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31.05.2019

18:49

Öl

Ölpreise geben um mehr als drei Prozent nach

Die Entwicklungen der internationalen Handelsbeziehungen belasten auch die Ölpreise. Es droht der größte Monatsverlust in diesem Jahr.

Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt dpa

Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

Frankfurt Die Ölpreise stehen vor dem größtem Monatsverlust in diesem Jahr. Am Freitagabend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,61 US-Dollar – 3,4 Prozent weniger als am Vortag und gut acht Prozent weniger als vor einem Monat. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um drei Prozent auf 54,83 Dollar.

Auslöser war die Angst vor einem weltweit schwächeren Wirtschaftswachstum. „Die Hoffnungen auf eine Erholung der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte 2019 verflüchtigen sich rasch“, sagte Anlagestrategin Eleanor Creagh vom Brokerhaus Saxo Capital Markets.

Zuletzt war in chinesischen Medien darüber geschrieben worden, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt seltene Erden im Handelsstreit als Druckmittel einsetzen und den Export der Metalle in die USA einschränken könnte. China ist der weltweit führende Produzent der seltenen Erden und hat eine starke Marktmacht bei den Rohstoffen, die in vielen Schlüsseltechnologien eingesetzt werden. Sie spielen unter anderem bei Produktion von Akkus für Elektroautos und Laptops eine wichtige Rolle.

Hinzu kommt die allgemeine Stimmungslage an den Finanzmärkten, wo vergleichsweise sichere Anlagen eher gefragt waren und die Anleger einen Bogen um riskantere Investments wie Rohöl machten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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