gehandelt werden. „Wie wir wissen, kann der Bitcoin an Wert verlieren. BITI gibt Investoren, die mit fallenden Kursen rechnen, die Gelegenheit, davon zu profitieren oder ihre Positionen abzusichern“, erklärte Proshares-Chef Michael Saphir in einer Mitteilung. 

Die Einführung eines Short-ETF zeigt, wie sehr sich die Stimmung am Markt gedreht hat – Bitcoin und Co. sind mit einer neuen Vielfalt der Skepsis konfrontiert. Der ETF bildet dabei die Entwicklung des „S&P CME Bitcoin Futures Index“ invers ab. Steigt der Vergleichsindex, sinkt der Kurs des Short-ETF im gleichen Maße. Gibt der Vergleichsindex nach, steigt der Short-ETF.
|
Leonidas Exuzidis
Am Krypto-Markt ist nach den zuletzt drastischen Verlusten etwas Stabilität eingekehrt. Der Bitcoin hält sich am Dienstagvormittag über der psychologisch wichtigen Marke von 20.000 Dollar. Die älteste und bekannteste Cyber-Devise verteuert sich in der Spitze um fünf Prozent und steigt über 21.000 Dollar. Ethereum legt bis zu sieben Prozent auf 1157 Dollar zu. 

Am Wochenende war der Bitcoin erstmals seit Dezember 2020 wieder unter 20.000 Dollar gefallen. Rezessionssorgen und die Schieflage des Kryptowährungskredit-Anbieters Celsius hatten den Cyber-Devisen in den vergangenen Tagen zugesetzt. Seit Jahresbeginn hat Bitcoin fast 60 Prozent, Ethereum rund 70 Prozent an Wert verloren.
|
Andreas Neuhaus

Nach den starken Kursverlusten der vergangenen Woche hat sich für den Bitcoin auch die technische Situation deutlich verschlechtert. „Aktuell spricht alles gegen den Bitcoin“, sagt Martin Utschneider, Leiter technische Analyse bei der Privatbank Donner & Reuschel. „Das Chartbild ist eindeutig abwärtsgewandt. Wir haben keinen Abwärtstrend, sondern eine Abwärtsdynamik.“

 Wichtig sind aus seiner Sicht aktuell drei Marken: Die Unterstützungsmarke von 19.800 Dollar wird zum Wochenauftakt bereits getestet. Das Risiko, dass diese Marke fällt, hält Utschneider für groß: „Alle Indikatoren sind negativ. Auch das hohe Handelsvolumen im Abwärtstrend wirkt trendbestärkend.“ Fällt die Marke von 19.800 Dollar, könnte im weiteren Verlauf die Unterstützung von 17.500 Dollar getestet werden. Dieser kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn darunter findet der Bitcoin aus technischer Sicht erst bei 12.500 Dollar wieder Halt.

In der Charttechnik werden die Kurse auf wiederkehrende Muster analysiert und daraus Kursziele abgeleitet. Beim Bitcoin hat die Charttechnik eine besondere Bedeutung, weil es im Gegensatz zum Aktienmarkt keine Unternehmensgewinne und Ausblicke gibt, an denen sich der Kurs orientieren kann. Utschneider sagte auf Basis der technischen Analyse bereits den Absturz im Mai nahezu exakt voraus. Auch beim aktuellen Kursverfall verwies er früh auf die Risiken eines Sturzes bis auf 19.000 Dollar.

|
Aylin Dülger
Der Kryptomarkt hat sich zum Wochenauftakt hin beruhigt: Die Bitcoin notiert am Montag bei rund 20.100 Dollar, nachdem er am Wochenende bis auf 17.709 Dollar abgestürzt war, den niedrigsten Stand seit Dezember 2020.

Die Erholung hinzu 20.000er-Marke gilt aus technischer Sicht als positives Zeichen. Allerdings gibt Feroze Medora von Kryptoplattform Gemini gegenüber Bloomberg zu bedenken:  „Eine toxische Mischung aus einem Zyklus schlechter Nachrichten und höheren Zinssätzen hat dem Kryptomarkt geschadet, und wir können in den kommenden Wochen mit mehr Volatilität rechnen.“

Die Situation bleibe daher angespannt, sagt Timo Emden von Emden Research. „Die Anleger fürchten, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein könnte.“
|
Anastasia Zejneli
Die Digitalwährung Bitcoin hat auf ihrer rasanten Talfahrt auch die psychologisch wichtige Marke von 20.000 US-Dollar durchbrochen. Am Samstagvormittag kostete ein Bitcoin etwa auf der Handelsplattform Coinbase zeitweise rund 19.000 Dollar (gut 18.000 Euro). Vor gut einer Woche mussten für eine Einheit der Kryptowährung noch 30.000 Dollar bezahlt werden. Erst im vergangenen November hatte der Bitcoin die Rekordmarke von 69.000 Dollar markiert.

Für den Abwärtstrend machen Experten zum einen Inflationssorgen und die steigenden Zinsen verantwortlich. Zugleich gerieten zwei prominente Krypto-Projekte in Schieflage, was das Vertrauen in den gesamten Markt schmälerte und die Talfahrt beschleunigte. Erst brach das Digitalwährungsprojekt Terra-Luna zusammen, dann musste Celsius, eine Art Bank für Geschäfte mit Kryptowährungen, Abhebungen stoppen.
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin hält sich aktuell bei rund 21.000 Dollar. Dass trotz der Ausverkaufsstimmung an den US-Märkten am Donnerstag die Marke von 20.000 Dollar gehalten hat, ist erstmal ein gutes Zeichen. Allerdings könnte das Wochenende turbulent werden.

„Dass Schnäppchenjäger immer noch ausbleiben, spricht für eine neue potenzielle Verkaufswelle“, warnt Krypto-Analyst Timo Emden. „Gerade über das Wochenende könnte die Volatilität ausgeprägt ausfallen. Ein deutlicher Rutsch unter die psychologische Marke von 20.000 Dollar dürfte zu neuen Turbulenzen an den Krypto-Märkten führen.“ 

|
Lisa Oenning
Nach einem kurzen Stabilisierungsversuch nehmen Krypotwährungen ihre Talfahrt wieder auf. Bitcoin rutscht erneut unter die Marke von 21.000 Dollar und verliert 3,7 Prozent auf 20.833,42 Dollar. 

Lesen Sie mehr dazu hier:
handelsblatt_de
|
Aylin Dülger
Der Bitcoin rauschte um bis zu 8,7 Prozent nach unten auf 20.050 Dollar und markierte damit den tiefsten Stand seit anderthalb Jahren

Ethereum verlor in der Spitze knapp fünfzehn Prozent auf 1012,68 Dollar. Damit werteten beide Digitalwährungen im Vergleich zum Vorwochenschluss um bis zu 27 Prozent ab.

Für den Bitcoin droht Strategen zufolge nun der Rutsch unter die psychologische Marke von 20.000 Dollar. Sollte das eintreten, könnte das die Börsianer in Panikmodus versetzen, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. 

|
Andreas Neuhaus
Die Lage für den Bitcoin bleibt bedrohlich. Der kurzzeitige Erholungsversuch vom Dienstag ist verpufft, am Mittwoch notiert die älteste und wichtigste Kryptowährung wieder unter 21.000 Dollar. „Der aktuelle Bärenmarkt tritt nun in eine Phase ein, die mit den tiefsten und dunkelsten Phasen früherer Bärenmärkte übereinstimmt“, schreiben die Strategen des Analysehauses Galssnode in einer Notiz.

„Die Frage muss erlaubt sein, ob der aktuelle Krypto-Winter überhaupt noch einen Frühling und Sommer sehen wird. Viele Alt-Coins sind quasi auf null gefallen, der von Elon Musk empfohlene Dogecoin inklusive“, erklärt Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets.

Die Anleger schauen dabei auf die US-Notenbank Fed, die an diesem Abend ihren Zinsentscheid verkünden wird. „Der Markt hat eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte heute Abend zu fast 100 Prozent“, sagte Jeffrey Halley, Marktanalyst vom Broker Oanda. Je optimistischer sich Fed-Chef Jerome Powell zur Konjunktur und kleineren Zinsschritten oder einer Zinspause äußert, desto besser wäre das für den Bitcoin.
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin ist in der Nacht auf Dienstag auf unter 21.000 Dollar gefallen. Das ist der niedrigste Stand seit dem 16. Dezember 2020. Zuletzt erholte sich der Kurs wieder etwas und notierte laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 22.500 Dollar.

„Es gab einige Käufer, die auf eine Gelegenheit zum Kauf warteten, und deshalb hat sich Bitcoin von seinen Tiefstständen erholt”, sagte Sathvik Vishwanath, Chief Executive Officer der Kryptobörse Unocoin, dem Finanzdienst Bloomberg. Aber der Aufschub könnte nur vorübergehend sein, da Kleinanleger wegen der Liquidität verunsichert bleiben, sagte er.

„Die Inflationssorgen und die damit im Zusammenhang stehende Furcht vor einer aggressiven Geldpolitik der US-Notenbank Fed bleibt die bestimmende Thematik“, sagte Kryptoanalyst Timo Emden von Emden Research. Die Fed könnte ihren Leitzins nun um 75 Basispunkte anheben.

Durch die fallenden Kurse geraten Krypto-Firmen unter Druck. Celsius Network hatte jüngst seine Abhebungen gestoppt, Kunden kamen damit nicht mehr an ihr Geld. Auch die weltweit größte Krypto-Börse Binance hatte aufgrund „festgefahrener Transaktionen“ am Montag für mehr als drei Stunden Abhebungen ausgesetzt. „In einer ohnehin unübersichtlichen Marktphase können derartige Hiobsbotschaften die Unsicherheit verschärfen“, sagt Emden.

|
Andreas Neuhaus
Die Furcht vor kräftigen Zinserhöhungen in den USA macht Kryptowährungen zu schaffen. Bitcoin fällt erstmals seit Dezember 2020 wieder unter die Marke von 25.000 Dollar. Die älteste Cyberdevise rutscht in der Spitze um fast 15 Prozent auf 23.890 Dollar ab. Der Tiefste Kurs seit Weihnachten 2020.

Für Ethereum geht es noch deutlicher bergab. Die Kryptowährung notiert mit 1200 Dollar zeitweise mehr als 20 Prozent niedriger. Das ist der tiefste Stand seit Januar 2021.

„Anleger dies- und jenseits des Atlantiks verabschieden sich gerade von dem Gedanken, dass die US-Notenbank einen umgänglichen Zinserhöhungszyklus einschlägt“, sagt Timo Emden von Emden Research. „Börsianer kehren hochriskanten Anlageklassen den Rücken zu.“

Für zusätzlichen Verkaufsdruck sorgte die Ankündigung der Krypto-Lending-Plattform Celsius Networks, die mitteilte, sie pausiere alle Auszahlungen und Überweisungen zwischen Konten „aufgrund der extremen Marktbedingungen“.
handelsblatt_de
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoinkurs bricht ein und fällt deutlich unter die Marke von 30.000 Dollar. Am Sonntagvormittag liegt die älteste und wichtigste Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 27.500 Dollar, das Tagestief liegt sogar bei 27.266 Dollar. Das ist das niedrigste Niveau seit dem 12. Mai, als der bislang letzte Ausverkauf stoppte.

Nun sehen Experten weiteres Abwärtspotenzial. Auslöser sind die überraschend hohen Inflationszahlen aus den USA vom Freitag. Das könnte die US-Notenbank Fed dazu zwingen, die Zinsen deutlicher anzuheben, als vom Markt bislang antizipiert. Nicht zinstragende Vermögenswerte wie Kryptowährungen leiden darunter besonders.

„Diese Abwärtsbewegung wird sich sehr wahrscheinlich fortsetzen, vor allem mit der bevorstehenden Fed-Sitzung“, erklärte Vijay Ayyar von der Kryptoplattform Luna dem Finanzdienst Bloomberg. „Wenn man auf vorangegangene Bärenmärkte schaut, hat der Bitcoin rund 80 Prozent verloren, Alt-Coins 90 Prozent oder mehr. Wenn sich das wiederholt, können wir in den kommenden ein oder zwei Monaten noch viel niedrigere Preise sehen.“

Der Bitcoin liegt aktuell rund 60 Prozent unter seinem Rekordhoch im November von rund 69.000 Dollar. Ein Minus von 80 Prozent würde einen Kurs von rund 14.000 Dollar bedeuten. 
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin gerät durch die unerwartet hohe Inflation in den USA unter Druck. Zuletzt lag der Kurs lauf Coinmarketcap bei rund 29.500 Dollar. Im Gegensatz zum Aktienmarkt ist die Abwärtsbewegung aber noch moderat. Durch die steigenden Zinsen werden stärkere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed wahrscheinlicher – das belastet riskante Anlageklassen wie Kryptowährungen.

„Zuletzt hatte der US-Währungshüter weitere Zinsschritte in Höhe von 50 Basispunkten signalisiert. Da sich die Teuerung jedoch stärker entwickelt hat als erwartet, könnte auch ein XXL-Zinsschritt in Höhe von 75 Basispunkten in Erwägung gezogen werden“, kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research.
Handelsblatt
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin bewegt sich weiter rund um die Marke von 30.000 Dollar. Am Freitagvormittag notiert er laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 30.050 Dollar.

Auf diesem Niveau liegt der Bitcoin nun schon seit dem 9. Mai, unterbrochen nur von zwei kurzen Ausflügen nach oben. Die US-Inflationszahlen könnten nun für Bewegung sorgen.

Sollte die Inflationsrate weiter steigen, würde das den Spielraum der US-Notenbank verkleinern, die Zinsen geringer anzuheben oder mit Zinserhöhungen zu pausieren. Höhere Zinsen gelten für den Bitcoin als nicht zinstragende Anlageklasse als Belastung.
|
Andreas Neuhaus
Auf den Kurs des Bitcoin hat die Paypal-Nachricht allerdings keine Auswirkungen. Am Mittwochmittag liegt der Kurs laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 30.500 Dollar. Der Ausflug in Richtung 32.000 Dollar über Pfingsten war also nur von kurzer Dauer.

„Vor allem die am Freitag anstehende Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise wirft ihre Schatten voraus“, erklärt Analyst Timo Emden von Emden Research. Erwartet wird, dass sich die Teuerungsdynamik leicht abschwächen könnte. „Eine zurückgehende Inflation wäre möglicherweise Balsam für die Seele der Anleger. Die Zinserhöhungsfantasien könnten dann folgerichtig gedrosselt werden und an Schwung verlieren.“ Davon könnte auch der Bitcoin profitieren.
|
Andreas Neuhaus
Kunden von Paypal können Kryptowährungen künftig weltweit überweisen. Diese Funktion sei für US-Nutzer freigeschaltet worden, teilte der Zahlungsabwickler am Dienstag mit. Er kommt damit einem Wunsch seiner Kunden nach.

Seit knapp zwei Jahren bietet Paypal die Möglichkeit, digitale Währungen wie Bitcoin oder Ethereum zu handeln. Bislang waren Überweisungen von Guthaben aber nur von einem PayPal-Konto zu einem anderen PayPal-Konto möglich. Nun können Kunden die Gelder auch auf Kryptowährungskonten, Wallets genannt, bei anderen Anbietern transferieren.
|
Lisa Oenning
Viele Privatanleger agieren einer Umfrage zufolge bei der Investition in Kryptowährungen offensichtlich eher vorsichtig. Von 1000 in Deutschland befragten Kryptoanlegern hatten 32 Prozent weniger als 1000 Euro angelegt, wie die Unternehmensberatung PwC mitteilte. 47 Prozent hatte Beträge zwischen 1000 und 10.000 Euro in Bitcoin und andere Kryptowährungen investiert, 21 Prozent dagegen mehr als 10 000 Euro.

In der Schweiz und der Türkei waren die Größenordnungen ähnlich. Von den 500 Schweizer Befragten hatten 31 Prozent weniger als 1000 Euro angelegt, 51 Prozent zwischen 1000 und 10.000 Euro und 18 Prozent mehr als 10.000 Euro.

Die große Mehrheit dieser Privatanleger hatte in der Summe deutlich mehr Geld am Finanzmarkt investiert – gut 70 Prozent gaben an, dass Kryptowährungen fünf bis zehn Prozent ihrer gesamte Anlagen ausmachten. Mehr als vier Fünftel sagten jedoch, dass sie ihre Bestände ausbauen wollten.
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin kehrt nach einem kurzen Ausflug in Richtung 32.000 Dollar wieder in seine alte Handelsspanne rund um die Marke von 30.000 Dollar zurück. Am Donnerstag notiert der Kurs der ältesten und wichtigsten Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 29.900 Dollar. Auf 24-Stunden-Sicht ist das ein Minus von rund fünf Prozent. Auch für den gesamten Kryptomarkt geht es leicht abwärts.

„Die jüngsten Zugewinne entpuppen sich damit womöglich als eine Bärenmarktrally und damit als ein Strohfeuer“, kommentiert Analyst Timo Emden von Emden Research die Entwicklung. Als Bärenmarktrally wird eine kurze Phase steigender Kurse innerhalb einer längeren Phase fallender Kurse (Bärenmarkt) bezeichnet.

„Die Aussicht auf einen raschen Zinserhöhungszyklus verhagelte den Marktteilnehmern zuletzt zusehends den Appetit auf riskante Anlageklassen“, sagt Emden. Da die Notenbank gleichzeitig ihre Bilanz abschmilzt entzieht sie dem Markt Liquidität. „Das raubt Krypto Assets einen der wichtigsten Nährböden aus den letzten 24 Monaten.“
|
Leonidas Exuzidis
Ein technischer Fehler hatte die Blockchain der Kryptowährung Solana vorübergehend außer Betrieb gesetzt. Aufgrund einer Softwarepanne fiel die Blockchain insgesamt mehr als vier Stunden aus. Der Preis der Kryptowährung fiel am Donnerstagmorgen um mehr als zwölf Prozent unter die Marke von 40 Dollar.

Es war nicht das erste Mal, dass technische Probleme den Handel behindern. Das sorgt bei vielen Investoren für Unmut. Im Januar dauerte ein Ausfall bis zu 18 Stunden. 
|
Andreas Neuhaus
Der Bitcoin verteidigt am Mittwoch seine Wochengewinne. Am Nachmittag notiert die Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 31.800 Dollar.

„Wenn der Bitcoin das psychologisch wichtige Niveau von 30.000 Dollar halten kann, könnte es bis zum Widerstand bei 40.000 gehen“, schreibt Jamie Douglas Coutts, Senior Market Structure Analyst bei Bloomberg Intelligence, in einem Bericht.

Allerdings sieht der Experte Abwärtsrisiken, sollte der Kurs wieder nachhaltig unter das Niveau von 29.000 Dollar fallen. Die nächsten Unterstützungsmarken lägen dann erst bei 25.424 Dollar und 22.130 Dollar.
|

Was ist der Bitcoin?

Gemessen an der Marktkapitalisierung ist der Bitcoin aktuell die größte Kryptowährung der Welt. Die ersten Bitcoins wurden im Januar 2009 geschürft. Das macht die Cyberdevise gleichzeitig zur ältesten der Welt. Angesichts der zunächst fehlenden Nachfrage wurde der Wert der Digitalwährung auf Grundlage der Miningkosten bestimmt. Der lag 2010 bei 0,08 Cent.

Dabei skizzierte Satoshi Nakamoto, so lautet das Pseudonym des Bitcoin-Entwicklers, bereits im Jahr 2008 die Idee einer unabhängigen Digitalwährung. Ob es sich beim Erfinder tatsächlich um einen Japaner handelt, ist bis heute unklar.

Wie funktioniert das Mining von Bitcoin?

Mining beschreibt den Prozess rund um die Erzeugung (Schürfen) neuer Coins. Beim Bitcoin basiert das Mining auf dem sogenannten Proof-of-Work-Verfahren. Das bedeutet: Computersysteme der Miner lösen komplexe mathematische Aufgaben, verifizieren darüber Transaktionen und speichern sie auf der Blockchain. Letztere wird im Laufe der Zeit immer länger, da beim Mining stetig neue Blöcke an die Blockchain gekettet werden. Für die Bereitstellung der Rechenleistung erhalten die Miner eine Belohnung – die neu geschürften Coins.

Wie viele Bitcoins gibt es?

Die Geldmenge von Bitcoin ist begrenzt. Maximal 21 Millionen Coins fasst die Software. Tatsache ist: Je mehr Coins im Umlauf sind, desto komplexer werden die mathematischen Aufgaben, um weitere Coins zu schürfen. Das wiederum erfordert noch höhere Rechenleistungen, sodass sich mittlerweile das Schürfen von Bitcoin zu einem hart umkämpften Geschäft entwickelt hat. Aus Kostengründen rentiert sich das Mining über Geräte von Privatnutzern inzwischen nicht mehr. Derweil beläuft sich die Zahl existierender Bitcoins auf mehr als 19 Millionen. Die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins wird voraussichtlich allerdings erst im Jahr 2140 erreicht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

    Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

    Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

    ×