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06.09.2017

14:18 Uhr

Angst vor „Irma“

Ölpeise ziehen an

Gerade erst haben die Raffinerien Wirbelsturm „Harvey“ überstanden und in der Region ihren Betrieb wieder aufgenommen. Doch schon droht der nächste Hurrikan die Ölmärkte durcheinanderzuwirbeln.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Mittwoch 54,16 Dollar. dpa

Ölpreis

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Mittwoch 54,16 Dollar.

FrankfurtNach dem Wirbelsturm „Harvey“ droht nun „Irma“ die Ölmärkte durcheinanderzubringen. Die Preise für Nordseeöl der Sorte Brent zogen am Mittwoch um 1,5 Prozent auf 54,16 Dollar je Barrel (159 Liter) an. US-Leichtöl WTI verteuerte sich um ein Prozent auf 49,15 Dollar. Dies lag einerseits daran, dass viele Raffinerien in Texas wieder hochgefahren wurden, die während „Harvey“ ihre Produktion eingestellt hatten. Zum anderen beobachteten die Märkte aber auch „Irma“. „Nach 'Harvey' ist vor 'Irma'“, schrieben die Analysten der Commerzbank in ihrem Tageskommentar.

Der Hurrikan ist in Richtung Karibik unterwegs und gilt schon jetzt als einer der stärksten der vergangenen Jahrzehnte. Er könnte auch den Golf von Mexiko erreichen. „Sollte er die dortigen Produktionsanlagen für Rohöl und Erdgas gefährden, die sich noch nicht vollständig von Harvey erholt haben, dürfte es weitere Verzerrungen im Ölhandel geben“, hieß es bei der Commerzbank. Darüber hinaus spielten auch noch die Folgen von „Harvey“ eine Rolle, der in der vergangenen Woche über den Großraum Houston gefegt war.

Folgen von „Harvey“: Tropensturm bedroht den Ölmarkt

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Tropensturm bedroht den Ölmarkt

Hurrikan „Harvey“ hat ein Fünftel der amerikanischen Raffinerien und Teile der Ölförderung lahmgelegt. Das ist nicht nur für die beteiligten Firmen ärgerlich, sondern auch eine Hiobsbotschaft für Anleger und Autofahrer.

Viele Raffinerien nehmen nun rascher als gedacht ihre Arbeit wieder auf und verknappen damit wieder das Ölangebot, was zu höheren Preisen führt. "Irma" könnte zudem in der Dominikanischen Republik und in Kuba liegende Ölanlagen lahmlegen. Rund 250.000 Barrel täglich werden dort nach Reuters-Daten verarbeitet. Im Gefolge von "Irma" braut sich zudem im Atlantik noch ein weiterer Sturm zusammen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Carlos Santos

06.09.2017, 12:47 Uhr

ROHSTOFFE
Ölpreise fallen leicht
Datum:
06.09.2017 08:57 Uhr
Nach den gestrigen Zuwächsen und der hohen Raffinerienachfrage sind die Ölpreise am Mittwoch wieder leicht gefallen. Nach Wirbelsturm „Harvey“ haben viele Raffinerien in der Region ihren Betrieb wieder aufgenommen.

.....................................

Der ÖL Preis würde nur richtig steigen wenn Nordkorea einen Krieg anzettelt !!!

DA RUSSLANDS KASSEN LEER SIND, IST RUSSLAND AN EINEM FRIEDEN ZWISCHEN NORDKOREA UND USA NICHT WIRKLICH INTERESSIERT da die kleinste Spannungen sofort den ÖL und GOLD Preise steigen lassen wovon Russland von beides genug hat !!!

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