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12.05.2022

16:26

Wirecard

Wie Asien-Vorstand Jan Marsalek 315 Millionen Euro verschwinden ließ

Von: René Bender, Felix Holtermann, Sönke Iwersen, Lars-Marten Nagel, Michael Verfürden, Volker Votsmeier

Aus dem Handelsblatt-Archiv: Im Herbst 2015 schloss Wirecard einen Deal über 315 Millionen Euro mit einem Mann namens Rahul Sharma. Das Handelsblatt deckt auf: Es hat ihn nie gegeben.

  • Wirecard übernahm im Herbst 2015 das Zahlungsgeschäft der Great India Retail Group für 315 Millionen Euro. Wenige Wochen zuvor hatte ein Fonds auf dem afrikanischen Inselstaat Mauritius die Unternehmensgruppe erworben – für 35 Millionen Euro. Wer von dem Kaufpreis profitierte, ist das größte Geheimnis in dem Skandal.
  • Das Handelsblatt hat Tausende von Dokumenten ausgewertet. Sie zeigen: Der Fonds war nur Fassade. Im Hintergrund zogen Wirecards Vorstand Jan Marsalek und sein Vertrauter Henry O'Sullivan die Strippen – und ein geheimnisvolles Phantom namens Rahul Sharma.
  • Bislang unbekannte Chats zeigen, wie Marsalek und O’Sullivan nach dem Deal über die Verwendung des Fondsvermögens austauschten. So bauten sie mit dem Geld unter anderem den Reiseanbieter Goomo auf, der anschließend ein Darlehen der Wirecard Bank bekam, aber nie zurückzahlte. Bilder zeigen Marsalek und Sullivan bei ausladenden Feiern.

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