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27.09.2022

14:09

Rohstoffe

Rezessionssorgen drücken Ölpreis auf tiefsten Stand seit Januar

Von: Jakob Blume

Die Aussichten für die Weltkonjunktur belasten die Ölnachfrage. Stoppt Saudi-Arabien mit einem Alleingang nun den Preisverfall?

Der Bundeskanzler macht sich in der Golfregion für Energiepartnerschaften stark. dpa

Olaf Scholz und Mohammed bin Salman (rechts)

Der Bundeskanzler macht sich in der Golfregion für Energiepartnerschaften stark.

Zürich Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman empfängt in diesen Wochen ungewohnt viele Staatsgäste aus Europa. Bundeskanzler Olaf Scholz war gerade erst zu Besuch in Riad. Kürzlich wurde bin Salman zudem in Paris und Brüssel empfangen.

Die europäischen Regierungschefs wollen von dem autokratisch regierenden Prinzen vor allem eines: mehr Öl. Ob Saudi-Arabien es liefert, ist mehr als ungewiss: Angesichts stark gefallener Rohölpreise könnte das Königreich seine Produktion sogar drosseln, befürchten Analysten.

Am Dienstag legte der Ölpreis zwar leicht zu, um 2,8 Prozent auf rund 86 Dollar pro Barrel. Damit notiert Rohöl jedoch noch immer mehr als 30 Prozent unter dem Jahreshoch aus dem März, kurz nach der Attacke Russlands auf die Ukraine.

Daher könnte die Allianz der Ölexporteure Opec plus bei ihrem Gipfeltreffen Anfang Oktober Maßnahmen beschließen, um den Preisverfall zu stoppen – allen Werbeversuchen der westlichen Industriestaaten zum Trotz.

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