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17.08.2022

08:15

Verwahrentgelt

Negativzinsen für Privatkunden verschwinden – was auf Sparer zukommt

Von: Elisabeth Atzler, Andreas Kröner

PremiumDeutschlands Banken schaffen nach der EZB-Zinserhöhung das Verwahrentgelt ab – bis auf wenige Ausnahmen. Nun jedoch droht der Rückfall in alte Muster.

Skyline von Frankfurt, Banken dpa

Skyline von Frankfurt

Die meisten deutschen Kreditinstitute haben Negativzinsen für private Kundinnen und Kunden abgeschafft.

Frankfurt Seit diesem Montag ist Schluss mit Negativzinsen bei der Deutschen Bank. Ab dem 15. August wird das Geldhaus kein Verwahrentgelt mehr berechnen. Das gilt auch für die Postbank und die Norisbank, die zur Deutschen Bank gehören.

Damit sinkt die Zahl der Kreditinstitute mit einem Verwahrentgelt für private Sparer weiter. Die meisten Geldhäuser, die ein Entgelt für hohe Einlagen auf Giro- und Tagesgeldkonten eingeführt hatten, haben es bereits wieder abgeschafft. Stattdessen könnten manche Institute nun wieder auf Kundenfang gehen, indem sie Spareinlagen positiv verzinsen.

Deutschlands Bankensektor reagiert damit auf die jüngst eingeleitete Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank hatte Ende Juli ihrerseits den Strafzins auf kurzfristige Einlagen von Geschäftsbanken von 0,5 Prozent auf null angehoben.

Schon vor dem EZB-Entscheid hatten einige Kreditinstitute auf Negativzinsen verzichtet. Direkt nach der EZB-Zinssitzung kündigten zahlreiche Geldhäuser an, künftig von Verwahrentgelten abzusehen.

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