Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

26.11.2018

18:09

Virtueller Börsengang

Skandalfirma Envion soll liquidiert werden

Von: Felix Holtermann, Sönke Iwersen

Ein Schweizer Gericht hat entschieden: Envion, die Firma, die den größten deutschen ICO gestartet hatte, wird aufgelöst. Nun zittern 30.000 Kryptoinvestoren um ihr Kapital.

Envion-Skandal: So bekommen Anleger ihr Geld zurück Envion

Envion

Den Anlegern versprach das Start-up 161 Prozent Rendite.

Düsseldorf Neues vom abenteuerlichsten Anlegerskandal der jüngeren Zeit: Das Kantonsgericht Zug in der Schweiz hat entschieden, die Envion AG aufzulösen. Es ist das Ende für Deutschlands einst größten virtuellen Börsengang.

Erst vor elf Monaten hatten die Berliner Geschäftspartner Michael Luckow und Matthias Woestmann eines der hoffnungsvollsten Start-ups der deutschen Kryptoszene gestartet. Für ihre Geschäftsidee, Kryptowährungen per Ökostrom in mobilen Containern zu produzieren, sammelten sie durch die Ausgabe virtueller Münzen (Coins) in kürzester Zeit rund 100 Millionen Dollar ein. Den Anlegern versprachen sie 161 Prozent Rendite.

Doch kaum war das Geld eingestrichen, mündete der Streit der Beteiligten in ein heilloses Chaos. Nach dem ICO warf Woestmann dann Luckow vor, mehr Coins als verabredet hergestellt zu haben. Luckow bestritt.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×