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27.09.2022

04:10

Gastkommentar

Deutschland braucht die Gasumlage nicht

PremiumHilfen für alle Gasimporteure liefern Fehlanreize. Der Staat sollte allenfalls solche mit Problemen stützen, um die Energieversorgung zu sichern, fordert Karl-Philipp Wojcik.

Karl-Philipp Wojcik ist Lehrbeauftragter an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Single Resolution Board [M]

Der Autor

Karl-Philipp Wojcik ist Lehrbeauftragter an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

In Deutschland herrscht eine Energiekrise. Sie ist Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine und die weitgehende Einstellung von vertraglich vereinbarten Gaslieferungen aus Russland nach Deutschland.

Unsichere Energieversorgung, strauchelnde Energieimporteure, Energiepreisexplosion, Inflation, existenzbedrohte Wirtschaftsbranchen und Haushalte sowie eine Verlangsamung des Tempos der Energiewende im Kampf gegen den Klimawandel sind die Folgen.

Über die Gegenmittel besteht weitgehend Konsens: Nötig sind eine rasche Senkung des Energieverbrauchs vor allem in den Spitzenzeiten, eine Kappung des Preises für Gasimporte aus Russland, eine Abschöpfung von Zufallsgewinnen im Energiesektor, das beschleunigte Umsteigen auf saubere Energieträger, der rasche Umbau des Energiemarktes sowie – gerade im kommenden Winter – vorübergehende und generöse direkte Hilfen für bedürftige Haushalte und Branchen.

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