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24.05.2022

17:50

Bitcoin-Kurs aktuell

Bitcoin fällt unter Marke von 29.000 Dollar

Die Kryptowährung Bitcoin leidet unter dem erneuten Ausverkauf bei Tech-Aktien. Aktuelle Nachrichten zu Bitcoin und Co. im News-Blog.

Krypto-Blog
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Hannah Steinharter
  • Bitcoin ist die weltweit älteste und wichtigste Cyber-Devise. Seit 2008 hat sie eine rasante Wertsteigerung hingelegt.

  • Auch das Interesse an anderen Kryptowährungen wie Ethereum (Ether), Litecoin und Ripple steigt.
     
  • Was bewegt den Krypto-Sektor, wo liegen Perspektiven und Trends? Neue Entwicklungen aus der Branche lesen Sie hier.

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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin ist am Dienstag zwischenzeitlich unter die Marke von 29.000 Dollar gefallen. Die älteste und wichtigste Kryptowährung fiel laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bis auf 28.786 Dollar zurück, kämpfte sich zuletzt aber wieder über die Marke von 29.000 Dollar.

Die erneute Ausverkaufsstimmung bei Tech-Aktien sorgt auch am Kryptomarkt für Nervosität. Viele Investoren behandeln Tech-Aktien und Kryptowährungen gleich und trennen sich während unsicheren Marktphasen von den riskanten Anlageklassen.

Als kritisch gilt beim Bitcoin die Marke von 26.000 Dollar. Hier stoppte auch der jüngste Crash. Sollte der Kurs unter dieses Niveau fallen, sehen Experten Abwärtspotenzial bis 19.000 Dollar.
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Lisa Oenning
EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat sich skeptisch in Bezug auf den Wert von Kryptowährungen geäußert.
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Marie Vandenhirtz
Die weltweit älteste Kryptowährung Bitcoin pendelt weiterhin um die 30.000 Dollar Marke. Derzeit liegt die Cyber-Devise 2,9 Prozent im Minus, bei 29.411 Dollar. Auch die Kryptowährung Ethereum gibt leicht nach und bewegt sich sich um 2000 Dollar
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Marie Vandenhirtz
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, befürwortet eine stärkere Regulierung von Kryptowährungen. Die EZB-Chefin sagte dem niederländischen Fernsehen, sie mache sich Sorgen um Menschen, „die kein Verständnis für die Risiken haben, die alles verlieren und schrecklich enttäuscht sein werden“.

Die Kryptomärkte erleben derzeit starke Turbulenzen. Die digitalen Währungen Bitcoin und Ethereum liegen rund 50 Prozent unter dem Höchststand des letzten Jahres. Gleichzeitig wird die Anlageklasse strenger von Aufsichtsbehörden überprüft, die sich Sorgen über die Gefahren für das gesamte Finanzsystem machen. 

„Meine sehr bescheidene Einschätzung ist, dass Kryptowährungen nichts wert sind. Sie basieren auf nichts, es gibt keinen zugrunde liegenden Vermögenswert, der als Sicherheitsanker fungiert“, sagte Lagarde. 

Die EZB-Chefin verglich die digitalen Währungen mit dem digitalen Euro der EZB – ein Projekt, das in den nächsten vier Jahren zum Tragen kommen könnte.

„An dem Tag, an dem wir die digitale Währung der Zentralbank herausbringen, einen digitalen Euro, werde ich garantieren, dass die Zentralbank dahinter steht, und ich denke, dass sie sich stark von vielen dieser Dinge unterscheidet“, sagte Lagarde.

Andere EZB-Beamte haben bereits Bedenken geäußert. Einer davon ist EZB-Direktoriumsmitglied Fabio Panetta, der im April sagte, dass Krypto-Assets einen „neuen Wilden Westen schaffen“ und Parallelen zur Subprime-Hypothekenkrise 2008 zog.
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Lisa Oenning
Die Handelsblatt-Leserschaft debattiert, ob Bitcoin und Co. noch ein Investment wert sind. Lesen Sie hier eine Auswahl der Kommentare.
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Lisa Oenning
Der Kursverfall von TerraUSD geht weiter. Der Kurs der Kryptowährung, der eigentlich eins zu eins an den des US-Dollar gekoppelt sein soll, fiel der Branchendienst CoinMarketCap.com zufolge am Mittwoch auf bis zu neun US-Cent. „Durch den jüngsten Kollaps fürchten Börsianer nun regulatorische Konsequenzen", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research.

TerraUSD gehört zu den sogenannten Stablecoins. Ihre Kurse sind an andere Werte gebunden. Damit sollen Kurskapriolen, wie sie bei anderen Cyber-Devisen wie Bitcoin an der Tagesordnung sind, vermieden werden. Denn bei diesen entscheidet allein Angebot und Nachfrage über den Preis. Während die meisten Anbieter von Stablecoins die Kursbindung mit Einlagen beispielsweise in Dollar oder Gold gewährleisten, ist TerraUSD ein „dezentraler" oder „algorithmischer" Stablecoin. Hier soll automatisiert ein komplexer Mechanismus von Handelsgeschäften mit anderen Kryptowährungen den Kurs bei einem US-Dollar pro TerraUSD halten. Mit einer Marktkapitalisierung von insgesamt 1,2 Milliarden Dollar ist TerraUSD laut CoinMarketCap.com die Nummer 48 der Kryptowährungen.

Vor knapp zwei Wochen brach die Kursbindung von TerraUSD an den Dollar, weil Investoren in Luna verloren. Handelsgeschäfte mit dieser frei handelbaren Internet-Währung sollten die Stabilität von TerraUSD gewährleisten.
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Marie Vandenhirtz
Der Bitcoin hat die Marke von 30.000 Dollar wieder überschritten. Am Dienstagmorgen stieg die weltweit größte Kryptowährung um 2,6 Prozent und lag gegen 10 Uhr bei 30.495 Dollar. 

Auch andere Kryptowährungen konnten wieder zulegen. Ethereum stieg um 2,8 Prozent auf 2080 Dollar, Solana um rund vier Prozent auf 56 Dollar.
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Lisa Oenning
Nach dem Scheitern des Stable Coins Terra gibt es Befürchtungen, dass die Kryptoturbulenzen auf klassische Finanzmärkte überschwappen. Wie berechtigt sind die Sorgen?
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Julian Trauthig
Der Kryptomarkt hat in der Nacht zu Samstag wieder leicht nachgegeben. Die größte und wichtigste Cyber-Devise Bitcoin notierte am Samstagmorgen leicht im Minus bei 29.400 Dollar
Nach dem Einbruch des Marktes in vergangenen Woche hatte sich der Bitcoin am Freitag wieder oberhalb von 30.000 Dollar stabilisiert.
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Lisa Oenning
Die Turbulenzen an den Kryptomärkten schrecken Sam Bankman-Fried nicht ab. Der Chef der Kryptobörse FTX baute seinen Anteil beim Onlinebroker Robinhood aus:
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Lisa Oenning
Nach dem jüngsten Ausverkauf decken sich Anleger wieder mit Bitcoin ein. Die Cyber-Devise verteuert sich um knapp acht Prozent auf 30.716 Dollar. „Abzuwarten bleibt, ob sich der Erholungsversuch nachhaltig ausgestaltet", sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. „Sämtliche zuletzt zu beobachtende Gegenbewegungen waren temporärer Natur und wurden regelmäßig wieder abverkauft." 

Die Zinserhöhungsängste und die Furcht vor den Folgen des Kurskollapses des Stablecoins TerraUSD seien weiterhin vorhanden. 
Bild: AP
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Lisa Oenning
Die weltweite Fahndung nach der als „Kryptokönigin“ bekanntgewordenen Ruja Ignatova hat den Ermittlern geholfen: Mehr als 30 Hinweise sind bis Donnerstagvormittag zu der mutmaßlichen Millionenbetrügerin bereits eingegangen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Nordrhein-Westfalen auf Nachfrage mit.
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Lisa Oenning
Bitcoin ist auf den tiefsten Stand seit knapp anderthalb Jahren gerutscht.
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Andreas Neuhaus
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen weiten die Fahndung nach der mutmaßlichen Krpyto-Betrügerin Ruja Ignatova aus. Zusätzlich zu den bereits bestehenden nationalen und europäischen Haftbefehlen wird jetzt auch die weltweite Öffentlichkeitsfahndung nach der Flüchtigen eröffnet, wie die Behörden am Mittwoch bekanntgaben.

Ignatova versprach Investoren zwischen den Jahren 2014 bis 2017, mit ihrer Kryptowährung „Onecoin“ den erfolgreichen Bitcoin abzulösen. Hunderttausende Menschen vertrauten ihr, 60.000 davon in Deutschland. Drei bis vier Milliarden Euro soll sie mit dem Onecoin-Verkauf eingenommen haben.

2017 verschwand die Deutsche mit bulgarischen Wurzeln plötzlich von der Bildfläche. Zuvor waren Zweifel an der Existenz einer Onecoin-Blockchain immer lauter geworden. Ohne Blockchain-Technologie aber wäre der Onecoin keine echte Kryptowährung und damit wertlos. Seit Oktober 2017 ist die Beschuldigte untergetaucht, ihr Aufenthaltsort ist unbekannt.
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Sarah Sendner
Die Kryptowährungs-Plattform hat im ersten Quartal einen Rückgang des Umsatzes von 35 Prozent auf 1,17 Milliarden Dollar erlitten. Auch das Handelsvolumen fiel auf 309 Milliarden Dollar im Vierteljahr bis Ende März nach 335 Milliarden im Vorjahreszeitraum. 

Lesen Sie hier die Hintergründe:
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Andreas Neuhaus
Der Ausverkauf am Kryptomarkt geht nahezu ungebremst weiter. Am Dienstagmorgen fiel der Bitcoin zwischenzeitlich unter die Marke von 30.000 Dollar. Zuletzt notierte die älteste und wichtigste Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 32.000 Dollar.

Das zuvor letzte Mal, dass der Bitcoin unter 30.000 Dollar notierte, war der 21. Juli vergangenen Jahres. Von dort war der Kurs bis zum November auf nahezu 69.000 Dollar gestiegen.

Lesen Sie hier alles zur Erosion am Krypto-Markt:
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Tobias Döring
FTX ist drei Jahre nach der Gründung die drittgrößte Kryptobörse der Welt und mehr wert als die Deutsche Bank. „SBF“, wie sich Gründer Sam Bankman-Fried gern nennt, ist zu einem der wichtigsten Akteure der Finanzwelt aufgestiegen. Sein Lebensstil steht im krassen Gegensatz zu dem eines typischen Wall-Street-Bankers.
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Andreas Neuhaus
Der Kursverfall beim Bitcoin geht weiter. Die älteste und wichtigste Kryptowährung notiert am Montagmorgen laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 33.500 Dollar. Seit Monatsbeginn hat sie mehr als elf Prozent an Wert verloren.

„Die Zinsangst hat Börsianer dies- und jenseits des Atlantiks voll im Griff“, erklärt Krypto-Analyst Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus. „Es dominieren die Zweifel, dass die US-Notenbank Federal Reserve dem derzeitigen Spannungsfeld, bestehend aus einer hartnäckigen Inflation und Rezessionssorgen, nicht gewachsen ist.“

Zahlreiche institutionelle Anleger behandelten Kryptowährungen wie Technologieaktien, so Emden weiter. Diese Risikoassets fliegen in turbulenten Marktphasen aus den Depots. „Es herrscht nach wie vor Ausverkaufsstimmung“, sagt Emden.
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Leonidas Exuzidis
Der jüngste Ausverkauf an den Märkten trifft auch den Krypto-Sektor. Am Freitagvormittag notierte der Bitcoin auf der Handelsplattform Coinmarketcap bei etwa 36.000 Dollar und damit mehr als acht Prozent tiefer auf 24-Stunden-Sicht. Das ist der tiefste Stand seit Mitte Februar. 

Auch andere wichtige Digitalwährungen gaben deutlich nach, etwa Ethereum oder Ripple (jeweils minus sieben Prozent). Die gesamte Marktkapitalisierung verlor demzufolge 8,3 Prozent. Am Freitagvormittag war der Ausverkauf dann vorerst gestoppt.

„Die Anleger befinden sich im Klammergriff der Zinssorgen“, kommentierte Bitcoin-Experte Timo Emden von Emden Research. Viele Zentralbanken stemmen sich derzeit mit Zinsanhebungen gegen die hohe Inflation. Die steigenden Zinsen stellen eine Belastung für besonders riskante Anlagen wie Kryptowährungen dar, da sie im Gegensatz zu relativ sicheren Alternativen wie festverzinslichen Wertpapieren keine regelmäßigen Erträge abwerfen.
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Marie Vandenhirtz

Die Anleger befinden sich im Klammergriff der Zinssorgen

Analyst Timo Emden von Emden Research

Der jüngste Ausverkauf bei Bitcoin ist vorerst gestoppt. Am Freitag notiert die älteste und bekannteste Kryptowährung kaum verändert bei 36.448 Dollar. Am Donnerstagabend war sie in der Spitze um mehr als zehn Prozent gefallen. Für die Cyber-Devise Ethereum geht es auch zum Wochenschluss bergab, sie verliert 0,4 Prozent auf 2745 Dollar.

„Die Anleger rechnen offensichtlich weiterhin mit strafferen Zinserhöhungen“, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. Und riskantere Anlagen leiden darunter besonders.

Fed-Chef Jerome Powell hatte nach der Zinserhöhung um 50 Basispunkte weitere Anhebungen im größeren Stil von 75 Basispunkten am Mittwoch vorerst ausgeschlossen. Dennoch flackerte die Angst der Anleger vor einer aggressiven Straffung der Geldpolitik angesichts der hohen Inflation schnell wieder auf.
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