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20.04.2021

04:00

Minuszinsen

Banken erheben Gebühren für Tagesgeld – Experten zweifeln an der Zulässigkeit

Von: Elisabeth Atzler, Anke Rezmer

Einige Geldhäuser haben Preise für Tagesgeldkonten eingeführt. Auch das Tabu von Strafzinsen auf Sparkonten bröckelt. Was Bestandskunden machen können, und wo es noch Zinsen gibt.

Immer mehr deutsche Kreditinstitute veranschlagen Negativzinsen für Privatkunden. Auch die Freibeträge sinken zusehends. imago images/Patrick Scheiber

Banken in Frankfurt

Immer mehr deutsche Kreditinstitute veranschlagen Negativzinsen für Privatkunden. Auch die Freibeträge sinken zusehends.

Frankfurt Negativzinsen für private Kunden etablieren sich immer mehr in Deutschland. Nahezu täglich führen weitere Geldhäuser Minuszinsen ein. Seit Jahresbeginn ist die Zahl der Kreditinstitute mit Negativzinsen bei Tages- und Girokonten um rund 130 auf nun 309 gestiegen, wie Verivox feststellt. Das Vergleichsportal beruft sich dabei auf die Internetseiten oder Preisverzeichnisse der Banken und Sparkassen.

Das heißt: Nahezu jedes vierte der 1300 Kreditinstitute, die Verivox untersucht, veranschlagt Strafzinsen für Neu- oder auch für Bestandskunden. Insgesamt dürfte die Zahl noch höher sein. Bei weiteren 40 Geldhäusern verweist Verivox auf Medienberichte zu Negativzinsen.

Die Zahlen von Verivox decken sich mit den Beobachtungen von Ania Scholz-Orfanidis von der Frankfurter FMH-Finanzberatung: „Strafzinsen ziehen immer weitere Kreise.“ Die Expertin prognostiziert: „Bald werden alle Kreditinstitute etwas für Einlagen auf Konten verlangen.“

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