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15.07.2022

12:25

Rüstungsindustrie

Von 400 Kandidaten beißt einer an: Wen Deutschlands Waffenhersteller gerade dringend suchen

Von: Lazar Backovic, Martin Murphy

PremiumDer Fachkräftemangel könnte für die Aufrüstung der Bundeswehr zum Nadelöhr werden. Eine Handelsblatt-Umfrage gibt Einblicke in die Personalpläne deutscher Rüstungsfirmen.

Rheinmetall Reuters

Kampfpanzer Panther KF51 von Rheinmetall

Der Rüstungskonzern will bis Jahresende mehr als 1000 neue Stellen schaffen.

Düsseldorf Nach der Ankündigung eines Sondervermögens für die Bundeswehr bauen Deutschlands Rüstungskonzerne massiv Personal auf. Das geht aus Anfragen des Handelsblatts an die Topunternehmen der Branche hervor.

Demnach sollen beim Düsseldorfer Panzerhersteller Rheinmetall noch bis Jahresende rund 1000 neue Stellen entstehen. Die Militär- und Raumfahrtsparte von Airbus („Defence & Space“) plant mit knapp 600 zusätzlichen Jobs. Und der U-Boot- und Marineschiffbauer Thyssen-Krupp Marine Systems will weltweit 540 zusätzliche Stellen für 2022 schaffen, etwa doppelt so viele wie vor Beginn des Ukrainekriegs ursprünglich geplant wurden.

Gesucht werden vor allem Facharbeiter wie Maschinen- und Anlagenführer, Elektroniker, Mechatroniker sowie Industrie- und Zerspanungsmechaniker. Im Akademikerbereich suchen hiesige Rüstungsfirmen zudem Ingenieure und Softwareentwickler, aber auch Projektmanager und Controller.

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Kommentare (2)

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Account gelöscht!

14.07.2022, 11:51 Uhr

Bis vor paar Monaten war die Rüstungsindustrie eine Art 'Black List', also höchst unbeliebte, moralisch nicht vertretbare Arbeitgeber. Auf dem gleichen Level, wie Tabakkonzerne, Gammelfleisch-Produzenten oder extreme Umweltverschmutzer. Jetzt sind die Rüstungsfirmen aus ihrem Dornrößchenschlaf erwacht und können das große Geld scheffeln. Traurige Entwicklung.

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