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01.09.2017

17:05 Uhr

Trotz Franken-Abwertung

Schweizer Notenbank hält an Kurs fest

Die Schweizerische Nationalbank stemmt sich schon länger gegen eine Aufwertung der Landeswährung. Die letzte Abschwächung des Franken ändert an dem Kurs der Währungshüter nichts. Die Situation sei fragil.

Der Vorsitzende der SNB will weiter an der aktuellen Geldpolitik festhalten. Reuters

Thomas Jordan

Der Vorsitzende der SNB will weiter an der aktuellen Geldpolitik festhalten.

ZürichDie Schweizerische Nationalbank (SNB) führt ihre Geldpolitik trotz der jüngsten Franken-Abwertung unverändert weiter. „Wir können sicher feststellen, dass die Entwicklung der letzten Wochen zu einem Abbau der deutlichen Überbewertung beiträgt“, erklärte SNB-Präsident Thomas Jordan in einem am Freitag vorab veröffentlichten Interview der „Finanz und Wirtschaft“. „Aber dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“ Jordan wollte auch auf Nachfrage nicht sagen, ob der Franken immer noch „deutlich überwertet“ sei, wie die SNB-Spitze das in der Vergangenheit wiederholt getan hatte. Die Situation sei fragil. „Wir wissen nicht, ob die kurzfristigen Bewegungen, die wir am Markt sehen, nachhaltig sind.“

Die SNB stemmt sich seit der Abkehr von der Euro-Anbindung des Frankens Anfang 2015 mit Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen gegen eine für die exportorientierte Industrie des Landes bedrohliche Aufwertung der Landeswährung. Aktuelle kostet ein Euro 1,1435 Franken.

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