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05.04.2019

09:22

Öl

Ölpreise wenig verändert

Hoffnungen auf eine baldige Lösung des Handelsstreites sorgten für einen Auftrieb bei den Öl-Preisen. Ein Abkommen könnte die Preise weiter in die Höhe treiben.

Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt dpa

Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

Frankfurt Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig bewegt. Der starke Anstieg der Ölpreise in der ersten Wochenhälfte ist damit gestoppt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 69,28 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen geringfügig um sechs Cent auf 62,16 Dollar.

Auf Wochensicht ging es bei den Ölpreisen stark nach oben. Der US-Ölpreis konnte seit Montag um rund drei Prozent zulegen und der Brent-Preis um fast zwei Prozent. Beide Notierungen erreichten im Wochenverlauf jeweils den höchsten Stand seit vergangenen November. Vor allem die Hoffnung auf ein Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China sorgte im Verlauf der Woche für Auftrieb bei den Ölpreisen.

„Wir stehen kurz davor, einen Deal zu machen“, sagte US-Präsident Donald Trump am Vorabend bei einem Treffen mit dem chinesischen Vizeministerpräsidenten Liu He im Weißen Haus. Allerdings sei ein Abkommen weiterhin nicht garantiert, bevor nicht alle Streitpunkte aus dem Weg geräumt seien. Auch Chinas Präsident Xi Jinping sah die Handelsgespräche auf einem guten Weg.

Ein Handelsabkommen der beiden größten Volkswirtschaften der Welt dürfte die Weltwirtschaft ankurbeln und zu einer stärkeren Nachfrage nach Rohöl führen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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