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26.11.2021

09:44

Goldpreis aktuell

Neue Corona-Variante treibt Anleger in Gold

Die neue Variante des Coronavirus in Südafrika treibt Anleger in Anlageklassen, die als sicher gelten. Davon profitiert das Edelmetall.

  • Gold wirft keine Zinsen ab, es gilt jedoch als ausfallsicheres Investment.

  • Die Bundesbürger haben aus Tradition ein Faible für das Edelmetall: Umfragen zufolge halten 25 Prozent aller Deutschen über 18 Jahre Gold.

  • Was bewegt den Goldpreis, welche Chancen und Risken lassen sich am Markt identifizieren und wie ist die aktuelle Marktsituation zu bewerten? Lesen Sie die wichtigsten Ereignisse rund um das Edelmetall.


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Andreas Neuhaus
Aus Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen einer Ausbreitung der in Südafrika entdeckten neuen Coronavirus-Variante nehmen Anleger Kurs auf den „sicheren Hafen“ Gold. Das Edelmetall verteuert sich um ein knappes Prozent auf bis zu 1807 Dollar je Feinunze.

„Die Unsicherheit über die möglichen Folgen der neuen Virusvariante erinnert die Märkte deutlich daran, dass diese Pandemie noch nicht vorbei ist“, erklärt Alexander Zumpfe, Edelmetallhändler bei Heraeus. „Der Goldpreis dürfte in diesem Umfeld unterstützt bleiben und das Thema Tapering erst einmal in den Hintergrund treten.“

Tapering bezeichnet die behutsame Abkehr von der Nullzinspolitik der US-Notenbank Fed. Zinserhöhung werden so unwahrscheinlicher.
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Andreas Neuhaus
Gold ist erneut unter Druck geraten. Am Mittwoch sackte der Preis für eine Feinunze wieder unter die Marke von 1800 US-Dollar. Bereits am Dienstagabend hatte der Kurs mehr als zwei Prozent nachgegeben. Lesen Sie hier die Hintergründe.
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Leonidas Exuzidis
Der Goldpreis ist am Dienstag auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gestiegen. Am Vormittag kletterte der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) an der Börse in London um 0,6 Prozent auf 1874 US-Dollar. Am Morgen hatte das Edelmetall noch 1861 Dollar gekostet.

Weiterhin wird der Goldpreis durch die hohe Inflationsdynamik in großen Volkswirtschaften gestützt. Die großen Notenbanken haben bisher eher zurückhaltend auf die Preisdynamik reagiert. Leitzinserhöhungen sind kurzfristig nicht in Sicht. Höhere Zinsen würden den Goldpreis tendenziell belasten, da festverzinsliche Wertpapiere dann attraktiver würden.

„Spätestens seit der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten letzte Woche scheint sich das Bild am Goldmarkt komplett verändert zu haben“, schreibt Daniel Briesemann, Analyst bei der Commerzbank. „Seitdem wird Gold seiner Eigenschaft als wertstabile Anlage gerecht und ist entsprechend gefragt.“ 
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Jonas Schneider
Der Goldpreis hält sich weiterhin nahe seines Fünf-Monats-Hochs. Am Freitagmittag kostet die Feinunze 1848 Dollar. Zuletzt hatte das Edelmetall Anfang Juni die 1900-Dollar-Marke überschritten. 

Vor allem die hohen Inflationsraten ließen den Goldpreis weiter steigen. In den USA legten die Verbraucherpreise im Oktober um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Viele Anleger sehen in Gold einen Schutz vor Inflation. 
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Jonas Schneider
Der Goldpreis ist nach Bekanntgabe der US-Inflationsdaten auf den höchsten Stand seit Juni gestiegen. Am Nachmittag lag der Preis für eine Feinunze an der Londoner Börse bei 1868 US-Dollar – ein Plus von gut zwei Prozent im Tagesverlauf.

Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium die aktuellen Inflationszahlen mitgeteilt. Demnach stiegen die Verbraucherpreise in den USA im Oktober um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Experten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. 

Viele Anleger investieren in Gold als Schutz vor der Inflation. Da sie keine baldigen Leitzinserhöhungen der US-Notenbank Fed erwarten, wird Gold bei einer steigenden Inflation immer attraktiver.
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Jakob Blume

Die jüngsten Rücksetzer beim Goldpreis haben insbesondere Privatanleger zu Nachkäufen genutzt. Wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des World Gold Council hervorgeht, boomt vor allem der Handel mit Goldmünzen und Barren. Im dritten Quartal 2021 lag die Nachfrage nach physischem Gold bei rund 262 Tonnen – 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Barren und Münzen werden vor allem von Privatanlegern gekauft. Die Nachfrage nach physischem Investmentgold lag damit erstmals seit Ende 2019 über der Nachfrage nach börsengehandelten Gold-Indexprodukten, die eher von Profiinvestoren gekauft werden. John Mulligan, Marktexperte beim World Gold Council, sagt: „Die mangelnde Nachfrage von Profiinvestoren war lange vor allem eine US-Phänomen. Doch inzwischen wenden sich auch europäische Investoren von Gold-ETFs ab.“

Der Grund liege auch an der Seitwärtsbewegung im Goldpreis. Dieser pendelt aktuell um die Marke von 1800 Dollar pro Feinunze. Der statische Preis reiche nicht aus, um bei kurzfristiger orientierten Anlegern Euphorie und Hoffnung auf steigende Preise zu entfachen, so Mulligan.  

Langfristiger orientierte Privatanleger greifen jedoch zu. Sie nutzten angesichts steigender Inflationsraten kurzfristige Rücksetzer, um Edelmetall nachzukaufen. Zudem beobachtet das World Gold Council in China und Indien Nachholeffekte. Wegen der Corona-Pandemie und Lieferkettenengpässen konnten Privatanleger in diesen Regionen monatelang kaum Gold kaufen. 

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Andreas Neuhaus
Die Inflation beherrscht im Moment die Schlagzeilen. In den USA lag sie zuletzt bei über fünf Prozent, in Deutschland bei über vier Prozent. Viele Experten glauben, dass der Preisauftrieb kein vorübergehendes Phänomen ist. Gold gilt als klassischer Schutz gegen eine starke Preisdynamik. Lesen Sie hier, ob sich der Einstieg jetzt lohnt:
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Andreas Neuhaus
Die traditionell besonders inflationsängstlichen Deutschen haben ihre Schließfächer und Schatzkisten dieses Jahr im Rekordausmaß mit Gold-Barren und -Münzen gefüllt

Während die Preise für das Edelmetall zuletzt eher sanken, weil Anleger anderswo sich um die mögliche Drosselung geldpolitischer Anreize durch die US-Notenbank Federal Reserve sorgten, erreichte der Absatz in Deutschland im 1. Halbjahr das höchste Niveau seit mindestens 2009. Das ergibt sich aus Daten des World Gold Council.

„Inflationsangst steckt in unserer DNA, und jetzt nimmt das Inflationsrisiko zu“, sagt Raphael Scherer, Geschäftsführer des Händlers Philoro Edelmetalle GmbH, im Interview mit Bloomberg News. „Die Aussichten für Edelmetalle sind sehr positiv.“ Gegenüber dem bereits starken Jahr 2020 ist der Philoro-Absatz noch einmal um ein Viertel gestiegen.
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Andreas Neuhaus
Der Goldpreis hat am Dienstag die Erholung der vergangenen Handelstage fortgesetzt und ist bis knapp an die Marke von 1800 US-Dollar gestiegen. Am Vormittag wurde eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) an der Börse in London für 1795 Dollar gehandelt und damit zum höchsten Kurs seit dem Preiseinbruch am 9. August.
Damals war die Notierung für das Edelmetall in einem vergleichsweise dünnen Handelsvolumen innerhalb weniger Minuten drastisch eingebrochen und erstmals seit vergangenen März unter die Marke von 1700 Dollar gesackt. Unerwartet starke Daten vom US-Arbeitsmarkt hatten den Goldpreis belastet.

Nach den zuletzt enttäuschenden US-Konjunkturdaten sind die Renditen von US-Staatsanleihen gefallen. Für Anleger, die auf sichere Anlagen setzen, werden amerikanische Staatspapiere dadurch weniger attraktiv, was die Nachfrage nach Gold stützt. Außerdem hat der Dollar während der vergangenen Handelstage tendenziell an Wert verloren. Das zumeist in Dollar gehandelte Gold wird damit auf dem Weltmarkt günstiger, was die Nachfrage ebenfalls stärkt.
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Jonas Schneider
Zum Wochenstart hat der Goldkurs seine jüngsten Kursverluste zunächst ausgeweitet. Er fiel zeitweise unter 1700 US-Dollar

Auslöser für den Preisrutsch ist eine Stärke des US-Dollars nach unerwartet starken Daten vom US-Arbeitsmarkt, die Spekulationen auf einen Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed verstärkten. Als Folge haben sich die meist in Dollar gehandelten Edelmetalle Gold und Silber in Ländern außerhalb des Dollarraums verteuert, was auch am Montag die Nachfrage bremste.

Im Verlauf der Vormittags konnte der Goldpreis den Einbruch zum größten Teil allerdings wieder wettmachen. Die Feinunze wird nun wieder zu 1745 Dollar gehandelt. Damit kostete sie nur noch rund ein Prozent weniger als am Freitagabend.
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Timm Seckel
Der Goldpreis fällt von seinem Zwischenhoch zur Wochenmitte etwas ab und liegt am Samstag bei 1812 Dollar je Feinunze. Experten sehen nach den Ankündigungen der Zentralbanken in den USA und Europa, die Geldpolitik weiterhin locker zu gestalten, nach wie vor zusätzliches Kurspotential.
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Andreas Neuhaus
Die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der US-Notenbank setzt den Dollar unter Druck und lässt den Goldpreis steigen. Im Gegenzug steigt der Euro um 0,4 Prozent auf 1,1816 Dollar. Der Preis für eine Feinunze des gelben Edelmetalls klettert auf bis zu 1829 Dollar. Damit liegt der Kurs auf dem höchsten Stand seit Mitte Juni. Ende des  vergangenen Monats war die Notierung noch auf 1750 Dollar abgerutscht.
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Jürgen Röder

 

Aufmerksame Leser von Sentimentanalysen dürfte der steigende Goldpreis keinesfalls überraschen. Stephan Heibel, Inhaber des Analysehauses Animusx, sagte vor einer Woche: „Beim Gold dürfte sich die Korrektur ihrem Ende nähern beziehungsweise ihren Tiefpunkt bereits hinter sich haben“. Mittlerweile notiert eine Feinunze des gelben Edelmetalls (31,1 Gramm) bei 1809 Dollar, der Schlussstand vom vergangenen Freitag.

Interessante Randnotiz: Der Edelmetallanbieter Bullion Vault, eine Gold- und Silberbörse für Privatanleger mit mehr als 95.000 Benutzern in rund 175 Ländern, berichtet von einer regen Goldnachfrage der privaten Anleger in Deutschland. Diese soll nach dem Preisverfall im vergangenen Monat spürbar angezogen haben.

Die Bestände des von Bullion Vault gelagerten Goldes stiegen im Juni auf 47,4 Tonnen, was den 16. Rekord in Folge bedeutet. Ein Drittel des Gesamtzuflusses im Juni soll auf in Deutschland ansässige Personen entfallen sein.

Für Carsten Fritsch, Rohstoffexperte der Commzerbank zieht daraus den Schluss: „Angesichts negativer (Real-)Zinsen – immer mehr Banken in Deutschland verlangen inzwischen Strafzinsen auf Spareinlagen ab 50.000 Euro – dürfte das Interesse der deutschen Anleger an Gold als Inflationsschutz weiter steigen“.

Denn die EZB hat mit Ihrer Entscheidung vom vergangenen Donnerstag, eine Inflation von über zwei Prozent zu tolerieren., den Ausstieg aus der Negativzinspolitik noch weiter nach hinten. „Wir sehen daher auch für den Goldpreis in Euro Aufwärtspotenzial“, meint Fritsch. Diese Kurs liegt derzeit bei 1.524 Euro je Feinunze.

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Andreas Neuhaus
Der Goldpreis ist am Dienstagmorgen über die Marke von 1800 Dollar pro Feinunze gestiegen. Damit setzte sich der jüngste Aufwärtstrend des Edelmetalls fort: Die vergangenen fünf Handelstage war Gold jeweils im Wert gestiegen.

Die Handelsblatt-Umfrage Dax-Sentiment deutet darauf hin, dass der Preis noch weiter steigen könnte. Lesen Sie hier die Hintergründe.
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Andreas Neuhaus
Der für Anleger verwahrte Goldschatz der Deutschen Börse ist auf die Rekordmenge von 233 Tonnen gewachsen. Die Nachfrage nach dem Edelmetall war zuletzt groß, im ersten Halbjahr des laufenden Jahres kamen 16 Tonnen Gold hinzu, wie die Börse am Montag in Frankfurt mitteilte.

Für jeden Anteilsschein der sogenannten Xetra-Gold-Anleihe, den Anleger erwerben, legt die Deutsche Börse ein Gramm Gold in ihren Tresor. Aktuell haben diese Goldbestände einen Gesamtwert von 11,2 Milliarden Euro. Auch die Börse Stuttgart bietet ein börsengehandeltes Wertpapier auf Gold-Basis an („Euwax Gold“).

„Eine gestiegene Nachfrage sehen wir gleichermaßen bei institutionellen als auch privaten Investoren“, sagte Michael König, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold. Seit einiger Zeit stecken Investoren unter anderem wegen Sorgen vor einer weiter anziehenden Inflation wieder vermehrt Geld in Goldanlagen.
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Nele Höfler
Gold steuert auf den größten Monatsverlust seit 2016 zu. Auf Monatssicht ist der Preis pro Feinunze bislang um mehr als sieben Prozent gefallen. Von 1903 Dollar auf aktuell rund 1763 Dollar. Am Mittwoch hatte das Metall nachmittags leicht im zugelegt. Damit notiert es allerdings noch immer in der Nähe des niedrigsten Standes seit April. 
Das Edelmetall gilt als Inflationsabsicherung. Doch Inflationssorgen rücken zunehmend in den Hintergrund. Zudem setzt die Aufwertung der US-Währung die Rohstoffe unter Druck, weil diese dadurch für Investoren im Ausland teurer werden. 

„Das sich abzeichnende Auslaufen der Anleihekäufe, das die Realzinsen und den US-Dollar unter Aufwärtsdruck setzt, birgt Abwärtsrisiken für Gold“ in der zweiten Jahreshälfte, schrieb Morgan Stanley in einer Notiz. Die Bank prognostiziert nun, dass Gold in den nächsten sechs Monaten knapp unter 1.700 Dollar pro Unze fallen wird, während sie auch die Möglichkeit eines starken Abschwungs bis 2022 ankündigt.
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Erik Acker
Die leichten Gewinne hat der Goldpreis zum Teil wieder abgegeben. Mit 1764 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) liegt der Preis um knapp unter 0,5 Prozent unter dem Schlusspreis vom Donnerstag.
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Tobias Pastoors
Nach dem jüngsten Preisrutsch ist der Goldpreis am Freitag wieder angestiegen. Zum Mittag hatte das Edelmetall 1,2 Prozent zugelegt, auf 1793 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

Schnäppchenjäger und das vorläufige Ende der Dollar-Rally hätten zu Käufen animiert, sagte ABN Amro Analystin Georgette Boele. Der Goldpreis ist seit Mittwoch zeitweise um fast fünf Prozent auf ca. 1770 Dollar eingebrochen, nachdem die US-Notenbank Fed erste Signale einer vorzeitigen Zinswende gesendet und den Dollar damit ordentlich in die Höhe getrieben hatte.

Die Aufwertung der US-Währung macht Rohstoffen zu schaffen, weil diese dadurch für Investoren außerhalb der USA teurer werden. Am Freitag bewegte sich der Dollar-Index , der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, jedoch kaum vom Fleck.
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Andreas Neuhaus
Der Goldpreis gibt am Donnerstagvormittag um weitere 0,3 Prozent nach auf 1806 Dollar. Damit setzte das Edelmetall seine Verluste vom Vorabend fort, als es seine größten Verlust seit fünf Monaten hinnehmen musste. Zuvor hatte die US-Notenbank Fed zwei Zinserhöhungen im Jahr 2023 sowie ein Abschmelzen der Anleihekäufe angedeutet. Höhere Zinsen und ein stärkerer Dollar belasten gewöhnlich den Goldpreis, der vor einer Woche noch bei knapp 1900 Dollar gelegen hatte.

Gold habe durch die Fed-Sitzung „definitiv einen Schlag abbekommen“, sagte John Feeney vom Edelmetallhändler Guardian Gold Australien gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Aber es sieht so aus, als hätte der Markt ein wenig überreagiert.“ Dafür spricht, dass Händler den gestrigen Rückgang zu neuen Käufen nutzen.

Gleichwohl steht der Goldpreis nach der Einschätzung von Feeney vor einer „holprigen Fahrt“. Die Händler seien noch unentschlossen, ob die von der Fed in Aussicht gestellte höhere Inflation die Preisentwicklung bei den Edelmetallen antreibe oder dämpfe.
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Jürgen Röder

Seit knapp drei Wochen versucht der Goldpreis pro Feinunze (31,1 Gramm) vergeblich, die Marke von 1900 Dollar nachhaltig zu überwinden. Genauer gesagt geht es um die Marke von 1912 Dollar, das ehemalige Rekordhoch aus dem Jahr 2011, das bis 2020 Bestand hatte.

Auch technischer Sicht dürfte die Rally, die mit dem Sprung über die Marke von 1800 Dollar eröffnet wurde, erst dann weitergehen, wenn diese Marke von 1912 Dollar nachhaltig überwunden wird.

Doch die Fortsetzung dürfte noch einige Zeit dauern. Mittlerweile schwelgen die Goldanleger laut den Daten des Analysehauses Animusx in Euphorie, daran hat auch die Seitwärtsbewegung der vergangenen drei Wochen nichts geändert. Euphorie ist ein Kontraindikator, weil es vereinfacht formuliert nur noch wenige Käufer gibt. 

Abwarten heißt nun die Devise, die laufende Gold-Rally dürfte vermutlich zunächst eine Verschnaufpause einlegen.

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