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University Innovation Challenge

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/// FUTURE FINANCES & COMMERCE ///

/// Zazmo: Geteilte Rechnung // .

Zazmo ermöglicht es Gruppen von Leuten, gemeinsam etwa in Online-Shops zu zahlen, ohne dass einer in Vorkasse gehen muss.

Gründer Dogan Ates begann bereits in seinem Auslandssemester an der San Diego State University, im Rahmen von Kursen wie „Entrepreneurship“ und „Product Innovation Management“ die Idee unter dem Arbeitstitel „SplitPay“ auszuarbeiten, und befragte seine US-Kommilitonen dazu. Die Universität Kassel hat ihn später bei der Entwicklung eines Prototyps, beim Aufbau von Netzwerken und bei der Bewerbung um Stipendien unterstützt.

/// Faaren: Auto-Abos für alle // .
Die Faaren-Gründer haben schon im fünften Semester gegründet - aus einer Projektarbeit im E-Commerce-Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt heraus. Dabei nutzten sie Projekt- und Arbeitsräume sowie Hardware und Software der Hochschule.

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    Die fünf Studenten gehen davon aus, dass privater Autobesitz künftig seltener wird, die Menschen dennoch mobil bleiben wollen. Daher drängen sie in den Markt für Mobilität als Service, an dem auch Autohäuser teilhaben sollen.

    Bei Faaren können Nutzer online ein Auto zu einem monatlichen All-inclusive-Festpreis abonnieren. Dort sind alle Kosten bereits enthalten: Freikilometer, Steuern, Anmeldung, Versicherung, Wartung, Reparaturen und passende Bereifung zur Jahreszeit.

    Die Gründer ermöglichen es Autohäusern, Vermietungen und Herstellern, ein „Auto-Abo“ in Eigenregie umzusetzen. Sie agieren als Plattform, die die Prozesse rund um das Abo sicherstellt. Sie übernehmen die technische Infrastruktur und Akquise. Zudem stellen sie den Anbieter als Mobilitätsdienstleister in den Vordergrund. Mit diesem Serviceangebot sehen sie sich als die einzige Auto-Abo-Plattform für alle Händler.

    /// FUTURE MATERIALS ///

    /// Siut: Helle Bahnsteigkante // .

    Siut entwickelt und vertreibt dynamische Leitsysteme aus Beton. Das patentierte Herstellungsverfahren der Betonfertigteile ermöglicht die Integration von Lichtwellenleitern in Ultrahochleistungsbeton, ohne dass der Beton seine robusten Eigenschaften verliert. Gesteuert durch selbst entwickelte Elektronik, können Informationen dynamisch auf der Betonoberfläche angezeigt werden. Beton wird smart - ein neues Medium an Boden, Wand und Decke. Denkbar sind für die Gründer etwa ganz neue Leitsysteme an Bahnsteigen, leuchtende Bahnsteigkanten und Fassaden mit Lichtspielen. Zu den Kunden gehören die Deutsche und die Schweizer Bahn sowie die Hamburger Hochbahn.

    Die TU Berlin hat einen wesentlichen Anteil an der Entstehung des Start-ups.  Sie hat Labore bereitgestellt und die Gründer beim Antrag des Exist-Stipendiums unterstützt. Die Gründer sind Bauingenieure, verstärkt durch einen Ökonomen von der Kölner Hochschule Fresenius. „Das Studium im Bereich Bauingenieurwesen stellte den Handwerkskoffer bereit, um neben der notwendigen Infrastruktur auch das notwendige Know-how zu haben, um 'out of the box' an Innovationen mit grauem und tristem Beton zu arbeiten“, betonen die Gründer, die bereits mehrere Preise für ihre Produkte gewonnen haben.

    /// TinkerToys: Kinderleichter 3D-Druck // .

    TinkerToys hat einen „Digitalen Baukasten“ geschaffen, um Kindern und Laien die Konstruktion von 3D-Modellen zu ermöglichen. Mithilfe der Software haben Kinder zwischen sechs und 14 Jahren somit Zugang zum 3D-Druck und zu Virtual Reality.  Sie können spielerisch eigene Figuren kreieren und diese anschließend - sofern ein 3D-Drucker vorhanden ist - sogar als physisches Produkt in den Händen halten oder sie zumindest virtuell in der digitalen Welt „begehen“. Durch die Nutzung eines recycelbaren Biokunststoffes ist das Ganze zudem nachhaltig. Entstanden ist das Start-up 2014 als Ausgründung des Technologie-Inkubators FabLab in Magdeburg.

    /// FUTURE INTELLIGENCE ///

    /// Neo: Assistenten für jeden // .

    Die Neohelden GmbH entwickelt Neo, den digitalen KI-Assistenten für Unternehmen. Mit der Neohelden Conversational Plattform können alle Unternehmen ihre eigenen Assistenzsysteme bauen. So kann jeder Mitarbeiter einen persönlichen, digitalen Assistenten bekommen. Aktuell unterstützt Neo Mitarbeiter in verschiedensten Bereichen, indem Informationen aus unterschiedlichen Softwaretools, Apps und Maschinen Anlagen gefiltert, aggregiert und zum passenden Zeitpunkt aufbereitet zur Verfügung gestellt werden. Das Versprechen: Mit Neo wird Künstliche Intelligenz für Unternehmen sofort nutzbar. Das Start-up entstand aus der Hochschule Pforzheim.

    /// Aivy: Spielerisch zum Beruf // .

    Aivy-Gründer Florian Dyballa setzt sich seit Beginn seines Studiums mit moderner Berufsorientierung auseinander. In seiner Masterarbeit an der Freien Universität Berlin beleuchtete er das Potenzial von Videospielen für den Einsatz in der Personaldiagnostik. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse inspirierten die Idee zu Aivy. Mitgründer David Biller erweiterte das Gründungsvorhaben durch Erkenntnisse aus seiner Bachelorarbeit zum nutzerzentrierten Datenmanagement, das insbesondere durch die Datenschutz-Grundverordnung an Relevanz gewinnt.

    Ziel von Aivy ist, Berufsberatung durch IT ansprechend und datengetrieben zu machen. Aivy gestaltet psychologische Testverfahren so unterhaltsam wie ein Spiel. Eine Durchführung aller Testverfahren am Stück ist dabei nicht nötig.

    Aivy ermöglicht Nutzern durch die Reflexion individueller Stärken und Potenziale sowie die Empfehlung passender Berufe und Karrierewege eine bessere Berufsberatung. Die Lösung ist wissenschaftlich fundiert und kostenfrei verfügbar. Aivy macht damit professionelle Berufsberatung für jedermann zugänglich. 

    Unternehmen bietet Aivy dagegen eine vollständig leistungsbasierte Abrechnung, die eine um 25 Prozent günstigere, deutlich akkuratere und vor allem nachhaltigere Stellenbesetzung verspricht.

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