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28.11.2018

13:51

Gastbeitrag

Die Mittelschicht muss sich ab 2020 auf schwere Zeiten einstellen

In allen Branchen setzen Unternehmen auf Automatisierung und Digitalisierung. Der Strukturwandel wird zu dramatischen Verwerfungen am Arbeitsmarkt führen, prognostiziert Walter Sinn.

Die Mittelschicht muss sich ab 2020 auf schwere Zeiten einstellen dpa

Maschinenbauer

Nicht alle Fachkräfte sind für die digitalisierte Welt qualifiziert.

Künstliche Intelligenz, humanoide Roboter, selbstfahrende Autos – auf die Wirtschaft rollt eine gigantische Technologisierungswelle zu. Die bereits stark automatisierten Fabriken erfahren durch selbstlernende Maschinen ein weiteres Upgrade. Logistik und Transport profitieren von autonomen Fahrzeugen. Und durch die Hilfe von Cobots werden körperlich anstrengende Tätigkeiten in Krankenpflege oder Gastgewerbe leichter.

So werden digitale Technologien die Arbeitsproduktivität bis 2030 im Schnitt um 30 Prozent erhöhen.

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Kommentare (4)

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H. M.

29.11.2018, 11:36 Uhr

Ich kann es nicht mehr hören und ich weis der Autor lebt davon Lösungen für nicht vorhandene Probleme zu liefern.

Ja die Welt wird sich ändern.
Und NEIN der PC hat nicht das Büro papierlos gemacht.
Im Gegenteil es wird so viel Papier verbraucht wie nie zuvor.

Aber als sich das herausstellte zog die Karavane der Bearater schon weiter.

Herr Reinhard Boertz

30.11.2018, 10:29 Uhr

# H.M. Sehe ich genauso!
Hier wird der Eindruck erweckt, es sei schon Realität: Es gibt bald nur noch E-Mobilität, Schnelles Internet ist flächendeckend vorhanden! Ich kann nur schmunzeln.
Gleichzeitig bricht unsere Energieversorgung zusammen, der Verkehr kollabiert wegen mangelnder Straßen und defekter Infrastruktur. Wer soll eigentlich all das herstellen, verbauen und warten, um Ihr Szenario Wirklichkeit werden zu lassen? Und nicht vergessen, dass die Welt bald untergeht. .........

Herr peter müller

30.11.2018, 18:47 Uhr

Welche Mittelschicht ? Keiner aus der Schicht kann sich einen Mittelklasse-Wagen leisten oder ein Mittelklasse-Haus. Produktivitätsverbesserungen wären schon lange möglich gewesen, wenn Firmenchefs statt der Suche nach effizienter Produktion nicht den Arbeitsaufwand gleich gehalten und stattdessen immer billigeren Arbeitskräfte, Stichwort China und Outsourcing, gewählt hätten. So wurden sämtliche Produktivitätssteigerungen durch Einsatz intelligenter Maschinen im Kein erstickt, weil der Chinese eben immer noch ein bischen billiger war.
Die Welt lebt eigentlich seit tausenden von Jahren von Produktivitätsssteigerungen, der Steinzeitmensch brauchte ewig für einen Faustkeil, ein Messer fällt heute in Sekunden aus der Maschine, die Römer verheizten ganze Wälder in Rennöfen, Stahl kommt heute aus dem Thomasofen. Produktivitätsstegerungen führen immer zu mehr Wohlstand, das Problem ist die Frage, wo der Wohlstand ankommt, und da haben wir eine massive Schieflage, weil alle Gesetze in Deutschland zum Vorteil der grossen Firmen und Nachteil der Bürger gestaltet sind. In einer Welt, in der der Wohlstand gleichmässiger verteilt ist, gibt es auch Arbeit für Alle. Einzelne Milliardäre helfen uns hingegen nicht weiter, Steuersparmodelle a la IKEA und McDonalds die politisch offenkundig gewollt sind ziehen den Reichtum den Bürgern aus den Taschen und konzentrieren ihn bei Wenigen.

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