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19.08.2022

18:38

Zentralbank

Fed-Banker sieht Fed nicht unter Entscheidungsdruck

Laut Thomas Barkin habe die Fed noch „eine Menge Zeit“ vor der nächsten Zinsentscheidung. Er tendiere aber dazu, schneller ein restriktives Zinsniveau zu erreichen.

Die Federal Reserve hat seit der Zinswende im März das geldpolitische Niveau stetig erhöht und inzwischen auf die Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent gehoben. Für die Entscheidung im November habe man "noch eine Menge Zeit", so Barkin Reuters

Thomas Barkin, Präsident der Fed in Richmond

Die Federal Reserve hat seit der Zinswende im März das geldpolitische Niveau stetig erhöht und inzwischen auf die Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent gehoben. Für die Entscheidung im November habe man "noch eine Menge Zeit", so Barkin

Ocean City Die US-Wirtschaft hat sich sich aus Sicht des Fed-Chefs von Richmond, Thomas Barkin, zuletzt etwas kräftiger entwickelt. „Die zugrunde liegenden Aktivitätsmaße sehen besser aus, als vor drei Wochen“, sagte der Notenbanker am Freitag zu Journalisten am Rande einer Veranstaltung der Maryland Association of Counties in Ocean City.

Die Notenbank habe dennoch „immer noch eine Menge Zeit“, bevor sie entscheiden müsse, wie kräftig der nächste Zinsschritt auf der geldpolitischen Sitzung am 20. und 21. September ausfallen solle. Die Fed werde sich hereinkommende neue Daten zum Arbeitsmarkt zur Inflation und weitere Konjunkturdaten anschauen. Diese bestimmten, ob Dollar-Wächter die Zinsen um einen halben Punkt oder zum dritten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte anheben werde.

Die Federal Reserve hat seit der Zinswende im März das geldpolitische Niveau stetig erhöht und inzwischen auf die Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent gehoben. An der Börse wird derzeit gerätselt, ob die Fed im September erneut einen sehr kräftigen Schritt nach oben machen oder die Zinszügel etwas weniger stark anziehen wird.

Angesichts einer Inflation im Juli von 8,5 Prozent, gebe es die Neigung unter Währungshütern, eher rascher vorzugehen und Zinsschritte vorzuziehen, sagte Barkin. Er tendiere zwar am Ende dazu, etwas schneller ein restriktives Niveau bei den Zinsen zu erreichen, mit dem die Nachfrage abgekühlt und die Preise kontrolliert werde, sagte Barkin.

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    „Aber ich habe immer noch einige Fragen im Kopf dazu, wie man diese Neigung mit der Unsicherheit über die zugrundliegende Gesundheit der Wirtschaft in Einklang bringt in einer Welt, in der unsere Schritte mit einer Verzögerung wirken“, gab er zu bedenken.

    Von

    rtr

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