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Notenbank

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Paris will einen Trichet-Nachfolger vorschlagen

Bini Smaghi selbst hat erklärt, er gehe davon aus, dass bis Jahresende für ihn eine Lösung gefunden sei. Wie aus Notenbankkreisen verlautet, will deshalb auch Paris zeitnah einen Vorschlag für die Trichet-Nachfolge unterbreiten.

Als Chef der „Internationalen Beziehungen“ würde Asmussen noch einem anderen Anliegen der deutschen Regierung gerecht, dass er weiterhin in internationalen Gremien vertreten sein soll. Er wäre dann der Repräsentant der EZB bei allen Treffen der sieben und der 20 wichtigen Industrie- und Schwellenländer, die er bisher als „Sherpa“ für die Bundeskanzlerin vorbereitet hat. Die Präsenz in der Gruppe der europäischen Finanzminister, der Euro-Gruppe, ist allerdings für den Präsidenten und dessen Vize reserviert. Zum Wirtschafts- und Finanzausschuss in Brüssel fahren wechselweise der Chefvolkswirt und der EZB-Vize.

In Berlin wird davon ausgegangen, dass sich Jörg Asmussen mit Mario Draghi gut verstehen werden. Die beiden kennen sich seit 14 Jahren. Asmussen hat in den Jahren 1990 und 1991 in Italien studiert: an der Bocconi-Universität in Mailand.

Mitte November soll Asmussen beim Bundesfinanzministerium aufhören und im Januar bei der EZB anfangen. Seine Wahl in der Euro-Gruppe dürfte entweder am 16. September in Breslau oder Anfang Oktober in Luxemburg auf der Agenda stehen. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Staats- und Regierungschefs, die sich am 2. und 3. November in der südfranzösischen Stadt Cannes treffen.

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