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16.05.2018

13:29 Uhr

Energieagentur IEA

Rohöl-Ausfälle Irans könnten ausgeglichen werden

arüDer drohende Öl-Ausfall aus dem Iran kann wohl durch andere Staaten kompensiert werden. Darüber hinaus könnten amerikanische Förderer einspringen.

Die Opec-Länder Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Kuwait sowie das Nicht-Opec-Land Russland hätten laut IEA die Kapazität, um schnell und mit Rohöl ähnlicher Qualität auf einen Angebotsausfall Irans zu reagieren. dpa

Iran

Die Opec-Länder Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Kuwait sowie das Nicht-Opec-Land Russland hätten laut IEA die Kapazität, um schnell und mit Rohöl ähnlicher Qualität auf einen Angebotsausfall Irans zu reagieren.

ParisDie Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass mögliche Angebotsausfälle des Iran infolge neuer US-Sanktionen durch andere große Förderländer ausgeglichen werden könnten. Dies teilte die IEA am Mittwoch in Paris mit.

Ausdrücklich nannte sie die Opec-Länder Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Kuwait sowie das Nicht-Opec-Land Russland. Diese Länder hätten die Kapazität, um schnell und mit Rohöl ähnlicher Qualität auf einen Angebotsausfall Irans zu reagieren, so die IEA.

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Die neuen US-Sanktionen könnten Iran pro Jahr bis zu 20 Milliarden Dollar Einnahmen aus Ölexporten kosten. Das Land hängt zu stark vom Öl ab.

Darüber hinaus könnten amerikanische Förderer einspringen, wenn es um den Ersatz iranischer Öl-Kondensate gehe. Daraus wird beispielsweise Kerosin für die Luftfahrt hergestellt.

Hintergrund der IEA-Bemerkungen sind der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran sowie neue US-Wirtschaftssanktionen gegen das Land. Hierdurch können sich Auswirkungen auf die Nachfrage nach iranischem Rohöl ergeben. Die konkreten Folgen sind unter Experten aber umstritten.

Von

dpa

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