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05.08.2022

07:00

Bitcoin-Kurs aktuell

Bitcoin notiert über 23.000 Dollar – Fed-Zinserhöhung sorgt für Aufschwung

Die Anleger am Kryptomarkt reagieren positiv auf die Zinserhöhung der US-Notenbank. Aktuelle Nachrichten zu Bitcoin und Co. im News-Blog.

Krypto-Blog
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Andreas Neuhaus
  • Bitcoin ist die weltweit älteste und wichtigste Cyber-Devise. Seit 2008 hat sie eine rasante Wertsteigerung hingelegt.

  • Auch das Interesse an anderen Kryptowährungen wie Ethereum (Ether), Cardano oder Solana ist hoch.
     
  • Was bewegt den Krypto-Sektor, wo liegen Perspektiven und Trends? Neue Entwicklungen aus der Branche lesen Sie hier.
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Dennis Pesch
Fast 200 Millionen Dollar erbeuteten Unbekannte bei einer Cyberattacke auf den Kryptodienstleister Nomad. Der erste nutzte einen Programmierfehler aus und zog 2,3 Millionen Dollar ab. Hunderte weitere kopierten sein Vorgehen, sodass von den 190 Millionen Dollar, die auf der Plattform gespeichert waren, letztendlich 600 Dollar übrigblieben.

Möglich war das, weil ein Code-Schnipsel des ersten Hacks in Chatgruppen landete. Jeder, der den Schnipsel hatte, konnte dort die ursprüngliche digitale Zieladresse durch die eigene ersetzen und den Hack kopieren. Es brauchte keine tieferen Programmierfähigkeiten, um den Hack auszuführen. Simples „Copy and paste“ war genug.

Lesen Sie hier unseren Kommentar:
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Lisa Oenning
Die in San Francisco ansässige Kryptofirma Nomad ist Opfer von Hackerangriffen geworden. Dabei seien der Firma von verschiedenen Nutzern insgesamt 190 Millionen Dollar (185 Millionen Euro) gestohlen worden, teilte das Kryptoanalyseunternehmen PeckShield Reuters mit. Die betroffenen Kryptowährungen seien unter anderem Ether und Stablecoin USDC gewesen. Andere Blockchain-Forscher schätzen den Schaden auf über 150 Millionen Dollar. 

Nomad schrieb in einem Tweet, den Vorfall registriert und Ermittlungen aufgenommen zu haben. Zur Höhe des Schadens äußerte sich Nomad nicht und war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. 

Blockchain-Schnittstellen sind zunehmend zum Ziel von Diebstählen geworden, die den Krypto-Sektor seit langem plagen. Solche Schnittstellen (bridge) ermöglichen es Nutzern, Kryptodevisen von einer Blockchain zu einer anderen zu übertragen.
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Timm Seckel
Der Bitcoin legt weiter leicht zu und nähert sich der 24.000-Dollar-Marke, am Samstagmorgen notiert die Kryptowährung bei rund 23.800 Dollar.

Ethereum bewegt sich ähnlich und liegt aktuell bei rund 1715 Dollar.
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Marie Vandenhirtz
Der Bitcoin notiert am Donnerstag über der Marke von 23.000 Dollar. In der Spitze stieg die Kryptowährung am frühen Morgen auf 23.354 Dollar – auf diesem Niveau lag sie zuletzt vor rund einer Woche.

Antrieb gab die Leinzinserhöhung der US-Notenbank Fed. So hob sie am Mittwoch den Leitzins erneut um einen dreiviertel Prozentpunkt an. Er liegt nun in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Anleger nahmen die Entscheidung positiv auf.

Bis zur nächsten Sitzung im September, „könnte es jetzt etwas Spielraum nach oben geben“, schätzt Mikkel Mørch, Geschäftsführer des Digital Asset Investment Fund ARK36 die Lage am Kryptomarkt ein. Aber „das wird von der Stärke des Dollars und dem weiteren makroökonomischen Umfeld abhängen“, sagte er.

Auch die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum ist weiter gefragt. Die Digitalwährung steigt auf 1627 Dollar und notiert auf dem höchsten Stand seit Anfang Juni.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin notiert am Montagvormittag bei rund 22.000 Dollar, nachdem er in der Vorwoche zeitweise auf über 24.000 Dollar gestiegen war. Marktbeobachter führen das vor allem auf die Unsicherheit im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank Fed zurück.

Am Mittwochabend wird die Fed zum vierten Mal in Folge die Zinsen erhöhen. Offen ist noch, wie stark der Zinsschritt ausfällt. Es wird über eine Erhöhung um 0,75 oder 1,00 Prozentpunkte spekuliert.

Die beiden vergangenen Zinserhöhungen Anfang Mai und Mitte Juni hatten Kursschwankungen am Aktienmarkt ausgelöst, die auch auf den Kryptomarkt überschwappten. Besonders stark waren die Auswirkungen im Mai, als der Bitcoin nach der Fed-Sitzung binnen weniger Tagen von rund 40.000 Dollar unter die Marke von 30.000 Dollar fiel.
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Andreas Neuhaus
Tesla-Chef Elon Musk hat die Erholungsrally beim Bitcoin ausgebremst. Wie Tesla im Rahmen seiner Quartalszahlen am Mittwochabend bekanntgab, hat der E-Auto-Bauer 75 Prozent seiner Bitcoin-Bestände verkauft. Der Kurs gab daraufhin von 23.700 Dollar auf zuletzt unter 23.000 Dollar nach.

Tesla hatte Anfang Februar 2021 bekanntgegeben, dass es 1,5 Milliarden Dollar seiner Barmittel in Bitcoin investiert hatte. Seitdem hatte das Unternehmen zehn Prozent seiner Bitcoinbestände zu Geld gemacht, nun folgten deutlich umfangreichere Verkäufe.

Gelohnt hat sich das Bitcoin-Investment nicht, erklärte Tesla: Die Kursverluste der Kryptowährung hätten die Rentabilität des zweiten Quartals beeinträchtigt. Aktuell hält das Unternehmen noch digitale Vermögenswerte von 218 Millionen Dollar.

Der Bitcoin hat seit dem Rekordhoch von fast 69.000 Dollar im November des vergangenen bis zu zwei Drittel seines Werts verloren. In dieser Woche setzte die Cyberdevise aber zu einer Erholungsrally an und brach aus seiner jüngsten Handelsspanne rund um die 20.000-Dollar-Marke aus und stieg auf bis zu 24.197 Dollar.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin knackt am Donnerstagnachmittag das erste Mal seit dem 13. Juni die Marke von 24.000 Dollar. Ether ist das erste Mal seit einem Monat mehr als 1600 Dollar wert. Lesen Sie hier die Hintergründe.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin knüpft am Mittwoch an seine jüngste Erholung an. Am Morgen steigt die Kryptowährung in Richtung 24.000 Dollar. Über dieser Marke notierte sie zuletzt am 13. Juni. Der Kryptomarkt profitiert dabei von der parallelen Erholung an den Aktienmärkten.

Auch die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum ist weiter gefragt. Sie profitiert von der Erwartung auf ein technisches Upgrade, welches das Netzwerk skalierbarer, sicherer und nachhaltiger gestalten soll. Die Digitalwährung steigt in Richtung 1600 Dollar.
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Leonidas Exuzidis
Die jüngsten Kurszuwächse bei Digitalwährungen schieben auch die Aktienkurse der Unternehmen an, die sich mit der Bitcoin & Co zugrundeliegenden Blockchain-Technologie befassen. So stiegen die Aktien von Coinbase, Riot, Marathon, Overstock und Silvergate im Montagshandel an der Wall Street um bis zu 21 Prozent.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin bricht am Dienstag kurzzeitig aus seiner einmonatigen Handelsspanne ausgebrochen. Zwischenzeitlich notierte er laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei 22.795 Dollar, dem höchsten Stand seit dem 14. Juni. Das zog auch andere Kryptowährung nach oben, der Wert des gesamten Marktes stieg das erste Mal seit vier Wochen wieder über die Marke von einer Billion Dollar

Anschließend kam es aber zu Gewinnmitnahmen. Zuletzt lag der Bitcoin-Kurs bei 21.800 Dollar. Stabil zeigte sich dagegen die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum, die die Marke von 1500 Dollar verteidigt.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin profitiert von der Aufwärtsbewegung am Aktienmarkt und steigt am Montag über die Marke von 22.000 Dollar. Mit in der Spitze 22.307 Dollar steigt die älteste und wichtigste Kryptowährung auf den höchsten Stand seit zehn Tagen.

Noch deutlicher ist die Aufwärtsbewegung bei Ethereum. Die zweitgrößte Kryptowährung nähert sich der Marke von 1500 Dollar und notiert auf dem höchsten Stand seit einem Monat.Anleger fiebern einem technischen Upgrade entgegen, welches die zugrunde liegende Ethereum-Blockchain letztendlich sicherer, skalierbarer und vor allem nachhaltiger machen soll“, erklärt Krypto-Analyst Timo Emden.

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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin steht vor dem größten Wochengewinn des Jahres. Am Freitagvormittag liegt die älteste und wichtigste Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 21.800 Dollar und damit 13 Prozent über dem Niveau vom Wochenstart.

Für den gesamten Kryptomarkt ging es in dem Zeitraum um rund zehn Prozent aufwärts. Er profitiert von der aktuell wieder generell besseren Stimmung am Aktienmarkt. In den USA legte der Technologieindex Nasdaq Composite in dieser Woche bislang um mehr als vier Prozent zu. Bitcoin und Tech-Aktien werden von Anlegern häufig ähnlich bewertet.

Krypto-Analyst Timo Emden warnt allerdings davor, dass sich der seit November 2021 bestehende Abwärtstrend am Kryptomarkt bald wieder fortsetzen könnte: „Angesichts des geldpolitischen Drucks und den damit im Zusammenhang stehenden Rezessionssorgen sollten sich Anleger weiterhin auf potenziellen Gegenwind einstellen. Die Nebenwirkung der Sorglosigkeit am Markt könnte problematisch ausfallen, da die konjunkturellen Perspektiven getrübt bleiben.“ 

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Anne Schwedt

Die Kryptobörse FTX hat sich eine Option zum Kauf von BlockFi für bis zu 240 Millionen Dollar gesichert, wie der Chef des Finanzdienstleisters am Freitag bekanntgab. Zac Prince gab auf Twitter zudem bekannt, dass FTX seinem Konzern mit einem revolvierenden Kredit von 400 Millionen Dollar ausgestattet habe. BlockFi sei nach dem Einfrieren der Krypto-Kreditplattform Celsius Network mit einem sprunghaften Anstieg von Abhebungen konfrontiert worden. Die Firma hatte Mitte Juni ankündigt, sich von etwa einem Fünftel der Belegschaft zu trennen.

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George Timm
Kryptowährungen, die nicht an andere Werte gekoppelt sind, wie Bitcoin, werden vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht als riskant bewertet. Die Regulierer mahnen die Banken zur Vorsicht.
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Leonidas Exuzidis
Digitalwährungen können sich der schwachen Stimmung an den Märkten nicht entziehen. Branchenweit liegen die Währungen in den vergangenen 24 Stunden fünf Prozent tiefer. Die wichtigste Währung Bitcoin fällt daraufhin auch unter die Marke von 20.000 Dollar. Ethereum bricht um fast zehn Prozent ein und fällt zurück auf 1000 Dollar.
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Lisa Oenning
Die EU-Länder und das Europäische Parlament haben sich in der Nacht zu Donnerstag auf ein Gesetz geeinigt, um Krypto-Überweisungen nachverfolgbar zu machen.
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Anastasia Zejneli
Die auf den Kryptobereich spezialisierte Anlagegesellschaft Grayscale Investments hat die US-Börsenaufsicht verklagt, nachdem diese die Umwandlung ihres Bitcoin-Trusts in einen börsengehandelten Fonds abgelehnt hatte. Das teilte Grayscale-Chef Michael Sonnenshein per Tweet mit. 

Die Securities and Exchange Commission erteilte den Grayscale-Plänen zur Umwandlung des Grayscale Bitcoin Trust in den ersten Bitcoin-ETF am Mittwoch eine Absage, da es Defizite bei den Vorkehrungen zur Verhinderung von Betrug und Manipulation gebe. Die Börsenaufsicht reagierte nicht sofort auf eine nach den üblichen Geschäftszeiten per Email gesandte Bitte um Stellungnahme.
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Leonidas Exuzidis
Der Bitcoin hat sich mittlerweile über der psychologisch wichtigen Marke von 20.000 Dollar etabliert und einen ersten kleinen, aber robusten Boden gebildet. Am Dienstagnachmittag liegt die wichtigste Cyberdevise bei 21.000 Dollar und damit kaum verändert im 24-Stunden-Vergleich. In den vergangenen Tagen hat die Volatilität bei der schwankungsanfälligen Kryptowährung merklich abgenommen. 
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Anastasia Zejneli
Bitpanda entlässt fast ein Drittel seiner Belegschaft. Die Kryptobörse aus Wien kämpft gegen Marktvolatilität und wegbrechende Kurse. Das von Peter Thiel unterstützte Unternehmen wird die Zahl der Mitarbeiter auf etwa 730 reduzieren. Der Stellenabbau ist Teil von als Reaktion auf das unsichere Marktumfeld angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen. Bitcoin, die größte Kryptowährung, ist von ihrem Allzeithoch im November um etwa 70% gefallen.

„Wir müssen fundamentale Änderungen an unserer Arbeitsweise vornehmen und unseren Fokus schärfen, indem wir zu den Grundlagen zurückkehren”, sagte Bitpanda in einem Brief an die Mitarbeiter, der auch auf der Website des Unternehmens veröffentlicht wurde. Das Unternehmen sagte, es werde sich auf Sicherheit, Compliance, das Kundenerlebnis, Bildung und Gemeinschaft konzentrieren. Alles andere habe nicht dieselbe Priorität. Ähnliche Stellenstreichungen gibt es derzeit in der gesamten Branche. 
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Tobias Döring
Die durchschnittlichen Produktionskosten für den Bitcoin sind seit Mitte Juni schnell auf rund 15.000 Dollar gefallen. Dieser rasche Abfall der Kosten ist nach einer Studie von JP Morgan eine gute Nachricht.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin hat am Donnerstag die Marke von 20.000 Dollar zurückerobert, nachdem er am Mittwoch unter die psychologisch wichtige Schwelle gefallen war. Zuletzt notierte die Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 20.500.

Damit zeigt sich der Bitcoin nachdem Ausverkauf am Wochenende weiter widerstandsfähig. Am Freitag könnte es mehr Bewegung geben, wenn Optionen auf den Bitcoin auslaufen, mit denen Anleger auf fallende oder steigende Kurse setzen können.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin testet am Mittwoch wieder die Marke von 20.000 Dollar. Laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap fiel der Kurs auf bis zu 20.046 Dollar. Auf einzelnen Börsen lag der Kurs bereits unter der 20.000er-Marke. Die Erholung am Dienstag bis 21.621 Dollar war nach den schweren Verlusten vom Wochenende also nicht nachhaltig.

Die Marke von 20.000 Dollar ist psychologisch wichtig. Knapp darunter liegt zudem eine charttechnische Unterstützungsmarke bei 19.800 Dollar. Fällt diese, droht eine Abwärtsbewegung bis auf 17.500 Dollar.

„Bevor die Kryptomärkte einen Boden sehen, müssen sich die makroökonomischen Bedingungen verbessern und der aggressive geldpolitische Ansatz der Fed muss nachlassen”, hieß es in einer Analyse von Informa Global Markets, aus der der Finanzdienst Bloomberg zitiert.
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Andreas Neuhaus
Vor acht Monaten ist der erste börsengehandelte Fonds (ETF) auf die Kryptowährung Bitcoin in den USA gestartet. Anleger sollten damit von den damals steigenden Kursen profitieren können. Nun gibt es auch einen ETF, mit dem Anleger auf fallende Kurse setzen können. Emittent ist in beiden Fällen derselbe: der Fondsanbieter Proshares.

Der Short-ETF soll unter dem Kürzel BITI ab Dienstag an der Wall Street gehandelt werden. „Wie wir wissen, kann der Bitcoin an Wert verlieren. BITI gibt Investoren, die mit fallenden Kursen rechnen, die Gelegenheit, davon zu profitieren oder ihre Positionen abzusichern“, erklärte Proshares-Chef Michael Saphir in einer Mitteilung. 

Die Einführung eines Short-ETF zeigt, wie sehr sich die Stimmung am Markt gedreht hat – Bitcoin und Co. sind mit einer neuen Vielfalt der Skepsis konfrontiert. Der ETF bildet dabei die Entwicklung des „S&P CME Bitcoin Futures Index“ invers ab. Steigt der Vergleichsindex, sinkt der Kurs des Short-ETF im gleichen Maße. Gibt der Vergleichsindex nach, steigt der Short-ETF.
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Leonidas Exuzidis
Am Krypto-Markt ist nach den zuletzt drastischen Verlusten etwas Stabilität eingekehrt. Der Bitcoin hält sich am Dienstagvormittag über der psychologisch wichtigen Marke von 20.000 Dollar. Die älteste und bekannteste Cyber-Devise verteuert sich in der Spitze um fünf Prozent und steigt über 21.000 Dollar. Ethereum legt bis zu sieben Prozent auf 1157 Dollar zu. 

Am Wochenende war der Bitcoin erstmals seit Dezember 2020 wieder unter 20.000 Dollar gefallen. Rezessionssorgen und die Schieflage des Kryptowährungskredit-Anbieters Celsius hatten den Cyber-Devisen in den vergangenen Tagen zugesetzt. Seit Jahresbeginn hat Bitcoin fast 60 Prozent, Ethereum rund 70 Prozent an Wert verloren.
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Andreas Neuhaus

Nach den starken Kursverlusten der vergangenen Woche hat sich für den Bitcoin auch die technische Situation deutlich verschlechtert. „Aktuell spricht alles gegen den Bitcoin“, sagt Martin Utschneider, Leiter technische Analyse bei der Privatbank Donner & Reuschel. „Das Chartbild ist eindeutig abwärtsgewandt. Wir haben keinen Abwärtstrend, sondern eine Abwärtsdynamik.“

 Wichtig sind aus seiner Sicht aktuell drei Marken: Die Unterstützungsmarke von 19.800 Dollar wird zum Wochenauftakt bereits getestet. Das Risiko, dass diese Marke fällt, hält Utschneider für groß: „Alle Indikatoren sind negativ. Auch das hohe Handelsvolumen im Abwärtstrend wirkt trendbestärkend.“ Fällt die Marke von 19.800 Dollar, könnte im weiteren Verlauf die Unterstützung von 17.500 Dollar getestet werden. Dieser kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn darunter findet der Bitcoin aus technischer Sicht erst bei 12.500 Dollar wieder Halt.

In der Charttechnik werden die Kurse auf wiederkehrende Muster analysiert und daraus Kursziele abgeleitet. Beim Bitcoin hat die Charttechnik eine besondere Bedeutung, weil es im Gegensatz zum Aktienmarkt keine Unternehmensgewinne und Ausblicke gibt, an denen sich der Kurs orientieren kann. Utschneider sagte auf Basis der technischen Analyse bereits den Absturz im Mai nahezu exakt voraus. Auch beim aktuellen Kursverfall verwies er früh auf die Risiken eines Sturzes bis auf 19.000 Dollar.

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Aylin Dülger
Der Kryptomarkt hat sich zum Wochenauftakt hin beruhigt: Die Bitcoin notiert am Montag bei rund 20.100 Dollar, nachdem er am Wochenende bis auf 17.709 Dollar abgestürzt war, den niedrigsten Stand seit Dezember 2020.

Die Erholung hinzu 20.000er-Marke gilt aus technischer Sicht als positives Zeichen. Allerdings gibt Feroze Medora von Kryptoplattform Gemini gegenüber Bloomberg zu bedenken:  „Eine toxische Mischung aus einem Zyklus schlechter Nachrichten und höheren Zinssätzen hat dem Kryptomarkt geschadet, und wir können in den kommenden Wochen mit mehr Volatilität rechnen.“

Die Situation bleibe daher angespannt, sagt Timo Emden von Emden Research. „Die Anleger fürchten, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein könnte.“
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Anastasia Zejneli
Die Digitalwährung Bitcoin hat auf ihrer rasanten Talfahrt auch die psychologisch wichtige Marke von 20.000 US-Dollar durchbrochen. Am Samstagvormittag kostete ein Bitcoin etwa auf der Handelsplattform Coinbase zeitweise rund 19.000 Dollar (gut 18.000 Euro). Vor gut einer Woche mussten für eine Einheit der Kryptowährung noch 30.000 Dollar bezahlt werden. Erst im vergangenen November hatte der Bitcoin die Rekordmarke von 69.000 Dollar markiert.

Für den Abwärtstrend machen Experten zum einen Inflationssorgen und die steigenden Zinsen verantwortlich. Zugleich gerieten zwei prominente Krypto-Projekte in Schieflage, was das Vertrauen in den gesamten Markt schmälerte und die Talfahrt beschleunigte. Erst brach das Digitalwährungsprojekt Terra-Luna zusammen, dann musste Celsius, eine Art Bank für Geschäfte mit Kryptowährungen, Abhebungen stoppen.
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Andreas Neuhaus
Der Bitcoin hält sich aktuell bei rund 21.000 Dollar. Dass trotz der Ausverkaufsstimmung an den US-Märkten am Donnerstag die Marke von 20.000 Dollar gehalten hat, ist erstmal ein gutes Zeichen. Allerdings könnte das Wochenende turbulent werden.

„Dass Schnäppchenjäger immer noch ausbleiben, spricht für eine neue potenzielle Verkaufswelle“, warnt Krypto-Analyst Timo Emden. „Gerade über das Wochenende könnte die Volatilität ausgeprägt ausfallen. Ein deutlicher Rutsch unter die psychologische Marke von 20.000 Dollar dürfte zu neuen Turbulenzen an den Krypto-Märkten führen.“ 

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Lisa Oenning
Nach einem kurzen Stabilisierungsversuch nehmen Krypotwährungen ihre Talfahrt wieder auf. Bitcoin rutscht erneut unter die Marke von 21.000 Dollar und verliert 3,7 Prozent auf 20.833,42 Dollar. 

Lesen Sie mehr dazu hier:
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Aylin Dülger
Der Bitcoin rauschte um bis zu 8,7 Prozent nach unten auf 20.050 Dollar und markierte damit den tiefsten Stand seit anderthalb Jahren

Ethereum verlor in der Spitze knapp fünfzehn Prozent auf 1012,68 Dollar. Damit werteten beide Digitalwährungen im Vergleich zum Vorwochenschluss um bis zu 27 Prozent ab.

Für den Bitcoin droht Strategen zufolge nun der Rutsch unter die psychologische Marke von 20.000 Dollar. Sollte das eintreten, könnte das die Börsianer in Panikmodus versetzen, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. 

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Was ist der Bitcoin?

Gemessen an der Marktkapitalisierung ist der Bitcoin aktuell die größte Kryptowährung der Welt. Die ersten Bitcoins wurden im Januar 2009 geschürft. Das macht die Cyberdevise gleichzeitig zur ältesten der Welt. Angesichts der zunächst fehlenden Nachfrage wurde der Wert der Digitalwährung auf Grundlage der Miningkosten bestimmt. Der lag 2010 bei 0,08 Cent.

Dabei skizzierte Satoshi Nakamoto, so lautet das Pseudonym des Bitcoin-Entwicklers, bereits im Jahr 2008 die Idee einer unabhängigen Digitalwährung. Ob es sich beim Erfinder tatsächlich um einen Japaner handelt, ist bis heute unklar.

Wie funktioniert das Mining von Bitcoin?

Mining beschreibt den Prozess rund um die Erzeugung (Schürfen) neuer Coins. Beim Bitcoin basiert das Mining auf dem sogenannten Proof-of-Work-Verfahren. Das bedeutet: Computersysteme der Miner lösen komplexe mathematische Aufgaben, verifizieren darüber Transaktionen und speichern sie auf der Blockchain. Letztere wird im Laufe der Zeit immer länger, da beim Mining stetig neue Blöcke an die Blockchain gekettet werden. Für die Bereitstellung der Rechenleistung erhalten die Miner eine Belohnung – die neu geschürften Coins.

Wie viele Bitcoins gibt es?

Die Geldmenge von Bitcoin ist begrenzt. Maximal 21 Millionen Coins fasst die Software. Tatsache ist: Je mehr Coins im Umlauf sind, desto komplexer werden die mathematischen Aufgaben, um weitere Coins zu schürfen. Das wiederum erfordert noch höhere Rechenleistungen, sodass sich mittlerweile das Schürfen von Bitcoin zu einem hart umkämpften Geschäft entwickelt hat. Aus Kostengründen rentiert sich das Mining über Geräte von Privatnutzern inzwischen nicht mehr. Derweil beläuft sich die Zahl existierender Bitcoins auf mehr als 19 Millionen. Die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins wird voraussichtlich allerdings erst im Jahr 2140 erreicht.

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