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27.05.2022

13:30

Recruiting

Ein Headhunter erklärt, wann es sich für Sie lohnt, ihn zu kontaktieren – und was er erwartet

Von: Julia Beil

PremiumViele Stellen werden nicht offiziell, sondern still und leise besetzt. Wann und wie Sie einen Personalberater auf sich aufmerksam machen können.

Der 42-Jährige ist seit zehn Jahren als Headhunter aktiv. Headgate

Tim Oldiges

Der 42-Jährige ist seit zehn Jahren als Headhunter aktiv.

Düsseldorf Ist eine freie Stelle nicht offiziell ausgeschrieben, kann das unterschiedliche Gründe haben. Manchmal will das Unternehmen einen Wechsel, aber die Stelleninhaberin ist noch im Amt. Manchmal will man internen Aufruhr vermeiden, wenn etwa ein langjähriger Leistungsträger das Unternehmen verlässt. Manchmal fürchtet ein Arbeitgeber schlicht eine Flut ungeeigneter Bewerber.

Tim Oldiges hat jedes dieser Szenarien erlebt. Oldiges, 42, ist Chef der Personalberatung Headgate. Er sucht Top-Führungskräfte für Familienunternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern. „Der verdeckte Stellenmarkt in Deutschland ist riesig“, sagt der Recruiter.

Die Statistik gibt Oldiges recht: So zeigen Studien des Instituts für Arbeitsmarktforschung, dass hierzulande etwa 65 Prozent aller Vakanzen nicht ausgeschrieben sind. Viele dieser „verdeckten“ Jobs landen bei Personalberatern wie Oldiges. Sie zu kontaktieren kann sich lohnen.

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