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10.08.2022

16:02

Lohnentwicklung

Zwei von drei Unternehmen erhöhen die Gehälter – gleichen die Inflation aber meist nicht aus

Von: Lazar Backovic

PremiumNeue Gehaltsdaten zeigen, dass in Deutschland in diesem Jahr wohl nicht mit einer Lohn-Preis-Spirale zu rechnen ist. Das gefürchtete Szenario ist aber noch nicht vom Tisch.

Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen planen in diesem Jahr mit höheren Gehaltsbudgets. Westend61/Getty Images

Gehaltsverhandlung

Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen planen in diesem Jahr mit höheren Gehaltsbudgets.

Düsseldorf Viele Unternehmen in Deutschland werden in diesem Jahr mehr Geld für Personal ausgeben als in den Jahren zuvor. Das legt eine aktuelle Umfrage der Beratung Willis Towers Watson (WTW) nahe. Danach planen 62 Prozent der Unternehmen mit höheren Gehaltsbudgets.

Lohntreiber sind der Auswertung zufolge vor allem der Fachkräftemangel, aber auch gestiegene Erwartungen auf Mitarbeiterseite und die Inflation. Insgesamt hat WTW zwischen April und Mai 699 Firmen aus Deutschland online befragt.

Was Beschäftigte freuen dürfte, beobachten Ökonomen seit einiger Zeit mit Argwohn. Sie sehen die deutsche Wirtschaft an einem Scheideweg zu einer sogenannten Lohn-Preis-Spirale. Diese entsteht, wenn die Gehälter Produkte und Dienstleistungen so stark verteuern, dass Mitarbeiter höhere Löhne fordern – was erneut die Preise für hierzulande hergestellte Produkte ansteigen lässt.

Noch im Juli sagte Clemens Fuest, Präsident des Münchener Ifo-Instituts: „Wir befinden uns derzeit an einem Punkt, an dem sich entscheidet, ob es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt.“

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